Meldungen des Kreisverbands

Frauentag der AWO-LDSAnfang März lud der AWO-Seniorenclub und der AWO Ortsverein KW zur Frauentagsfeier 2020 ein. Der Saal des AWO-Seniorenheimes in KW platzte fast aus allen Nähten. An den liebevoll dekorierten Tischen war kein Platz mehr frei. Clubleiterin Silvia Schuder war es ein Bedürfnis, persönlich jeden Gast willkommen zu heißen. Eine ihrer vielen fleißigen Helferinnen überreichte jeder Dame aus besonderem Anlass eine Rose. Auf den Tischen standen schon Vasen, um die Blumen bis zum Ende der Feier frisch zu halten. Pünktlich wie immer begrüßte dann Frau Schuder alle Gäste auf das Herzlichste. Auch schon zur Tradition geworden ist, dass sie ein paar Worte zur Geschichte des Frauentages sagte. Dann bedankte sie sich bei allen ihren Helfern, die schon seit Stunden die Feier vorbereitet hatten. Ein besonderer Dank galt natürlich auch der Leiterin des Heimes und den Mitarbeitern der WSG. Ohne die AWO mit ihren Gliederungen und besonders natürlich dem AWO Ortsverein KW wären solche Feiern und Aktivitäten im Hause gar nicht möglich. Aber auch ohne das leidenschaftliche Engagement von Frau Schuder, mit ihrem Mann Wolfgang im Hintergrund, wären solche Veranstaltungen kaum zu stemmen. Von Vorstandsmitglied Annerose Ziehe gab’s dafür als Dankeschön einen Blumenstrauß. Das sahen alle Gäste genauso und applaudierten kräftig. Bevor aber nun leckere Torte und der Kaffee serviert wurden, bedankte sich Silvia Schuder erst einmal beim „Alleinunterhalter“ Dietmar. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Normalerweise tritt er immer im Duo mit seiner Partnerin Doreen auf. Weil er aber kurzfristig für einen erkrankten Kollegen einspringen musste und Doreen verhindert war, kam er spontan als Solist. Dafür an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön. Denn eine Feier ohne Musik in KW geht gar nicht, unvorstellbar. Viele fleißige Hände versorgten nun schnell die Gäste mit Torte und Kaffee. Zwischenzeitlich konnte sich Dietmar schon langsam mit dezenter Hintergrundmusik „warm“ singen. Dass nun nach dem Kaffee das Tempo erhöht werden musste, war ihm klar. Denn er war ja nicht das erste Mal hier. So brauchte sich auch keiner einen Titel zu wünschen. Er spielte von sich aus, was hier angesagt ist. Vom Schneewalzer, der Annemarie Polka bis zu den modernen Ohrwürmern hatte er alles parat. Und alle Titel natürlich live gesungen. Während seiner kurzen Pausen waren natürlich wieder die Line Dancer aktiv. Da war der Platz schon mal knapp, so dass auch in den Gängen getanzt wurde. Viele waren, bis auf kurze Unterbrechungen, die ganze Zeit bis zum Schluss auf der Tanzfläche.
Da haben wohl Fitnessstudios keine Chance sie als Mitglieder zu werben. Eine Freude, ihnen dabei zuzusehen. Lebensfreude pur im Alter. Wir drücken allen die Daumen, dass es noch lange so bleibt. Für Clubleiterin Silvia und ihre Helfer war nach dem Veranstaltungsende noch lange nicht Schluss. Aber ein Dankeschön von allen, die sich verabschiedeten, setzte nochmal die letzten Kräfte frei.


Text / Fotos Dieter Okroy - AWO

 

Ende Januar fand die Mitgliederversammlung unseres AWO-Ortsvereines Wildau in der Cafeteria des AWO Seniorenheimes Wildau statt. Ca. 40 Mitglieder folgten der Einladung. Versammlungsleiter und Vorstandsmitglied Fred Arbter begrüßte alle auf das Herzlichste. Zu Beginn der Veranstaltung war es allen Anwesenden ein Bedürfnis, gemeinsam unserem AWO Gründungsmitglied und Kreisvorsitzenden und Jürgen Mertner zu gedenken, der leider viel zu früh verstorben ist.
Fred Arbter überbrachte anschließend auch die Grüße unserer Vorsitzenden Angela Homuth, die leider dienstlich verhindert war. Im Namen des Vorstandes wünschte er noch allen ein gesundes 2020. Dann erklärte er kurz den Ablauf. Zwischenzeitlich trugen sich alle in die Anwesenheitsliste ein. Sieglinde Stellmacher ließ nun noch einmal das Jahr 2019 Revue passieren. Da kamen bei vielen wieder angenehme Erinnerungen hoch. Noch in guter Erinnerung waren die weihnachtliche Kahnfahrt im Spreewald oder der tolle Ausflug nach Schwerin im September bei herrlichem Sonnenschein mit Stadtführung, individueller Schlossbesichtigung und Schiffsfahrt. Leider musste auch eine Fahrt wegen zu geringer Beteiligung abgesagt werden. Erwähnenswert waren auch noch viele Informationsveranstaltungen. Nicht zu vergessen, die regelmäßigen Aktivitäten in der Fichte 105 mit Liedertafel von Fred Arbter, Stuhlgymnastik mit Erika Arbter oder Spielenachmittage mit Ingrid Mertner. Aber es wurde nicht nur zurückgeschaut. So stellte Bärbel Richter die geplanten Veranstaltungen für das Jahr 2020 vor. Besondere Highlights sind neben vielen Infoveranstaltungen eine Fahrt ins Kloster Neu Zelle. Den krönenden Abschluss bildet dann eine Busfahrt zum Weihnachtsmarkt in die Landeshauptstadt Potsdam. Kulinarisch werden wir dann beim Brunch auf einer Schiffsfahrt verwöhnt. Wieder viele schöne Veranstaltungen stehen auf dem Programm wie alle fanden. Sie wurden nun auch aufgefordert ihrerseits Vorschläge für das laufende Jahr oder 2021 zu machen. Da hatte auch gleich eine anwesende Dame die Idee, von ihrer Indienreise zu berichten. Das wurde gleich für Oktober vorgemerkt. Unsere stellvertretende Vorsitzende und Kassiererin Ingrid Mertner berichtete dann über die Verwendung der Mitgliederbeiträge. Es wurde wie bisher nicht mehr ausgegeben, als eingenommen. Unterstützung fand sie dabei von den Mitarbeiterinnen und OV-Mitgliedern Ingelore Bittner und Anne Grit Griep von der Wildauer Seniorenheim GmbH. Als Dankeschön gab es dafür im Namen des Vorstandes für jeden Applaus und einen Blumenstrauß. Bevor der offizielle Teil zu Ende war, berichtete noch der Justiziar des AWO Regionalverbandes Brandenburg Süd e.V. Gerald Wetzel über geplante Umstrukturierungen innerhalb des Verbandes. So ist geplant, Zwischengliederungen aufzulösen. So soll die Bindung zwischen Ortsvereinen und Regionalverband enger und dadurch verbessert werden. Ein Austausch darüber ist auch mit anderen Ortsvereinen geplant. Zum krönenden Abschluss gab es noch ein leckeres Eisbein. Es hat allen geschmeckt!!!
Ein Dankeschön dafür an die Küche des Seniorenheimes. Gestärkt wurden dann noch viele interessante Gespräche geführt. Den Veranstaltungsplan für 2020 konnte sich dann jeder mit nach Hause nehmen. Der Vorstand hofft, dass von den Veranstaltungen rege Gebrauch gemacht wird.

Text / Fotos Dieter Okroy AWO - Wildau

 

Kurz vor Weihnachten hatte der AWO-Seniorenclub Königs Wusterhausen wieder zur Weihnachtsfeier geladen. Er bildet wie immer den Jahresabschluss von unzähligen Veranstaltungen. Die alle aufzuzählen würde Seiten füllen. Das meinte auch Clubleiterin Silvia Schuder in ihrer Begrüßungsansprache. Sie freute sich wieder, dass der Saal im AWO-Seniorenheim bis auf den letzten Platz gefüllt war. Nicht nur die Tische waren wieder liebevoll dekoriert, sondern auch alle Gäste hatten sich in „ Schale geschmissen“. Wer Frau Schuder kennt, weiß, dass sie sich nicht gerne mit langen Reden aufhält. Doch es war für sie sehr wichtig, sich bei allen Helfern mit einem Geschenk zu bedanken. Dabei assistierte, wie immer, ihr Mann Wolfgang. Auch an ihn nochmal ein Dankeschön. Sie bedankte sich auch bei der AWO mit all ihren Gliederungen. Ihr besonderer Dank galt aber dem Ortsverein KW, sowie der AWO Seniorenheim Wildau GmbH für ihre Unterstützung. Diesen Dank gab die als Gast geladene Sonja Okroy gerne an Frau Schuder zurück. Sie begleitete in ihren Berufsleben bei der AWO viele ihrer Veranstaltungen und weiß was Frau Schuder mit ihren Mann und Helfern leistet. Dass sie auf Grund ihrer langen guten Zusammenarbeit immer wieder eingeladen wird freut sie natürlich sehr. Blümchen gab es auch von der Stellvertretenden Vorsitzenden des AWO-OV-KW Annerose Ziehe. Dafür gab es von allen Gästen für Silvia Schuder und co. einen verdienten langen Applaus. Bevor die Feier nun aber richtig losgehen sollte, gab es natürlich wie immer Kaffee satt und dazu leckere Himbeertorte. Während dieser Zeit spielten sich schon langsam die Musiker warm. Das waren Bastian & Steffen auch als „Doc Adams und der Brehmer“ bekannt. Sie sind hier keine Unbekannten. Die Freude war deshalb natürlich groß. Das Spektrum, was die beiden Vollblutmusiker hier ablieferten, ist unglaublich. Es reichte vom Rock & Roll bis zum Schneewalzer. Bei Titeln von Johnny Cash war Doc Addams in seinem Element. So tritt er auch Solo bei vielen Westernevents auf. Das kommt hier natürlich besonders gut an. So kamen die „Line Dancer“ natürlich auch während der Live-Musik voll auf ihre Kosten. Dass sie auch während der Pausen nach Musik Line Dance tanzten, versteht sich ja hier von selbst. Die Tanzfläche war deshalb von Anfang bis zum Ende voll. Nur für die angekündigte Überraschung musste Platz gemacht werden. Passend zur Weihnachtsfeier kamen jetzt „Zwei Weihnachtsengel“. Sie hatten sich zur Verstärkung natürlich den Weihnachtsmann mitgebracht. Sie spielten lustige Sketsche und stimmten mit Weihnachtsliedern die Gäste auf das bevorstehende Fest ein. Alle Anwesenden erwiesen sich als textsicher und sangen kräftig mit. Als „Engel Doris“ das berühmte Lied „Halleluja“ von Leonard Cohen sang, bekamen viele eine Gänsehaut. Das sie gut singen kann, beweist sie übrigens auch bei einen anderen ihrer Programme z.B. als Tina Turner Double. Zum Schluss tanzten die Engel und der Weihnachtsmann noch mit den Gästen den Schneewalzer. Dafür gab es viel Applaus. „Vielleicht sieht man sich ja mal wieder mit einem anderen Programm“, meinten die „Engel“. Gute Idee! Dann legten aber wieder Bastian und Steffen los. Sie spielten nun bis zum Schluss alle bekannten Ohrwürmer fast ohne Pause. Alles im Wechsel und live gesungen. Natürlich durfte hier auch die Anne Marie Polka nicht fehlen. Eine tolle Feier und würdiger Jahresabschluss. Danke an alle, die zum Gelingen beigetragen haben. Für viele ging es nach der Feier noch mit dem Aufräumen weiter. Für alle war es beim Abschied ein Bedürfnis, sich bei Frau Schuder zu bedanken. Dem schließe ich mich gerne an.

