bild-4Lesung mit „Tiefgang„

Anfang November lud der AWO-OV-Wildau zu einer Lesung mit Marion Thomasius ein. Vielen war Frau Thomasius eher als eine Hälfte des „Duo Thomasius„ bekannt. Seit über 20 Jahren ist das Duo schon im Bereich der Volksmusik unterwegs. Genauso lange sind sie auch privat ein Paar, verrieten sie uns. Schon eine Stunde vor Beginn war der AWO-Treff bis auf den letzten Platz gefüllt. Es wurde ja nicht nur zur Lesung sondern auch zu einer gemütlichen Kafferunde eingeladen. Nachdem sich alle gestärkt hatten, konnte es losgehen. Auch hier traten sie als „Duo„ auf. Ihr Mann assistierte. Er spielte an passender Stelle Musik ein, regelte das Mikrophon und unterhielt auch das Publikum mit folgender Frage: „Haben Sie schon gehört, dass „Deutschland„ insolvent ist?“ Viele waren irritiert. Möglich wäre es ja, sagte jemand. Zur Beruhigung aller stellte sich heraus, dass es sich dabei um das ZDF-Traumschiff „Deutschland„ handelte.

 Nun begann Frau Thomasius mit Ihrer Lesung. Zuerst unterhielt sie uns mit einer lustigen Geschichte über den Jugend- und Markenwahn. Dabei stellte sich auch die Frage, wie der normale DDR-Bürger überhaupt überlebt hat ohne das, was heute alles möglich ist. Die Geschenke für die meisten Kinder nehmen jetzt Ausmaße an, dass der Weihnachtsmann schon über Rücken- und Bandscheibenprobleme klagt. Nur Zeit hat da kaum noch jemand.

Auch die folgenden Geschichten waren alle amüsant, witzig und pointiert vorgetragen. Aber sie waren zugleich auch anregend und nachdenklich. Es wurde viel gelacht und Beifall geklatscht. Als die Autorin ihre letzte Geschichte beendet hatte, gab es nicht nur viel Applaus, sondern da rief noch jemand wie beim Konzert: „Zugabe“.

Sie rundete dann diesen kurzweiligen Nachmittag mit einem Gedicht ab. Auch dafür gab es Beifall und von unserer stellvertretenden Vorsitzenden Ingrid Mertner einen Blumenstrauß. Nicht nur die Besucher waren des Lobes voll.

Frau Thomasius bedankte sich ihrerseits bei allen und sagte, dass es ihr hier sehr gefallen hat. Sie würde auch gerne mal wieder nach Wildau kommen. Weitere Kurzgeschichten und Gedichte, die alle aus ihrer eigenen „Feder„ stammen, hat sie noch genügend. Das ist bestimmt eine gute Idee, da auch alle Besucher gern wiederkommen würden.

                                                                                                  Dieter Okroy AWO-OV-Wildau

 

 

 

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