                                                                                                                   Text / Fotos     Dieter Okroy AWO

 

Mitte September besuchten wir mit unserem Ortsverein und vielen Gästen die Landeshauptstadt von Mecklenburg Vorpommern Schwerin. Pünktlich ging es früh mit dem Bus der Firma „Palm“ von Wildau los. Unsere stellvertretende Vorsitzende Ingrid Mertner und Vorstandsmitglied Sieglinde Stellmacher begrüßten die Reisegesellschaft auf das herzlichste und machten uns alle mit dem Ablauf der Fahrt vertraut. Auch Busfahrer Daniel sagte: „Hallo!“ und freute sich sehr, dass er mit Sieglinde eine „Co-Pilotin“ hatte, die sich mit den Abläufen an Bord bestens auskannte. So brauchte er sich nur auf das Fahren zu konzentrieren. Das machte er gut und erzählte zur Unterhaltung einige Witze. So war die Fahrt recht kurzweilig, und wir erreichten am späten Vormittag Schwerin. Bei herrlichem Spätsommerwetter erwarteten uns schon zwei Stadtführer. In zwei Gruppen erkundeten wir per pedes die Altstadt. Vorbei am Landtagsgebäude, dem Staatstheater, bis hin zum wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, dem Schweriner Schloss. Dieses konnte jeder nach Belieben selbst erkunden. Vorbei am schönen Schweriner See ging es zurück in eine der vielen schönen Gaststätten der Stadt. Hier wurden wir schon erwartet und bekamen fix unser Mittagsessen, welches bereits im Bus ausgewählt wurde. Für die telefonische Bestellung der Speisen in der Gaststätte sorgte Sieglinde. So konnte der Koch schon vorher den Zander fangen, Huhn und Schwein schlachten. Nach dem Essen hatten nun alle viel Zeit das Schloss und die Umgebung individuell zu erkunden. Pünktlich trafen sich dann alle wieder am Pier 7. Die Anlegestelle der Schiffe. Eine 1,5 stündige Rundfahrt um den Schweriner See stand nun auf dem Programm. Auch die war durch die Erklärungen des Schiffsführers kurzweilig. Wir erfuhren, dass es der viertgrößte See Deutschlands ist legten an der Insel „Kaninchenwerder“ an. Für den Abschnitt entlang an der Rückseite des Schlosses nahm er sich viel Zeit. So kamen alle Hobbyfotografen auf ihre Kosten, um wunderschöne Bilder zu machen. Am Anleger erwartete uns schon ein ausgeruhter Busfahrer. Pünktlich gegen 17 Uhr ging es zurück in die Heimat. Auch auf der Rückfahrt kümmerte sich Sieglinde, sehr zur Freude des Busfahrers, um das leibliche Wohl der Passagiere. Sie verteilte nicht nur Getränke, sondern machte auch noch in der Bordküche ein paar Wiener warm, während Daniel die Gäste weiter mit flotten Sprüchen und Witzen unterhielt. So erreichten wir ohne Stau aber mit vielen schönen Eindrücken Wildau. Auch dem Busfahrer hat es gefallen und er bedankte sich im Namen der Firma Palm. Auch unsere „Bordfrau“ Sieglinde bekam zum Schluss einen verdienten Applaus von allen Mitreisenden. Danke auch an Ingrid Mertner und allen, die zum Gelingen dieser schönen Tagesfahrt beigetragen haben.

Text / Fotos     Dieter Okroy - AWO

 

Anfang August hatte der AWO OV KW und der AWO Seniorenclub KW zu ihrem traditionellen Sommerfest eingeladen. Schon auf den ersten Blick sah man, dass Clubleiterin Silvia Schuder und ihre fleißigen Helfer den ganzen Vormittag damit beschäftigt waren, die Tische liebevoll zu dekorieren und einzudecken. So konnte sie pünktlich gegen 15 Uhr das Fest eröffnen. Sie bedankte sich wie immer bei allen, die diese Veranstaltungen ermöglichten. AWO Ortsverein KW, AWO Kreisverband Dahme-Spreewald e.V., AWO Seniorenheim Wildau GmbH, sowie Wildauer Service Gesellschafft waren die Unterstützer. Bevor es nun endlich losgehen sollte, hatte sie noch die große Freude, eine Auszeichnung anzukündigen. 50 Jahre Mitgliedschaft bei der AWO. Uwe Borck erhielt dafür eine Urkunde und einen Präsentkorb. Trotz vieler anderer Termine ließen es sich Tina Fischer, amtierende Vorsitzende der AWO Kreisverbandes Dahme-Spreewald e. V. und der Geschäftsführer Jens Zarske-Lehmann nicht nehmen, diese Auszeichnung persönlich vorzunehmen und zu gratulieren. Und das im Jahr des 100 jährigen Bestehens der Arbeiterwohlfahrt. Gratulation gab es natürlich auch von seiner Ortsvereinsvorsitzenden Bärbel Lehmann. Sie umriss in kurzem Worten, welche Aufgabengebiete die AWO so abdeckt und bedankte sich auch bei Frau Schuder und ihren Mann Wolfgang für ihren unermüdlichen Einsatz mit einem Blumenstrauß. Sie kam auch schnell zum Schluss als die leckere Erdbeertorte serviert wurde. Nun war auch ein wenig Zeit für einen kurzen Plausch bei Kaffee und Torte. Als alle satt und gestärkt waren, erklärte Frau Schuder kurz den weiteren Ablauf: “Tanzen, kurzes Programm mit Überraschungsgast, Tanzen, kleiner Imbiss und dann Tanzen bis zum Ende.“ Als Musiker waren zum ersten Mal das Duo „Allzeit“ (alias Petra & Mike) dabei. Beide hier aus der Region. Sie-Gesang und er-Gesang und Gitarre. Dass schon bei den ersten Liedern die Tanzfläche voll war, fanden sie super. So spielten sie bis zum Schluss auch alle bekannten Ohrwürmer und dabei durfte natürlich auch die Annemarie Polka nicht fehlen. Auch hier nahm sich Tina Fischer die Zeit für ein kleines Tänzchen oder einen Plausch am Rande der Tanzfläche. In ihren Pausen wurden die Line Dancer aktiv. Das fand Petra vom Duo „ Allzeit „ auch so animierend, dass sie sogar mitmachte. Unterbrochen wurde dieser schwungvolle Teil nur von einem kleinen Imbiss und von dem angekündigten Überraschungsgast. Dieser traf genau den Geschmack der Gäste. Es war die Tochter des unvergessenen Heinz Quermann. Sie erinnerte in Episoden und Ausschnitten aus Shows an ihren „Daddy“, wie sie ihn liebevoll nannte. Er, der Erfinder vieler Fernsehformate, war auch der Entdecker vieler jungen Talente wie Frank Schöbel, der unvergessenen Helga Hahnemann, um nur einige zu nennen. Über seine Sendungen wie „Herzklopfen kostenlos“, „Da brummt der Bär“, „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ usw. wussten die Besucher Bescheid. Für diese tollen und schönen Erinnerungen an ihren „Daddy“ bekam Petra Quermann zu recht viel Applaus. Viele kamen danach noch mit ihr persönlich ins Gespräch. Sie solle noch lange die Erinnerung an ihren Daddy wach halten, meinte eine Frau. „Vielleicht komme ich nochmal wieder“, meinte sie. Das war ja nur ein kleiner Teil ihrer noch vielen Programme. So vergingen diese 5 Stunden wie im Fluge. Danke an alle zahlreichen Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Für einige fing die Arbeit nach der Feier erst mit dem Aufräumen an. Und wie sagte Petra Quermann so passend zum Abschied „…tschüss und winke, winke. „Na dann bis zum nächsten Fest. Denn wie man so schön sagt: „Nach dem Fest ist vor dem Fest „ und das kommt bestimmt.

Text / Fotos Dieter Okroy AWO

 

Nun schon zum 7. Mal lud der AWO Kreisverband Dahme Spreewald e.V. die Ehrenamtler*innen des Kreises LDS zu einem Empfang ein. Die stellvertretende Vorsitzende Tina Fischer begrüßte die zahlreichen Gäste auf das Herzlichste. Sie bedauerte sehr, dass der kürzlich verstorbene Vorsitzende und Initiator dieser Veranstaltungen Jürgen Mertner leider nicht mehr an ihrer Seite steht. „Aber er hat uns bestimmt das schöne Wetter geschickt.“ So hatte es doch einen Tag vorher stark geregnet und auch der Tag danach war 15 Grad kälter und verregnet. So war der Tag vom Wetter her eine echte Punktlandung. Sie bedankte sich nun bei allen für ihr Kommen. Sie würdigte die Gäste, die sich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik, Sport, Kultur, den freiwilligen Feuerwehren oder an anderer Stelle engagieren. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Deshalb kann so eine Veranstaltung nur ein kleiner Dank sein. Auch schon zur Tradition gehört, dass sie an dieser Stelle einen Ehrengast einladen, dem die Würdigung des Ehrenamtes sehr am Herzen liegt. Dieses Jahr war es die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Franziska Giffey. Sie bedankte sich in ihrer Rede für die Einladung, die sie trotz vieler Termine gerne angenommen hat. Sie war nicht nur vom schönen Wetter sondern auch vom tollen Ambiente am Ufer der Dahme beim Anglerverein Wildau 1916 e. V. angetan und von der tollen Schwarzkopffsiedlung. Die Wildauer Service Gesellschaft hatte wieder gemeinsam mit den Mitarbeitern des Anglerheimes alles schön vorbereitet. Von geschmückten Stehtischen, großem Zelt bis zu einer langen Versorgungsstrecke war alles perfekt vorbereitet. So hatte schon Frau Giffey bei ihrer Ankunft den Kontakt für einen kurzen Smalltalk gesucht. Ganz interessiert lauschte sie den Worten des Präsidenten von „Frankonia Wernsdorf“ Michael Beyes. Er erzählte ihr, dass sein Verein in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. So ein kleiner Ortsverein und spielt in der Landesliga vorne mit. „Alle Achtung“, meinte sie. Das fand auch der Ehrenpräsident des Vereines Erhard Pietruschka. Er engagiert sich schon fast 60 Jahre für den Verein. Sie wünschte dem Verein eine schöne Feier zum 100. Sie bedankte sich in ihrer Rede bei allen für die vielen Stunden, die sie unentgeltlich für die Gesellschaft leisten. Dann mischte sie sich mit Tina Fischer unter die Gäste. Viele kannten die Ministerin ja schon aus dem Fernsehen oder wussten auch, dass sie Bürgermeisterin von Neukölln war. Alle waren von ihr positiv angetan. Eine sympathische und auch humorvolle Frau. Sie versuchte, mit so vielen wie möglich ins Gespräch zu kommen. Natürlich kam sie auch den vielen Wünschen nach einen Erinnerungsfoto nach. Damit auch alle auf den Bild lächeln, brachte sie den neuesten Spruch aus dem Bundestag mit. Wenn da ein Gruppenbild perfekt werden soll sagt einer: „Der BER wird nächsten Monat eröffnet“. Und schon lachen alle auf dem Bild. Das klappte natürlich auch hier. Den Umstand als solchen fand sie natürlich auch nicht lustig. Auch kamen nun die Gäste bei kühlen Getränken und Gegrillten miteinander ins Gespräch. So wurde auch da die eine oder andere Idee ausgetauscht. Ein Dank auch an alle, die im Hintergrund diese schöne Veranstaltung mit vorbereitet und durchgeführt haben. Bei so viel Engagement wird es bestimmt auch nächstes Jahr wieder eine Ehrung geben, ist sich Tina Fischer sicher. Die ehrenamtlich Tätigen haben es auf alle Fälle verdient!!!

Text / Fotos     Dieter Okroy - AWO

Zu einer Frauentagsfeier mit Modenschau hatte die AWO, Volkssolidarität und der Seniorenbeirat der Stadt Wildau Anfang März in den AWO-Seniorentreff geladen. Der schmackhafte Kuchen von Frau Markus und die gute Präsentation der Bekleidung bei der letzten Modenschau waren wohl bei vielen noch in guter Erinnerung. So war im Treff bei Beginn der Veranstaltung kein Platz mehr frei. Die Vorsitzende des Seniorenbeirates Frau Schimmrigk begrüßte alle Gäste auf das herzlichste und wünschte dem Modeservice Sämann aus Berlin einen guten Umsatz. Die Tische waren wie immer von Frau Markus und ihrer Stellvertreterin Elke liebevoll eingedeckt und der Kuchen stand auch schon bereit. Auch zierten hübsche Blumentöpfchen die Tische. Die waren aber nicht nur Dekoration, sondern auch für jede Frau ein Geschenk zum bevorstehenden Frauentag. Nach dem Kaffeetrinken konnte die Modenschau endlich beginnen. Da brauchte Herr Sämann schon lange keine Models mehr mitzubringen. Hier kann er aus dem Vollen schöpfen. Kann mal die eine nicht, so steht schon eine andere bereit. Neben den „Stammmodels“ Helga, Brigitta und Bärbel betrat heute erstmals Lisa den Laufsteg. Aber auch ihr merkte man das nicht an. Perfekt präsentierten nun alle der Reihe nach die neue Frühjahr-/ Sommerkollektion. Die schönen Jacken, Blusen und Hosen stimmten mit ihren Farben schon auf den bevorstehenden Frühling ein. Die Besucher zeigten reges Interesse und begutachteten das eine oder andere Kleidungsstück aus der Nähe. Bitte nur die Kleidung und nicht die Models anfassen, scherzte Herr Sämann. Nun ist es schon zur Tradition geworden, dass sich nochmal alle Models zum Gruppenfoto dem Fotografen stellten. Die Preise der Stücke wurden natürlich auch genannt. Die schienen für alle akzeptabel zu sein. So wurde vom anschließenden Verkauf rege Gebrauch gemacht. Viele meinten, dass es auch daran lag, dass sich die Männer an diesem Tag besonders spendabel zeigten. Das war Herrn Sämann und seiner Frau egal. Sie zeigten sich sehr zufrieden und bedankten sich bei den Gästen für das große Interesse an ihrer Kollektion. Da ja die Zeit so schnell vergeht und in einigen Monaten der Herbst wieder vor der Tür steht, versprachen sie, im November mit ihrer Herbst-/ Winterkollektion wiederzukommen. Wer da einen guten Platz haben will, sollte wieder rechtzeitig erscheinen. Den Organisatoren natürlich wieder ein großes Dankeschön für diesen kurzweiligen Nachmittag.

Text / Fotos : Dieter Okroy   AWO

Mitte Februar fand unsere alljährige Mitgliederversammlung im Saal der AWO Seniorenheim Wildau GmbH statt. Unsere Ortsvereinsvorsitzende Angela Homuth konnte ca. 30 Mitglieder begrüßen. Sie zog in ihrer Rede eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Als sie die Höhepunkte des Jahres 2018 Revue passieren ließ, erinnerten sich viele an die schönen Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Angefangen hatte das Jahr, wieder mit dem Neujahreskonzert der AWO in der Philharmonie. Auch die Fahrt zum Schiffshebewerk nach Niederfinow oder der Besuch der Lady Agnes (IL62) im September weckten bei vielen schöne Erinnerungen. Auch der 2. Teil von Jochen Kaiser über das Leben von Heinz Rühmann fand bei vielen großen Anklang, genau wie die Veranstaltung 10 Jahre „Wildauer AWO Liedertafel„. Noch nicht allzu lange her, war da der Jahresabschluss mit einem zünftigen Weihnachtsessen im Restaurant „Baum & Ast“ in Schmöckwitz – Werder.

Auch für das Jahr 2019 sind wieder schöne Veranstaltungen und Ausflüge geplant. Diese stellte Vorstandsmitglied Bärbel Richter vor. Sie forderte auch die Mitglieder auf, vielleicht noch den einen oder anderen Vorschlag dem Vorstand zu unterbreiten. Die erste Veranstaltung 2019 fand schon im Januar statt. Das traditionelle Neujahrskonzert in der Berliner Philharmonie war diesmal etwas ganz Besonderes. Es stand unter dem Motto „100 Jahre AWO“. Geplante Highlights des Jahres sind unter anderem ein Besuch im Garten der Welten in Berlin. Im September steht eine Fahrt nach Schwerin auf dem Programm, mit Besuch des Schlosses und einer Schiffsfahrt auf dem Schweriner See. Zum Jahresabschluss gibt es eine weihnachtliche Kahnfahrt im Spreewald. Den Abschluss bildete noch eine kurze Info über die Finanzen. Auch hier zeigte sich, dass der Ortsverein gut gewirtschaftet hat und mit einem plus ins 2019 startet. Nun hatten die Anwesenden noch Gelegenheit, bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch zu kommen. Auch konnte man sich schon in den ausgelegten Listen für die eine oder andere Veranstaltung anmelden. Davon wurde auch rege Gebrauch gemacht.

 

Text / Bilder Dieter Okroy

So könnte man das Kappenfest 2019 im AWO – Seniorentreff Wildau kurz beschreiben. Der Seniorenbeirat der Stadt hatte wie schon in den vergangenen Jahren zum Kappenfest eingeladen. Dass es voriges Jahr so gut war, hatte sich wohl herumgesprochen. Auch dieses Jahr sollten die Gäste nicht enttäuscht werden. Der gute Geist des Hauses, Frau Markus und Assistentin Elke, hatte wieder alles liebevoll vorbereitet. An der Decke Girlanden und die Tische schön mit Luftschlangen dekoriert. Pfannkuchen gehörten selbstverständlich dazu. Aber auch, wie bei Frau Markus nicht anders zu erwarten, gab es natürlich auch Selbstgebackenes. So brauchte die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Frau Schimmrigk, nur noch, alle willkommen zu heißen. Auch diesmal sollten wieder die drei besten Kappen prämiert werden. Dazu wurde spontan eine Jury aus 3 Mitgliedern gegründet. Sie hatten nun die Qual der Wahl. Aber nach 30 Minuten stand das Ergebnis fest. 2 Frauen und natürlich auch ein Mann erhielten jeweils ein Präsent. Zwischenzeitlich spielte sich schon der Alleinunterhalter warm. Da lief Musik von der Scheibe und er spielte dazu live Schlagzeug. Da er das erste Mal hier war, hatte er den Geschmack der Gäste nicht auf Anhieb getroffen. „Zu langsam“, murrten einige. Aber das sollte sich nach kurzer Rücksprache ändern. Nun wurden Takt und Tempo erhöht und die Tanzfläche füllte sich rasch. Das war dann auch bis zum Schluss so. Als bei der Polonaise die Tanzfläche nicht mehr ausreichte, wurde der Flur einfach mit einbezogen. Jetzt stellte sich bei den meisten Gästen natürlich wie jedes Mal die alte Frage: „Lebt denn der alte Holzmichel noch?“ Aber die Antwort folgte prompt. Mit einem Lauten „Ja er lebt noch“, gingen bei den Tanzenden die Hände in die Höhe. Alle Sitzenden hoben vor Freude ebenfalls die Hände. Da wollen wir doch hoffen, dass es noch lange so bleibt. Wir wünschen dem Holzmichel deshalb noch ein sehr langes Leben. So ging gegen 17 Uhr wieder ein schönes Fest zu Ende. Danke an alle, die dazu beigetragen haben. Viele freuen sich schon auf das Hoffest. Aber bis dahin gibt es noch viele andere Veranstaltungen. Zum Beispiel die Frauentagsfeier mit Modenschau. Dazu sollten die Männer ihren Frauen etwas Geld zum Shoppen mitgeben.

Text/ Fotos   Dieter Okroy   AWO - Wildau

Mag es bei vielen Weihnachtsfeiern besinnlich zugehen, so ist es bei den Weihnachtsfeiern der AWO in KW etwas anders. Kurz vor dem Fest hatten AWO-Ortsverein und AWO – Seniorenclub KW zur traditionellen Weihnachtsfeier geladen. Der Saal des AWO-Seniorenheimes KW war wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Nicht nur die Tische waren liebevoll eingedeckt, sondern auch die Gäste hatten sich für diesen Jahresabschluss in Schale geworfen. Wer Frau Schuder kennt, weiß, dass sie sich ungerne mit langen Reden aufhält. Trotzdem war es ihr ein Bedürfnis, unseren AWO Kreisvorsitzenden Jürgen Mertner ganz herzlich zu begrüßen. „Ohne sein Engagement in allen Gliederungen der AWO würden wir wohl hier nicht sein“, meinte sie und die Besucher bekräftigten das mit ausgiebigem Beifall. Ihm ist es immer wichtig, den Kontakt zur Basis zu halten. Auch bedankte sie sich bei der Leitung des Hauses und den vielen fleißigen Helfern. Ohne sie wäre die Veranstaltung nicht zu realisieren. Dafür gab es für jeden eine Weihnachtstüte. Auch ein großes Dankeschön an den Vorstand des OV-KW für die Unterstützung ihrer Seniorenarbeit. Die Vorsitzende Bärbel Lehmann freute das sehr. Sie gab aber nicht nur das Lob zurück, sondern übergab auch einen Blumenstrauß an Frau Schuder. Anschließend war eine kleine Stärkung mit Kaffee und Torte angekündigt. Das mit dem Kaffee ging wie immer, dank der vielen Helfer, zügig. Nun stellte Sylvia Schuder die Musiker vor. Heute sollte DJ Mr. Young also der Dietmar für Stimmung sorgen. Damit das auch klappt, brachte er seine Partnerin Doreen mit. Sie waren schon öfter hier und kannten bestens den Musikgeschmack der KWer. So war auch schon beim ersten Titel die Tanzfläche voll. Beide sangen einen Ohrwurm nach dem anderen. Machten sie mal Pause, gab es Musik aus der Konserve. Nun kamen natürlich wieder die Line Dancer voll auf ihre Kosten. Da reichte die Tanzfläche meistens nicht aus. Machte aber nichts. Schließlich gab es noch einige Gänge zum Tanzen. Circa zur Halbzeit der Feier kündigte Frau Schuder die heutigen Künstler an. Die „Evergreens“. Eine Formation der Musikschule Fröhlich. Viele dachten dabei an Hits vergangener Jahre. Aber ihr weihnachtliches Outfit und die Verteilung von Blättern mit den Texten von Weihnachtsliedern ließen eine Ahnung aufkommen. Sie spielten nun Weihnachtslieder auf dem Akkordeon. Aber sie hatten natürlich die Blätter mit den Texten nicht umsonst verteilt. Die Gäste wurden nun aufgefordert, bekannte Lieder mitzusingen. Die meisten waren auch ohne Zettel textsicher. Da das auch den Evergreens zu gefallen schien, spielten sie noch einige Zugaben. Zum Schluss gab es nicht nur den verdienten Applaus, sondern auch noch Kaffee und Kuchen. Nun waren wieder Dietmar und Doreen an der Reihe. Sie starteten gleich den fast 90 minutigen Endspurt der Feier. Nach dem langen Stillsitzen hielt es nun keinen mehr auf dem Platz. Jetzt wurde von Rock and Roll bis zur Annemarie Polka alles gespielt. Die meisten Gäste blieben bis zum Schluss. Viele bedankten sich noch beim Abschied bei Frau Schuder für diese schöne Veranstaltung. Seit früh um 7 Uhr waren sie schon mit den Vorbereitungen beschäftigt und nach der Feier ist natürlich aufräumen angesagt, erzählte mir ihr Mann Wolfgang, der auch fleißig mit anpackte. Dafür an alle nochmal ein dickes Dankeschön.

Für 2019, im 100. Jubiläumsjahr der AWO, sind besonders schöne Veranstaltungen in Vorbereitung. Man kann gespannt sein.

 

 Text/ Fotos   Dieter Okroy       AWO

Das Warten hat sich gelohnt

Dem AWO Vorstand des Ortsvereines Wildau war es zu verdanken, dass Jochen Kaiser mit seinem Programm vor kurzem bei uns gastierte. Nach gut 3 Jahren Wartezeit präsentierte Herr Kaiser den 2. Teil seiner Erinnerungen an den wohl größten deutschen Schauspieler Heinz Rühmann. Schon der 1. Teil beeindruckte damals die zahlreichen Besucher. Auch diesmal fanden wieder viele den Weg in die Cafeteria des AWO Seniorenheimes in Wildau. Hier wurden sie schon mit Kaffee und Kuchen erwartet. Nachdem sich alle gestärkt hatten, konnte es pünktlich losgehen. Zum Einstieg gab es zur Erinnerung an den 1. Teil eine kurze Zusammenfassung. Auch das war nicht uninteressant. Herr Kaiser, der sich schon jahrelang mit dem Leben und Wirken von Heinz Rühmann befasst, nahm uns nun mit auf eine Zeitreise von den späten 50er Jahren bis zum letzten Film 1993, in dem Heinz Rühmann mitgespielt hatte. Los ging es mit dem Hauptmann von Köpenick, gefolgt von Charleys Tante, dem braven Soldaten Schweyk bis eben zum letzten Film „In weiter Ferne, so nah“ von Wim Wenders. Immer wieder unterbrach er seinen Vortrag und gab zu vielen Filmausschnitten interessante Informationen. Da merkte man schon, dass er sich ganz dem Leben und Wirken von Rühmann gewidmet hat. Aber auch die Besucher kannten sich gut aus. Auf Fragen von ihm, gab es prompt die richtige Antwort. Dafür gab es natürlich zur Belohnung einen winzigen Schluck in Form einer kleinen Flasche. Heinz Rühmann ging auch als die berühmteste deutsche Schauspielerin in die Geschichte ein sagte er. Und zwar in den Film „Charleys Tante“. Dabei schlüpfte ein Besucher in das Kostüm der Tante und Herr Kaiser sang dazu das passende Lied aus dem Film und spielte dabei auf der Gitarre. Für diese tolle Einlage gab es viel Applaus. Selbst 2 Stunden, und das nur im 2. Teil, reichten kaum aus, das Leben dieses großartigen Schauspielers zu würdigen. Die Schauspielerin Evelyn Hamann und der große Loriot verneigten sich vor ihm anlässlich seines 90. Geburtstages. Auch Peter Alexander outete sich in seiner Show als großer Verehrer von Heinz Rühmann. Er könne fast jede Rolle auswendig. Deshalb spielte er auch in der Neuverfilmung die Tante selber. Am 15.1.1994 hatte Rühmann in Linz bei der Sendung „Wetten das...?“ seinen letzten öffentlichen Auftritt. Das Publikum applaudierte damals minutenlang, was ihn zu Tränen rührte. 1995 wurde ihm posthum die Goldene Kamera als größtem deutschem Schauspieler des Jahrhunderts verliehen. Da kann man Herrn Kaiser gut verstehen, dass er die Erinnerungen an Heinz Rühmann weiter lebendig halten will. Das dürfte ihm auch, bei dem Spektrum an Vielseitigkeit was Rühmann abdeckte, nicht schwer fallen. Immerhin wirkte er in über 100 Filmen als Schauspieler oder Regisseur mit. Den Besuchern hat es sehr gefallen. Deshalb gab es zum Schluss viel Beifall und von unserer stellvertretenden Vorsitzenden Ingrid Mertner einen großen Schluck anstatt Blumen. Auch ihm hat es sehr gefallen, und er würde gerne mal wieder mit einem anderen Programm vorbei schauen.

Na dann bis bald Herr Kaiser !

Text / Fotos   Dieter Okroy     AWO

Herbstfest mit musikalischer Umrahmung

01

Mitte Oktober hatte der AWO-Ortsverein zum Herbstfest in die Cafeteria des AWO Seniorenheimes Wildau eingeladen. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand die „Wildauer AWO Liedertafel“. Sie hatte ein Tag zuvor ihr 10jähriges Jubiläum. Aus diesem Grunde hatte sich der Leiter und Gründer der Liedertafel Fred Arbter den Chor der Wildauer Grundschule unter der Leitung ihrer Direktorin Susann Blischke eingeladen. Sie erfreuten mit einem kleinen Programm nicht nur die Mitglieder der Liedertafel, sondern auch die Gäste. Bei vielen bekannten Liedern, wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, stimmte die Liedertafel natürlich mit ein. So konnten die Besucher erleben, dass Musik Jung und Alt verbindet. Auch die Besucher ließen sich nicht zweimal bitten, als sie zum Mitsingen aufgefordert wurden. Selbst bei einem Stück mit dem Zungenbrecher „Superkalifragilistischexpialigetisch“ aus dem Musical „Mary Poppins“ zeigten sich einige textsicher. Nach dem Auftritt gab es nicht nur viel Applaus, sondern noch etwas Süßes zum Naschen. Aber das sollte noch nicht Genug sein. Schließlich sind ja die 10 Jahre eine absolute Erfolgsgeschichte. Während einer kurzen Pause, in der es Kaffee, Kuchen und Schnittchen gab, machte sich schon ein weiterer Künstler für seinen Auftritt bereit. Der erst 15 jährige Benedikt Barkowsky von der Wildauer Musikschule hatte für dieses Jubiläum ein kleines Programm vorbereitet. Er hatte sich für den Aufbau der Technik seinen Vater und „Manager“ mitgebracht. Als alle wieder Platz genommen hatten, konnte es losgehen. Benedikt spielte nun auf seinem Keyboard Stücke von vielen bekannten Künstlern wie Helene Fischer, den Puhdys, Phil Collins und vielen mehr. Einige sang er auch live mit, wie zum Beispiel Freiheit von Marius Müller Westernhagen. Aber auch ein Stück aus dem Phantom der Oper gehörte wie vieles mehr zu seinem Repertoire. Auch hier ließ der Applaus nicht lange auf sich warten. Der schöne Nachmittag sollte natürlich nicht zu Ende gehen, ohne dass die Liedertafel selber was zum Besten gab. Sie kamen natürlich nicht ganz unvorbereitet und erfreuten die Besucher mit Liedern und auch Versen zum Herbst. Einen schönen Abschluss gab es am Ende, als sie die Gäste aufforderten, die Brandenburg Hymne „ Märkische Heide, märkischer Sand“ mitzusingen. So ließen alle gemeinsam den roten Adler, wie es im Text heißt, hoch steigen. Der AWO Ortsverein wünschte nun der Liedertafel alles Gute zum 10jährigen. Danke nochmal Benedikt Barkowsky, dem Chor der Grundschule und natürlich Susann Blischke, die den Chor mit viel Leidenschaft am Keyboard und Gesang unterstützte. Als Erinnerung wurde nun zum Gruppenfoto für die Liedertafel gebeten.

 

 Text / Fotos       Dieter Okroy   AWO - OV Wildau

AWO würdigt Ehrenamtler des Landkreises

Auch in diesem Jahr veranstaltete der AWO Kreisverband Dahme Spreewald e.V. die Würdigung der Ehrenamtlern aus unserer Region mit einem Empfang. Der AWO Vorstandsvorsitzende Jürgen Mertner begrüßte Ende September die zahlreichen Gäste auf dem Gelände des Anglervereines Wildau 1916 e.V.. Knapp 200 Frauen und Männer, die sich aktiv ehrenamtlich in der Kommunalpolitik, Sport, Kultur, in den freiwilligen Feuerwehren oder an anderen Stellen engagieren, waren der Einladung gefolgt. Die Versorgung war bei der Wildauer Service Gesellschaft in den besten Händen. Sie hatten das tolle Ambiente am Ufer der Dahme perfekt mit Stehtischen, einem großen Zelt und einer Versorgungsstrecke vorbereitet. Wem es draußen zu kühl war, konnte es sich im neuen Anbau gemütlich machen. Es dauerte auch nicht lange bis Jürgen Mertner und seine stellvertretende AWO-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Tina Fischer den Ministerpräsidenten von Brandenburg Dietmar Woidke begrüßen konnten. Tina Fischer, die sich im Namen der AWO bei allen Ehrenamtlern bedankte, übergab nun das Mikro an den Ministerpräsidenten. Trotz vieler Termine war es ihm ein Bedürfnis, der Einladung von Jürgen Mertner und Tina Fischer zu folgen, um sich auch bei allen für ihr Engagement zu bedanken. Ohne die Leistung der anderen zu schmälern, blieben doch die Treffen mit den Kameraden von vielen Wehren für ihn in bleibender Erinnerung. Vor allem mit denen, die bei den vielen Waldbränden in diesem Jahr wochenlang im Dauereinsatz waren, um das Hab, Gut und Leben vieler vor den Flammen zu schützen. Munition aus dem Krieg machte die Bekämpfung besonders gefährlich. Er nahm sich nun mit Tina Fischer viel Zeit, um mit den Anwesenden ins Gespräch zu kommen. So konnte er sich selbst von den Problemen ein Bild machen, wo die Landesregierung unterstützen kann. Er zeigte sich offen und konnte schon die eine oder andere Zusage für Unterstützung machen. Dass viele ein Erinnerungsfoto machen wollten, war für ihm auch kein Problem. „Ohne die vielen Ehrenamtler, wie ihr, würde eine Gesellschaft nicht funktionieren. Die Politik kann nur für gute Rahmenbedingungen sorgen,“ meinte er. Deshalb sind solche Begegnungen für ihn so wichtig. Ein Dank nun auch noch einmal an den Kreisvorsitzenden Jürgen Mertner. Auch er übt diese, wie viele andere Tätigkeiten, im Ehrenamt aus. Er ist Initiator dieser Veranstaltung, die nun schon zum 6.Mal stattfindet. Viele nutzen nun die Gelegenheit sich auszutauschen oder das eine oder andere neue Netzwerk zu knüpfen.

Ein Dank auch an alle, die im Hintergrund diese schöne Veranstaltung mit vorbereitet und durchgeführt haben. „Bei so viel Engagement wird es bestimmt auch nächstes Jahr wieder eine Ehrung geben“, sind sich Jürgen Mertner und Tina Fischer sicher. Die Ehrenamtler haben es alle verdient!!!

Text / Dieter Okroy     Fotos / Sonja – Dieter Okroy

Besuch der „Lady Agnes“ in Stölln

Inspiriert von einem Vortrag des Flugkapitäns Heinz-Dieter Kallbach im letzten Frühjahr machte sich unser AWO Ortsverein Mitte September auf den Weg nach Stölln. Das Busunternehmen Palm mit seinem Busfahrer Roland brachte uns sicher zu dem wohl ältesten Flugplatz der Welt nach Stölln. Unterstützung bekam der Busfahrer von unserem Vorstandsmitglied Sieglinde Stellmacher. Sie sorgte während der Fahrt dafür, dass niemand verdurstete und bereitete schon für alle einen kleinen Imbiss vor. Diesen gab es bei einem Zwischenstopp in der Stadt Brandenburg. Gestärkt ging es nun die letzten Kilometer nach Stölln. Von weitem konnten wir sie nun endlich sehen. Die IL 62. Ein ausrangiertes Langstreckenflugzeug der DDR-Fluggesellschaft Interflug. Die ehemalige Bürgermeisterin und die Bewohner von Stölln hatten den Wunsch, die Maschine an die Wiege der Fliegerei zu überführen. Hier am Gollenberg machte der Flugpionier Otto Lilienthal seine ersten Flugversuche. Nach vielen geglückten Flügen wurde er am 9.8.1896 leider von einer Windböe erfasst und stürzte aus ca. 17m ab. Nur einen Tag später erlag er trotz sofortiger Hilfe und einem Transport nach Berlin seinen schweren Verletzungen.

Auch die IL 62 hier zu landen, schien als ziemlich riskant und aussichtslos. Nur knapp 900 m Ackerwiese zur Landung dieser Maschine, das war schon abenteuerlich. Doch reizte das den erfahren Flugkapitän Kallenbach und seine Crew. Nach monatelangen Vorbereitungen der Maschine und der improvisierten Landebahn, wo auch alle Stöllener ihr bestes gaben, war es am 23.10.1989 endlich soweit. Nach einigen Flugabbrüchen wegen schlechten Wetters setzen Flugkapitän Kallenbach und die Crew die IL 62 sicher auf. Ganz Stölln und ihre Bürgermeisterin waren begeistert. Sie versprachen die „Lady“ zu pflegen. Aber wie sollte sie nun weiter heißen? Da kam ihnen die Idee, sie nach Agnes Lilienthal, der Frau von Otto, zu taufen. Deshalb der Name „Lady Agnes„. So entstand hier rund um den Gollenberg ein Lilienthal – Centrum. Hier hatten wir nun zuerst eine Führung im Flugzeug, was auch als Standesamt genutzt wird. Hier heiraten Paare aus aller Welt. Die ganze Maschine ein Museum mit vielen original Utensilien der DDR Luftfahrt. Im Cockpit standen an den Sitzen die Namen der vier Helden, die das Wunder von Stölln verbrachten. Tausende flugbegeisterte Besucher schauen hier jedes Jahr vorbei. Auch Flugkapitän Kallbach wirbt durch Spendenaufrufe diese einmalige Einrichtung zu unterstützen. Nach der Besichtigung ging es ins Lilienthal Centrum. Auch hier erwarteten uns nach Kaffee und Kuchen viele interessante Informationen über Otto Lilienthal. Auch viele seiner originalen Flugapparate waren hier im Maßstab 1:1 zu bestaunen. Die Weiterentwicklung seiner Modelle und die beginnende Motorisierung machten die Fliegerei zu dem, was sie heute ist.

Ein langer Applaus der Reisegruppe zeigte, dass alle zufrieden waren. Ein besonderer Dank geht an den Busfahrer, unsere Reisebegleiterin Sieglinde, der stellvertretenden Vorsitzenden Ingrid Mertner und an den AWO-OV Wildau.

 

 Text / Fotos     Dieter Okroy – AWO - Wildau

Zauberhaftes Hoffest

Ende August fand wieder das vom Seniorenbeirat der Stadt Wildau, der AWO und der VS traditionelle Hoffest im AWO-Seniorentreff in der Karl-Marx-Straße statt. Schon vorweg kann man sagen dass es in allem eine Punktlandung war. Angefangen vom perfektem Wetter bis hin zum Ablauf. Pünktlich um 14 Uhr eröffnete die Vorsitzende des Seniorenbeirates Frau Schimrigk die Veranstaltung. Frau Ziervogel bedankte sich im Namen des Betreibers der Einrichtung, der AWO, bei dem guten Geist des Hauses Frau Markus und ihrer Helferin Elke für die unendlichen Stunden, die sie wieder im Vorfeld beim Backen zu gebracht haben. Dafür gab es nicht nur Applaus von den Besuchern, sondern auch einen Blumenstrauß für jeden. Für ihr Engagement zur Erhaltung dieser schönen Einrichtung bedankte sie sich auch bei der Fam. Mertner ebenfalls mit Blumen. „Vielleicht würden wir sonst nicht hier sitzen“, meinte sie. Der Applaus schien ihr Recht zu geben. Nun konnte das Fest endlich starten.

Während viele Helferinnen dann den Kaffee einschenkten, spielte sich der beliebte „Hausmusiker“ Herr Ludwig langsam ein. Der Kuchen kam erst etwas später, weil, wie befürchtet, noch einige nicht angemeldete Besucher dazu kamen. Sie kamen allerdings nicht auf zwei Beinen, sondern geflogen. Auch bei den Wespen musste sich das rumgesprochen haben. Aber es kam keine Hektik auf. Die Wespen wollten nur an den Kuchen und davon war reichlich da. Mindestens sieben Sorten. Wer sollte das alles essen. Einer leckerer als der andere. Nun hatte Herr Ludwig wieder Mühe, die Besucher zum Tanzen zu bewegen. Aber dank seiner tollen Musik, die er Live sang, und seiner flotten Sprüche war die Tanzfläche im Nu voll.

Eine willkommene Pause kam, als die Überraschung der Veranstaltung angekündigt wurde. Ben David, ein junger sympathischer Magier aus Berlin. Mit seiner lockeren Art bezauberte er die Besucher von Anfang und zog sie in seinen Bann. Ein Künstler zum Anfassen, wie man so sagt. Er bezog bei seinen Zaubereien natürlich auch die Besucher mit ein. Die waren nicht nur einmal verblüfft. Ob Kartenspiel, Würfel, Bälle oder Seil. Auch zeigte er manchen Trick, anders als bei den meisten seiner Zunft, zweimal. So verging die nächste knappe Stunde viel zu schnell. Ben David dachte es auch und zeigte noch einen verblüffenden Kartentrick als Zugabe. Spätestens jetzt verstand man auch die lobenden Äußerungen von Prominenten wie Starkoch Steffen Henssler, Boxlegende Axel Schulz, Komiker Oliver Pocher oder Moderatorin Verona Pooht über Ben David.

Zwischenzeitlich wechselten die Getränke von Kaffee auf Bowle, Bier oder auch Wasser. Jetzt wurden auch Musikwünsche an Herrn Ludwig vorgetragen. Zum Beispiel die Anne Marie Polka. Auch das war für ihn kein Problem. Aber dass da keine Männer mitmachten, daran muss noch gearbeitet werden meinte er. In der Zwischenzeit begann auch die Wildauer Service Gesellschaft mit dem Grillen der Bratwürste. Das ging sehr zügig und schon waren alle auf den Punkt genau fertig. Schnell wurden die Portionen von den fleißigen Helferinnen an den Tischen serviert. Abgezählt waren die nicht, so konnte, wer wollte, noch eine oder auch zwei nachordern. Viele waren vom Geschmack der Würste begeistert. Da brauchte man nicht unbedingt Senf oder Ketschup. Nach einer kurzen Verdauungspause konnte Herr Ludwig wieder, dank seiner gut ausgewählten Musik, viele auf die Tanzfläche holen. Da war von Oldies bis Hits der letzten Jahre alles dabei.

Beinahe hätte ich ja noch unseren kleinsten Künstler vergessen. Kurz nach Eröffnung überraschte eine Gruppe der Kita am Markt die Besucher mit einem kleinen Programm. Auf Zugabe Rufe waren sie natürlich vorbereitet und sangen noch eine lustiges Lied. Dafür gab es nicht nur den verdienten Applaus sondern auch noch ein besonderes Verspechen. Frau Markus wird für sie und den beiden Erzieherinnen extra eine Torte backen. „Mit vielen bunten Smarties darauf“, riefen die Kinder. Ich bin mir sicher, dass dieses Versprechen auch schnell umgesetzt wird.

Danke nochmal an dieser Stelle den Kindern und Erziehern. Wie immer wollten die Besucher auch noch weit nach 19 Uhr kein Ende finden und nach Hause gehen. Und von Herrn Ludwig hörte man bestimmt zum 10. Mal „Wollt ihr noch einen?“ Und auch die Frage, ob der alte Holzmichel noch lebt, wurde mit einem lauten „Ja er lebt noch“, positiv beantwortet. So endete nach fast sechs Stunden ein wieder gelungenes Hoffest. Ein Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

                                     

Text / Fotos   Dieter Okroy AWO

Bindower Männerballett rockte bei den AWO Senioren

Anfang August fand das traditionelle Sommerfest der AWO-Senioren in Saal des AWO Seniorenheimes in KW statt. Mit heißen Temperaturen zeigten sich das Sommerfest mehr als würdig. Trotz dieser schweißtreibenden Hitze ließen sich die Senioren, bis auf wenige Ausnahmen, nicht vom Feiern abhalten. Clubleiterin Silvia Schuder begrüßte, wegen der Wärme, ohne große Vorreden die Gäste auf das herzlichste. Sie übergab nun das Mikrofon an die Ortsvereinsvorsitzende Bärbel Lehmann. Frau Lehmann bedankte sich zuerst bei Frau Schuder mit einem Blumenstrauß für die hervorragende Arbeit die sie im AWO Seniorenclub leistet. Anschließend bedankte sie sich auch noch bei Sonja Okroy. Sie begleitete und unterstützte als Koordinatorin bei der AWO den Club über 18 Jahren. Da sie nun Ende September ihr Berufsleben beendet, war es dem Vorstand des AWO OV KW ein Bedürfnis, das in Form eines Blumenstraußes sowie eines Präsentes zu würdigen. Es gratulierte auch noch Vorstandsmitglied Annerose Ziehe, mit der sie die vielen Jahre eng zusammen arbeitete. Dafür gab es von den Besuchern, die sie aus so vielen Veranstaltungen kannten, viel Applaus. Das war nicht nur für mich eine Überraschung. Auch Sonja war völlig überrascht und zeigte sich sichtlich gerührt. So konnte die Feier nun langsam losgehen. Der hier sehr beliebte DJ Matthias S. begann auch gleich mit flotter Musik. Dazu sang er live und spielte auch die Trompete selber. Dass die Tanzfläche nicht ganz so voll wie gewohnt war, lag aber nicht an seiner Musik sondern an den hohen Temperaturen im Saal. Die meisten hatten sich Fächer mitgebracht. Andere fächerten sich Luft mit ihren auf den Tischen stehenden Namensschildern zu. Trotzdem durfte eine Tasse Kaffee und ein Stück leckerer Torte nicht fehlen. Nun war DJ Matthias wieder an der Reihe. Während seiner Pausen kam Musik aus der „Konserve“. Natürlich hatte Frau Schuder wieder ihre Musik für die Line Dancer mitgebracht. Schon bei den ersten Klängen war die Tanzfläche im nu voll. Frau Schuder war da nun ganz in ihrem Element und gab den Takt und die Schrittfolge vor. Kurz vor den Imbiss zum Abendbrot kündigte sie nun den kulturellen Teil der Veranstaltung an. Das Bindower Männerballett. Disconebel zog auf und aus den Boxen hallte laute Musik von AC DC. Dann kamen sie auch schon im passenden Outfit. Sie spielten bis die Seiten ihrer Luftgitarren glühten. Auch Status Quo und ZZ Top gehörten zu ihrem Repertoire. Die Besucher gingen begeistert mit. In ihren kurzen Pausen wechselten sie ständig ihre Kleidung. So kamen sie als Matrosen oder auch mit Filzhüten beim Hit „Hulapalu“ von Andreas Gabalier. Als dann einer als Bauarbeiter, ein weiter als Cowboy und ein dritter als Biker rauskamen, war allen klar, jetzt kam YMCA von village people. Die dazu gehörigen Bewegungen waren perfekt und viele machten mit. Natürlich durfte auch der berühmte „Schwanentanz“ nicht fehlen. Die Damen waren begeistert und erhielten für ihre Zugabe-Rufe den „Stern, der deinen Namen trägt“. Sie gaben alles und wurden mit einem riesigen Applaus verabschiedet. Jetzt hielt es trotz der noch vorhandenen Wärme viele nicht mehr auf ihren Plätzen. Es wurde bis zum Imbiss getanzt. Es gab Bratwurst und einen frischen Gurken/Tomatensalat. Danke auch dafür an die Mitarbeiter der WSG, die sich wieder viel Mühe gegeben haben. Als dann die letzten Gäste gegangen waren, fing für Frau Schuder und einige ihrer Helfer, wozu auch ihr Mann Wolfgang zählte, die Arbeit erst richtig an. Dafür an dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön.

  

                                                                                                                 Text / Fotos   Dieter Okroy AWO

Wo Schiffe Fahrstuhl fahren

Mit einem Schiff einen Höhenunterschied von ca. 36 m in 5 Minuten zu überwinden. Alle Achtung! Das konnten wir Anfang Mai bei unserem Besuch des Schiffshebewerkes in Niederfinow erleben. Pünktlich machte sich unserer AWO-OV am frühen Vormittag auf die Reise. An Bord des Reisebusses der Firma Palm aus Halbe wurden wir nicht nur vom Busfahrer herzlich begrüßt, sondern auch von seinem „Beifahrer“. Wir hatten wieder einmal das große Glück Horst Stellmacher, Busfahrer a.D., für unsere Fahrt zu gewinnen. Er kennt ja alle Strecken wie seine eigene Westentasche. So wurden wir während der gesamten Fahrt gut mit Informationen links und rechts der Fahrstrecke versorgt. Und der Fahrer konnte sich voll auf die Straße konzentrieren. Aber auch ihm durften die blühenden Kastanien und kilometerlangen Rapsfelder nicht entgangen sein. Das Verkehrsaufkommen und die Wegstrecke waren überschaubar. So erreichten wir schon nach einer guten Stunde unser Ziel. Da wir gut in der Zeit lagen, machten wir noch einen Abstecher zum Fuße des Schiffshebewerkes. Also eine Vorabbesichtigung von der unteren Landseite. 60 m Höhe und 94 m Breite des Bauwerkes ließen unseren großen Reisebus im Vergleich winzig aussehen. Man sah Stahl und Drahtseile ohne Ende. Aber wie würde es wohl innen aussehen und vor allem funktionieren? Darauf sollten wir erst nach dem Mittagessen eine Antwort bekommen. Dazu machten wir uns auf den Weg nach Sandkrug, ein Ortsteil von Chorin. Vorbei am berühmten Kloster Chorin ging es ins Hotel „Mühlenhaus“. Dort wurden wir schon erwartet. Das Ambiente war einmalig. Ruhig eingebettet von der Natur und mit direktem Zugang zum Großen Heiligen See. Übrigens war dies wieder eine Empfehlung unseres „Co- Piloten“. Nach dem schmackhaften Mittagessen blieb sogar noch Zeit, dem Kloster Chorin einen Kurzbesuch abzustatten. Da bot nicht nur das Kloster ein imposantes Bild, sondern auch meterlange Fliedersträucher in voller Blüte. Dazu ein strahlenblauer Himmel. Das waren schon so viele schöne Eindrücke. Dabei stand der Höhepunkt der Reise noch an. Am Nachmittag ging es dann zum Schiffsanleger in Niederfinow. Hier wurden wir auf dem Schiff „Luise“ von der Mannschaft in Empfang genommen und herzlich begrüßt. Das bestellte Kaffeegedeckt wurde schnell serviert, so dass sich dann alle auf die Einfahrt ins Hebewerk konzentrieren konnten. Was von draußen schon riesig wirkte, war innen noch gigantischer. Stahlträger, Seile und Nieten soweit man sehen konnte. Die Personen am oberen Teil auf der Brücke wirkten so klein wie Ameisen. Aber das änderte sich in ca. 5 Minuten. In dieser Zeit beförderte uns der Trog etwa 36 m in die Tiefe. Es folgte eine kurze Ausfahrt in den Kanal zur Drehung und dann ging es schon wieder zurück in den „Fahrstuhl“ zum Heben. Wir waren beeindruckt. Während des gesamten Vorganges versorgte uns der Schiffsführer mit Erklärungen zu diesem imposanten Industriedenkmal. Nebenan konnte man schon das neue, im Bau befindliche Hebewerk bewundern. Es sollte eigentlich schon 2014 fertig sein. Auch hier kommt es, wie am BER, zu Verzögerungen. Der Schiffsführer meinte, dass hier schon Wetten laufen, wer oder was zuerst in Betrieb geht. Der Schiffsführer brachte seine „Luise“ mit uns nach 70 Minuten wohlbehalten an den Ausgangspunkt zurück. Wir hatten auch Glück mit der Rückfahrt. Im angenehm temperierten Bus fuhren wir ohne Stau zügig nach Hause. Am frühen Abend erreichten wir bei noch sommerlichen Temperaturen Wildau. Für Busfahrer, Co-Piloten und Organisatoren der Reise gab es bei Ankunft kräftigen Applaus. Wir verließen den Bus mit vielen schönen Eindrücken. Dann stimmte Horst Stellmacher noch ein Lied an: „Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen…“ Und das wird es bestimmt bald wieder geben!

                                                                                              Text / Fotos       Dieter Okroy AWO-OV-Wildau

Der AWO-OV-Wildau hatte Mitte April zu einer Buchlesung in die Cafeteria der AWO Seniorenheim Wildau GmbH eingeladen. Dabei stellte Pilotenlegende Heinz-Dieter Kallbach sein Buch „Mayday über Saragossa“ vor. Unsere stellvertretende Vorsitzende Ingrid Mertner begrüßte den Gast und seine Begleitung auf das herzlichste. Er hatte sich zur Präsentation seines Buches noch seine Lebensgefährtin mitgebracht, Renate Geißler. Den meisten aus über 180 Film- und Fernsehproduktionen bekannter Schauspielerin.

Die Lesung begann pünktlich, wie die meisten seiner unzähligen Flüge. Da hieß es immer: „Für sie bereit, Flugkapitän Heinz-Dieter Kallbach“. In den nun folgenden knapp 2,5 Stunden zog er die Besucher in seinen Bann. Er feiert übrigens im Juni sein 60 jähriges Cockpitjubiläum und ist somit der Dienstälteste Flugkapitän Deutschlands. Er konnte uns an diesem Nachmittag natürlich nur einen kleinen Teil seiner Erlebnisse schildern. Mit seinen Flügen umrundete er über 535-mal die Erde oder flog rund 5-mal zum Mond und zurück. Dabei gab es in dieser langen Zeit nicht nur amüsante Geschichten, wie die, mit seiner ärztlichen Eingangsuntersuchung. Da sollte er sich vor einer Arzthelferin entkleiden. Das wäre ja nichts Besonderes. Aber es stellte sich heraus, dass es eine ehemalige Klassenkameradin von ihm war. Spätestens als sie ihn aufforderte, auch die letzte Hose auszuziehen,..…..

Den meisten Besuchern ist er natürlich noch von der spektakulären Landung einer IL 62 auf dem Segelflugplatz von Stölln bei Rathenow bekannt. Einige Anwesende waren sogar dabei, als er mit seiner Crew nach mehreren Anläufen die IL 62 sicher in Stölln auf einer Wiese ins Guinnessbuch der Rekorde flog. Unter Schock stand auch seine Crew 1976 als ein Flughafenmitarbeiter im Tschad in die auf vollen Touren laufende Luftschraube kam.

1990 heuerte Heinz-Dieter Kallbach dann bei der Germania an und flog noch bis 2005 Urlauber in die beliebten Reiseziele der Deutschen. Da kam es dann im März 2000 zu einen dramatischen Ereignis an Bord. Auf den Flug von Teneriffa nach Berlin Schönefeld. Ein Selbstmordattentäter verschaffte sich Zutritt zum Cockpit. Er attackierte den Pilot und wollte ihn erwürgen. Ein Kampf auf Leben und Tod. Er konnte den Angreifer abwehren und dann mit Hilfe einiger beherzt eingreifender Passagiere unter Kontrolle bringen. Der Co-Pilot hatte dann den Hilferuf „Mayday“ über Saragossa abgesetzt. Das Leben von 148 Menschen war gerettet. Aber alle anderen Geschichten könnte man ja im Buch nachlesen, was er zufällig auch dabei hatte. Das könne man bei ihm auch mit Signierung in einer kleinen Pause käuflich erwerben. Davon machten auch viele Besucher Gebrauch. Nach der Pause zeigte er dann einige Filmausschnitte. Unter anderem auch die Landung in Stölln. Das unterlegte er noch mit einigen Episoden, die sich am Rande abspielten.

Da Herr Kallbach auch Ehrenpräsident des Fördervereines Rosinenbomber e.V. ist, durfte natürlich der Vorfall von 2010 nicht fehlen. Da brach bei einem Rundflug mit Passagieren die Kurbelwelle des Rosinenbombers. Das Triebwerk fing Feuer und die Maschine musste abseits des Flughafens Schönefeld notlanden. Es gab zum Glück nur sieben Leichtverletzte. Die 150 Minuten vergingen, im wahrsten Sinne des Wortes, wie im Fluge. Zum Ende der Lesung gab es wie bei einer guten Landung den verdienten Applaus der begeisterten Zuhörer. Vom OV gab es Blumen für die Dame und ein Präsent für den Kapitän. Sicherlich aus dem Duty-Free-Shop.

   

Text / Fotos :   Dieter Okroy AWO - OV- Wildau  

                                                                                                                                                                                                                                   

Klassiker – Karussell in der Cafeteria

So lautete das Programm was uns Jochen Kaiser Ende März in der Cafeteria der AWO Seniorenheim Wildau GmbH präsentierte. Veranstalter war der AWO-OV-Wildau. Die stellvertretende Vorsitzende Ingrid Mertner begrüßte alle Gäste und Herrn Kaiser auf das Herzlichste. Sie lud alle, im Namen der AWO, zu Kaffee und Kuchen ein. Nachdem sich alle gestärkt hatten, konnte es losgehen. Herr Kaiser konnte nun sein „Karussell“ einschalten. Viele unvergessene Schauspieler brachte er uns in Erinnerung. Er zeigte uns Szenen aus Film und Fernsehen der sechziger Jahre. Die meisten waren natürlich bekannt. Obwohl, bestimmt gefühlte einhundertmal gesehen, wurde gelacht wie beim ersten Mal. Da gab es den Sketsch „das Gericht“ mit der unvergessenen Helga Hahnemann als Angeklagte und Alfred Müller als Richter. Auch das Theaterstück, in dem alle Sätze mit „g“ anfangen sollten mit Heinz Erhardt oder Loriot mit seinem „Ich schaue kein Fernsehen, ich schaue vorbei“, waren einfach köstlich. Oder auch die „Bettszene“ mit Edith Hancke und Bill Ramsey mit dem Lied „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“. Herricht und Preil fehlten natürlich auch nicht. Vieles unterlegt von Erklärungen und Werbung aus dieser Zeit. Da waren die ttt-Tausend Tele Tipps des DDR Fernsehens immer ein guter Ratgeber. Sensationell der Trabant mit luftgekühlten Motor. Da konnte nichts einfrieren. Dass Herr Kaiser während der Werbeblöcke sich heimlich umgezogen hatte, war keinem aufgefallen. Plötzlich erschien er im Outfit von Helga Hahnemann und amüsierte die Besucher mit dem Song: „Jetzt kommt dein Süßer..“. Dabei benutzte er eine Klobürste als Mikro. „Sollte die Akustik nicht so gut sein, liegt es bestimmt nicht am Mikro. Das ist natürlich neu und nicht vom Klo“, sagte er. Gästen, denen er damit durch das Haar fuhr, schauten da etwas skeptisch. Zum Schluss hatte er wieder einige Quizfragen. Bei richtiger Antwort gab es wieder kleine flüssige „Spaßmacher“. Dieses Mal spielte er die Titelmusik aus Fernsehserien an. Ob Bonanza, Derrick oder die Lindenstraße, die Gäste wussten Bescheid. Ausgerechnet bei „Love and Marriage“ von Frank Sinatra aus der Serie „Eine schrecklich nette Familie“ mussten sie passen. Lag aber bestimmt daran, dass diese nicht im Öffentlich Rechtlichen lief. So verging diese Stunde mal wieder viel zu schnell. Aber als er hörte, dass der 2. Teil „Aus dem Leben Heinz Rühmanns“ voriges Jahr wegen Krankheit noch nicht stattgefunden hatte, versprach er, diesen bald nachzuholen. Da wird er mit dem Ortsverein schon bald einen Termin finden. Vielleicht wieder bei einem „winzigen Schluck“. Ingrid Mertner bedankte sich mit Blumen bei Jochen Kaiser und lud zum Schluss noch alle ein zu einer Buchlesung am 16.April in die Cafeteria. Da berichtet Herr Kallbach über das Leben eines Piloten. Auch hier ist der Eintritt frei. Wir würden uns wieder über viele Gäste freuen.

                                                                                                                     Dieter Okroy   AWO-OV-Wildau

AWO OV Wildau: Vorstand legt Rechenschaft ab

Am 22.2.2018 fand die jährliche Mitgliederversammlung vom Ortsverein Wildau der Arbeiterwohlfahrt in der Cafeteria der AWO Seniorenheim Wildau GmbH statt. Tagungsleiter Fred Arbter begrüßte die Anwesenden auf das herzlichste. Danach gab er die Tagesordnung bekannt und übergab anschließend das Wort an unsere Vorsitzende Angela Homuth. Sie ließ nun das Jahr 2017 noch einmal Revue passieren und erinnerte dabei an die schönen Veranstaltungen. Höhepunkt und allen noch in guter Erinnerung war natürlich die Busfahrt nach Dresden mit der schönen Schifffahrt auf der Elbe zum Schloß Pilnitz. Aber auch andere Infoveranstaltungen fanden großen Anklang. Wie zum Beispiel mit unserem Revierpolizisten oder der Vortrag zum neuen Pflegestärkungsgesetz. Dass die Veranstaltungen solide finanziert wurden, erklärte danach Ingrid Mertner, unsere stellvertretende Vorsitzende und Kassiererin, in ihrem Finanzbericht. Sie erläuterte die Ausgaben und deren Verwendung. Ingrid Mertner bedankte sich in diesen Zusammenhang mit Blumen bei den Mitarbeiterinnen der Seniorenheim Wildau GmbH Frau Griep und Frau Bittner für ihre Unterstützung. Ihr Dank ging auch an den anwesenden Geschäftsführer Andreas Beckmann: „Er hat immer ein offenes Ohr und unterstützt unseren Ortsverein, wo er kann.“ Danach stellte Bärbel Richter den Veranstaltungsplan für das erste Halbjahr 2018 vor. Highlight wird im ersten Halbjahr eine Busfahrt mit Schifffahrt zum Schiffshebewerk Niederfinow sein. Aber auch die anderen Veranstaltungen können sich sehen lassen. Es wurde noch auf die regelmäßig stattfindenden Aktivitäten in der Fichte 105 hingewiesen, wie Liedertafel, Stuhlgymnastik, Spiele- und Bastelnachmittage. Zum Abschluss der Versammlung stand „Diskussion“ auf der Tagesordnung. Davon wurde jedoch nicht viel Gebrauch gemacht. Vielleicht lag das an der guten Arbeit des Vorstandes, der wieder einmal mit seinen Vorschlägen ein gutes Händchen bewiesen hat. Dafür gab es auch für alle weiblichen Vorstandsmitglieder Blümchen als Dankeschön. Nun hatte jeder Gelegenheit bei einem kleinen Imbiss miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wir wünschen uns für alle Veranstaltungen eine rege Beteiligung.

                                                                                                                      Dieter Okroy   Vorstandsmitglied

Musikalischer  Jahresausklang mit Überraschungen

Mitte Dezember fand die traditionelle Weihnachtsfeier der Sänger, Sportler und Kartenspieler statt. Das sind diejenigen, die sich im AWO-Club in der Wildauer Fichte 105 regelmäßig zu den Angeboten der AWO treffen. Hauptinitiatoren der Veranstaltung waren wieder Erika und Fred Arbter. Beide gelten schon als gute Geister des Hauses. Erika leitet die Stuhlgymnastik und Fred die Liedertafel. Hinzu kommt noch Ingrid Mertner, die jeden Donnerstag den Spielenachmittag leitet. Die Tische waren wieder liebevoll eingedeckt. Nachdem der „Chef“ der Liedertafel alle begrüßte, hatte er noch eine schöne Aufgabe. Eine Sängerin der Liedertafel hatte am selben Tag einen runden Geburtstag. Edith Priem wurde 90. Dazu gab es nicht nur Glückwünsche von Fred, sondern auch von allen Gästen. Es wurde ihr zu Ehren ein Ständchen gesungen und es gab zusätzlich eine „hohe Auszeichnung“ der Liedertafel. Ihr wurde eine Kette mit 90 Talern überreicht. Blumen und ein Gedicht noch als Zugabe. Danach konnte er auch Ingrid und den AWO-Kreisvorsitzenden Jürgen Mertner begrüßen. Beide sind vor einiger Zeit zu Ehrenmitgliedern der Liedertafel ernannt worden. Für Jürgen Mertner ist es immer wichtig, den Kontakt zur Basis zu halten. Er versucht auch immer, wenn Probleme auftauchen, bei der Lösung zu helfen. Nun hatte Fred noch eine Überraschung. Seine guten Beziehungen zur Musikschule Seeliger machten es möglich, eine kleine Nachwuchskünstlerin zu engagieren. Sie brachte nicht nur ihr Keyboard sondern auch noch ihre Managerin mit. Das war natürlich ihre Mutter. Das Mädchen spielte nun schöne Weihnachtslieder. Die Liedertafel ließ sich auch nicht lange bitten und sang kräftig mit. Zum Abschluss ihrer kleinen Darbietung gab es noch als Zugabe das Stück „The Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel und den Soundtrack zum Kinohit „Piraten der Karibik“. Dafür gab es viel Beifall und ein Präsent. Nach dem Kaffeetrinken stimmte nun die Liedertafel mit bekannten alten Weisen auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein. Zwischendurch gab es eine kleine „Bescherung“ von Erika und Fred. Als Gehilfen des Weihnachtsmanns bedankten sie sich bei den vielen Unterstützern mit kleinen Geschenken oder einer Blume. Keiner ging dabei leer aus. Als Erika und Fred Platz genommen hatten, waren sie selbst an der Reihe. Nun bedankten sich die Sänger und Sportler bei beiden mit einigen Gedichten und Aufmerksamkeiten. „Ohne euch würden wir nicht in dieser schönen Runde sein“, war da zu hören. Und das nun schon seit fast 10 Jahren. Auch der AWO-Ortsverein überreichte ihnen ein Dankeschön. Nun gab wieder einmal mehr Hildegard Lies Selbstgedichtetes zum Besten. Auch ein Ratespiel hatte sie vorbereitet und alle wurden mit einbezogen. Das Geburtstagskind Edith hatte wieder eine lustige Geschichte auf Lager. So verging die Zeit wie im Fluge. In Hintergrund liefen schon die Vorbereitungen für das Abendessen. Dieses Jahr gab’s Bouletten und Kartoffelsalat. Beides aus dem Hause Arbter, der sogar seine Tochter dazu gewinnen konnte, den Salat zu machen. Wer keine Boulette wollte, bekam ein paar Wiener. Wieder einmal mehr ein gelungener Jahresabschluss. Alle freuen sich schon wieder auf die ersten Aktivitäten im neuen Jahr. So bleibt mir nur noch an dieser Stelle, allen ein gesundes 2018 zu wünschen.

                                                                                                               Text / Fotos   Dieter Okroy AWO – OV-Wildau

„Tanzen bis die Socken qualmen“

Das waren die Worte von Clubleiterin Silvia Schuder zum Abschluss ihrer Begrüßung auf der diesjährigen Weihnachtsfeier des AWO-Seniorenclubs KW in Kooperation mit dem AWO-Ortsverein. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte sie alle Gäste auf das herzlichste. Sie waren auch wieder zahlreich erschienen, so dass jeder Platz im Saal des AWO-Seniorenheimes KW bis auf den letzten Platz besetzt war. Sie wollte sich auch nicht lange mit Worten aufhalten. Aber für Frau Schuder ist es immer wichtig, sich bei allen für ihre Unterstützung zu bedanken. Und das waren viele. Das ging von der AWO als Träger bis hin zum Hausmeister des Heimes. Keiner wurde vergessen. Nicht einmal ihr Mann oder ihre Tochter, die auch wie viele andere fleißige Helfer seit den frühen Morgenstunden mit den Vorbereitungen beschäftigt waren. Dafür gab es nicht nur Applaus sondern auch eine Weihnachtsüberraschung als Dankeschön. Die Grüße des Ortsvereines und ein großes Dankeschön an Frau Schuder überbrachte die Koordinatorin der AWO Sonja Okroy. Sie machte das stellvertretend für die leicht erkrankte aber anwesende Vorsitzende Bärbel Lehmann. Sie überbrachte auch Grüße vom AWO Kreisvorsitzenden Jürgen Mertner. Er bedauerte es sehr wegen Terminüberschneidungen leider dabei sein zu können. Nun konnte die Feier im schön dekorierten Saal losgehen. Dass die Tischdeko wieder selbst gebastelt war, versteht sich hier von selbst. Nach dem Kaffeetrinken, zu dem es ein Stück leckerer Torte gab, konnte nun der hier bekannte DJ-Matthias Srp zum Tanz aufspielen. Die Tanzfläche war wie immer vom ersten bis zum letzten Titel gefüllt. Reichte der Platz dort nicht aus, wurde im Gang getanzt. Das wäre auch bis zum Ende so gewesen, wäre da nicht die kleine Kultureinlage. Hier hatte Frau Schuder nochmals das Gesang-Duo „ Reini und Co.“ aus Weißwasser engagiert. Sie, die „Reini“ alias Reinhild, und Co. alias Gerhard Rubin. Das Repartiere von Reini reicht vom Pop bis zur Klassik. Vor zwei Jahren begeisterte sie noch mit Ohrwürmern wie „Atemlos“. Dieses Mal ging es etwas besinnlicher zu. Sie sang passend zur Feier schöne Weihnachtslieder. Machte sie mal eine kleine Pause lockerte er das Publikum mit kleinen Episoden auf. Zum Abschluss bat sie das Publikum beim Titel „Oh du fröhliche“ die kräftig als Chor die bekannte Weise mitzusingen. Sie würde dann die 2. Stimme singen. Auch hier zeigte sich, wie textsicher das Publikum war. So wurden alle schön auf das kommende Fest eingestimmt. Danach war aber wieder der DJ an der Reihe. Auch er gab zum Abschluss noch einmal alles. Er sang nicht nur viele bekannte Titel, sondern spielte auch noch Trompete. So ging es non stop bis zum Schluss. Das in seinen Pausen Line-Dance getanzt wurde, hat sich ja schon herumgesprochen. Ob da nun bei einigen die Socken gequalmt haben, ist nicht überliefert. Aber es war wie immer ein würdiger Jahresabschluss. Ein Dankeschön auch an dieser Stelle an alle, die zum Gelingen dieses schönen Nachmittages beigetragen haben. In diesem Sinne allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein weiter so 2018.

                                                                                                                                         Dieter Okroy   AWO

 

Jürgen Mertner einstimmig im Amt bestätigt!

Am 17.11.2017 veranstaltete die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Dahme-Spreewald e. V. ihre Kreiskonferenz im Saal der AWO Seniorenheim Wildau GmbH.

Die Delegierten der AWO Ortsvereine aus Luckau, Lübben, Königs Wusterhausen und Wildau hatten sich versammelt, um einen neuen Vorstandes zu wählen.

Geschäftsführer Jens Lehmann erstattete Bericht über die Arbeit des Vorstandes der letzten vier Jahre. Er informierte die Anwesenden über die vielfältigen Arbeitsfelder und Einrichtungen der AWO im Landkreis LDS. Er lobte das Engagement der hauptamtlich Beschäftigten in den AWO-Einrichtungen und der ehrenamtlich Tätigen in den Vorständen der Ortsvereine und des Kreisverbandes.

Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Mertner bedankte sich ebenfalls bei seinen Mitstreitern der vergangenen vier Jahre und überreichte persönlich die Blumensträuße.

Als Vorsitzender der AWO KV Dahme-Spreewald e.V. wurde Jürgen Mertner  einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls einstimmig wurden seine Stellvertreter Tina Fischer und Wolfgang Luchmann in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen Vorstand gehören weiterhin als Beisitzer Susanne Paul-Beckmann, Evelin Steinberg, Ingrid Mertner, Fred Arbter und Volker Dineiger. Als Revisoren wurden Angela Homuth, Sieglinde Stellmacher und Wolfgang Ziehe gewählt. Ebenfalls zum Vorstand gehört Geschäftsführer Jens Lehmann.

Die Konferenz wurde sicher von Anne Baaske, Geschäftsführerin der AWO Landesverbandes Brandenburg e.V., geleitet. Sie überbrachte auch die Glückwünsche der neuen Landesvorsitzenden Monika Kilian.

Jürgen Mertner bedankte sich zum Schluss auch bei Anne Böttcher mit Blumen und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg. Danach eröffnete er noch das Büfett. Das Essen war wieder sehr schmackhaft und so bedankten sich alle bei den Mitarbeitern der WSG (Küche). Viele erfragten auch die Rezeptur oder so manchen kleinen Tipp zum Gelingen für zu Hause. An dieser Stelle wünschen wir dem neuen Vorstand ein glückliches Händchen für die nächsten vier Jahre.

 

                                                                                              Im Namen der  Delegierten        Dieter Okroy

 

                                                                                               Fotos : Dieter Okroy

 

Viel Applaus für „Models“ im AWO Seniorentreff

 

Anfang November fand im AWO-Seniorentreff in der Karl-Marx-Straße eine Modenschau statt. Veranstalter war der Seniorenbeirat der Stadt Wildau die AWO und die Volkssolidarität. Wieder hatte Frau Markus, der gute Geist des Hauses, alle Tische liebevoll eingedeckt und dazu gab es selbstgebackene Muffins. So verwunderte es niemanden, dass alle Plätze schon lange vor Beginn der Veranstaltung besetzt waren. Die Vorsitzende des Seniorenbeirates Frau Schimrigk begrüßte alle Gäste auf das herzlichste. Auch sie bedankte sich im Namen aller bei Frau Markus. Dafür gab es auch den verdienten Applaus. Viele hatten schon vorgekostet und waren begeistert. Nun stellte Frau Schimrigk die Firma Modeservice Sämann aus Berlin vor. Sie waren ja bereits im März mit ihrer Frühling-Sommerkollektion in Wildau. Heute hatten sie nun ihre Herbst-Winterkollektion dabei. Herr Sämann schien etwas irritiert, als erfuhr, dass zwei seiner bisherigen Models leider verhindert waren. Aber das erwies sich als kein großes Problem. Elke und Ulla ließen sich nicht lange bitten. Helga und Brigitta sind ja inzwischen schon gesetzt. Im Wechsel präsentierten sie nun alles was man so braucht, um über die kühle Jahreszeit zu kommen. Immer unter der fachlichen Erklärung von Herrn Sämann. Als ein „Model“ die eigene Moderation übernahm, meinte er nur, dass Models nur präsentieren ohne zu sprechen. „Sorry“, meinte sie nur, „aber ich war mal Lehrerin“. Darüber musste auch nicht nur er schmunzeln. So war das Ganze eine schöne kurzweilige Vorführung. Dafür gab es nicht nur während der Vorführungen sondern auch zum Schluss einen riesigen Applaus für alle vier „Models“. Sie machten ihre Sache so gut, dass sich Herr Sämann sicher sein kann, dass er auch im kommenden Jahr wieder auf die Wildauerinnen zählen kann. Zum Schluss gab es nicht nur einen Blumenstrauß sondern auch ein Erinnerungsfoto mit Helga, Brigitta, Ulla und Elke. Viele gratulierten Fritz Lange noch nachträglich zu seinem 92. Geburtstag. Auch an dieser Stelle noch nachträglich alles Gute und vor allem Gesundheit !  

 

                                                                                                              Text / Fotos   Dieter Okroy  AWO

 

 

 

AWO Brandenburg wählt Monika Kilian zur neuen Vorsitzenden   

„Regine-Hildebrandt-Medaille“ für Margrit Spielmann  

Jürgen Mertner zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt

 

Am 14.10.2017 fand in Kemlitz die AWO Landeskonferenz von Brandenburg statt. Die Versammlungsleitung erfolgte durch den AWO Bundesvorsitzenden Wolfgang Stadler. Nach den Grußworten, Berichten und der Entlastung des alten Vorstandes durch die Revisionskommission wählten die Delegierten Monika Kilian vom AWO Kreisverband Fürstenwalde e. V. zur neuen Vorsitzenden des Landesvorstandes. Sie tritt die Nachfolge von Margrit Spielmann an, die nicht mehr kandidierte. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Jürgen Mertner AWO Kreisverband Dahme-Spreewald, Heinz Felker AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V.  , Peter Müller AWO Bezirksverband Brandenburg Ost e. V. und Claudia Bauer AWO Kreisverband Ostprignitz-Ruppin e. V. gewählt.

 

Für ihre jahrelange engagierte Tätigkeit als ehrenamtliche Vorsitzende wurde Margrit Spielmann mit der „Regine- Hildebrandt-Medaille“ ausgezeichnet. Sie wurde vom Chef der Staatskanzlei Brandenburg Thomas Kralinski überreicht, der auch die Laudatio sprach.

 

Der AWO Landesvorstand Brandenburg und die Vorsitzende des AWO Landesverbandes Berlin Ute Kumpf gratulierten. Als Verabschiedung gab es nicht nur Blumen sondern auch stehende Ovationen aller Delegierten.

 

                                                                                                                         Dieter Okroy  AWO  Delegierter

 

 

 

Gelungenes Kürbisfest

 

Mitte Oktober fand in der Cafeteria des AWO Seniorenheimes in Wildau das, vom Ortsverein der AWO, organisierte Kürbisfest statt. Das Motto der Veranstaltung: Freude am gemeinsamen Gesang von Jung und Alt. Hierzu hatte der Ortsverein nicht nur seine „Liedertafel“ sondern auch den Chor der Ludwig Witthöft Oberschule eingeladen. Den Kontakt hierzu hatte der Leiter der Liedertafel Fred Arbter schon seit Anfang des Jahres hergestellt. So kam es auch schon im April zur ersten gemeinsamen „Gesangstunde“ im AWO-Treff in der Fichtestraße 105. Davon zeigten sich die Sängerinnen und Sänger so beeindruckt, dass es nicht nur bei diesem einen mal bleiben sollte. So kam Fred Arbter auf die Idee, den Chor auch zu unserem Kürbisfest einzuladen. Auch die Leiterin des Chores Frau Olberg fand diese Idee gut. So wurden alle organisatorischen Probleme schnell aus der Welt geschaffen. Schon lange vor Beginn der Veranstaltung hatte sich der Chor in der Cafeteria eingefunden, um sich schon langsam „warm zu singen“. Nun kamen auch schon die ersten Besucher. Passend zum Fest waren die Tische liebevoll mit Zierkürbissen und herbstlichen Gedeckten geschmückt. Es dauerte auch nicht lange, bis fast alle Plätze besetzt waren. Auch die „Künstler“ hatten ihre Plätze eingenommen. Der Chor der Witthöft-Oberschule, der sich auch den schönen Namen „ Schwarzkopff-Sänger“ gegeben hat, nahm hinter der Liedertafel Aufstellung. Unsere Ortsvereinsvorsitzende Angela Homuth begrüßte nun die Gäste auf das herzlichste. Sie war genauso wie alle Gäste von der Größe des „Musikensembles“ beeindruckt. Die Mischung zwischen alt und jung war mit ca. 20 Sängerinnen und Sängern auf jeder Seite ausgewogen. Zum Auftakt sang jeder seine Erkennungsmelodie. Dazu hatte sogar jeder sein eigenes Keyboard mitgebracht. Danach wurden auch gemeinsam bekannte Volkslieder gesungen. Die kleine Pause, um die Stimme etwas zu schonen, überbrückte unsere Vorsitzende mit einigen schönen Versen rund um den Kürbis. Nun sang jeder noch was aus seinem eigenen Repertoire. Für alles gab es natürlich viel Applaus und Zugabe Rufe. Darauf nicht ganz vorbereitet, sangen sie nochmal ihre Erkennungsmelodie. Im Namen des Ortsvereines bedankte sich unsere Vorsitzende ganz herzlich bei der AWO Liedertafel und dem Chor der Witthöft Oberschule unter der Leitung von Norienne Olberg für diese schöne Vorführung. Sie überreichte dem Chor als Dank etwas für die Chorkasse. In der Zwischenzeit hatte die WSG auch ein kleines Büfett im Gang aufgebaut zu dem nun alle zu einem kleinen herzhaftem Imbiss eingeladen waren. Dass es da natürlich auch Kürbissuppe gab, konnte niemanden verwundern. Die schmeckte auch sehr lecker. Auch hier einen Dank an die Küche des Seniorenheimes. Vielleicht gibt es ja in der Adventzeit wieder eine Gelegenheit zum gemeinsamen Singen. Es würde wohl allen Gesangsgruppen Spaß machen. Aber sicher nicht nur Ihnen.

 

                                                                                                                       Text / Fotos  Dieter Okroy  AWO

 

 

                        AWO KV setzt gute Tradition fort

 

Ehrenamtler/innen unseres Landkreises trafen sich als Gäste der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Dahme Spreewald e. V. zum 5. Ehrenamtsempfang.

 

Mitte September waren wieder viele aktive Menschen eingeladen, die sich in Kommunalpolitik, Sport, Kultur, freiwilligen Feuerwehren oder an anderer Stelle ehrenamtlich engagieren. Dieses Mal hatte der AWO Kreisverbandsvorsitzende Jürgen Mertner in den Saal der AWO Wildau Seniorenheim GmbH eingeladen. Einmal mehr hatte sich die Wildauer Service Gesellschaft (WSG) wieder viel Mühe gegeben, um der Veranstaltung einen würdigen Rahmen zugeben. Der AWO Kreisvorsitzende Jürgen Mertner begrüßte die Gäste auf das herzlichste und übergab dann das Wort an die stellvertretende Vorsitzende Tina Fischer. Sie bedankte sich in ihrer Rede bei allen Ehrenamtlern für ihr unermüdliches Engagement. Sie sagte, dass das Ehrenamt der Kitt in der Gesellschaft wäre, ohne ihn wäre vieles nicht möglich. Sie freute sich nun auch vier Ehrenamtler/innen begrüßen zu dürfen die sich für eine Kandidatur zum Bürgermeister/in aufstellen ließen. Angela Homuth ( Wildau ),Martina Mieritz ( Zeuthen ),Georg Hanke ( Königs Wusterhausen ) und Christian Könning ( Eichwalde ). Auch konnte sie die Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann herzlich begrüßen, die sich um ein Bundestagsmandat bewirbt. Eine ganz große Ehre sei es nun für sie ein ganz besonderes Mitglied der AWO begrüßen zu dürfen. „Ein Mensch, dem unsere Region und auch sie persönlich so vieles zu verdanken hat. Herzlich willkommen Peter Danckert!“ Auch er ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die Gäste zu richten. Er lobte ebenfalls das große Engagement aller hier anwesenden. Er war stolz darauf, was er als ehemaliger Bundestagsabgeordneter mit allen gemeinsam für unsere Region erreicht hat. Als er unter Beifall seine Rede beendete, wurde ihm noch zugerufen, er solle doch den Satz sagen, auf den doch alle gewartet hatten. „Das Büfett ist eröffnet.“ Nun war genügend Zeit, sich bei frisch Gegrilltem untereinander auszutauschen. Dazu mischten sich Tina Fischer und auch die anwesende Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann unter die Gäste, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie wollten natürlich wissen, wie und wo die Landesregierung unterstützen kann. Dabei wurden auch auf Wunsch einige Erinnerungsfotos gemacht. So wurden in entspannter Atmosphäre noch viele interessante Gespräche geführt. Viele bedankten sich bei der Verabschiedung beim Initiator des Treffens Jürgen Mertner. Er bedankte sich auch bei der WSG. Es hat alles perfekt geklappt.

 

Dass der Kreisverband der AWO so eine Veranstaltung auch im nächsten Jahr ermöglichen will, ist für Tina Fischer und Jürgen Mertner eine Selbstverständlichkeit.

 

                                                                                                                    Text / Fotos    Dieter Okroy   AWO

 

 

Gute Laune beim traditionellen Hoffest im AWO - Seniorenteff

 

Mitte August fand wieder im AWO-Seniorentreff der Stadt Wildau das vom Seniorenbeirat der Stadt, der AWO und der Volkssolidarität organisierte Hoffest statt. Viele Besucher kamen bei bestem Wetter, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen. Die Erwartungen waren hoch, denn die Feste der vergangenen Jahre waren immer ein voller Erfolg. Auch dieses Jahr wurden sie nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Die gute Seele des Hauses Frau Markus hatte wieder alles bestens vorbereitet. Die Tische waren liebevoll eingedeckt und der leckere selbstgebackene Kuchen wurde auch bald serviert. Bei den vielen Sorten muss sie wohl die ganze Nacht gebacken haben. Das alleine wäre schon ein Grund zu kommen. Die Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Frau Schimrigk begrüßte die Gäste auf das herzlichste. Sie bedankte sich bei allen, die an der Vorbereitung des Festes mitgewirkt haben. Allen voran den AWO-KV der wieder vieles sponserte so das für die Besucher alles kostenfrei war. Auch freute sie sich den schon von vielen Festen bekannten Alleinunterhalter Herrn Ludwig begrüßen zu dürfen. Unter den Gästen waren unter anderen auch die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Wildau Angela Homuth und die Einrichtungsleiterin der Wildau Seniorenheim GmbH Niederlassung Wildau Frau Manuela Willner. Bevor er so richtig anfing, wurde aber erst einmal der Kaffee eingegossen. Da fanden sich auch viele Helfer, die Frau Markus dabei unterstützten. Der Kuchen war so lecker, dass die ersten Teller bald leer waren. Aber der Vorrat an Kuchen schien unendlich, so dass ständig aufgefüllt wurde. Ein Zeichen, dass es allen gut schmeckte. Nun spielte sich auch Herr Ludwig langsam warm. Die ersten wagten sich auf die Tanzfläche. Da Herr Ludwig wohl den Geschmack der Besucher kannte, nahm das Fest schnell Fahrt auf. Jetzt war die Tanzfläche fast bei jedem gespielten Titel voll. Darüber freute sich natürlich auch Herr Ludwig, der fast alle Titel auch Live sang. Nur bei der „Annemarie Polka“ ist noch Luft nach oben meinte er. In der Zwischenzeit wurde auch schon das Abendbrot vorbereitet. Auch schon zur Tradition gehört es, dass Herr Siebert vom Jugendclub der Stadt mit seinen Jungs hier grillte. Dafür gab es auch vom Seniorenbeirat ein kleines Dankeschön. Die Bratwürste und der Salat waren lecker und für den großen Hunger gab es auch noch Nachschlag. Wo es in früheren Jahren nach dem Essen langsam ruhiger wurde, ging es jetzt erst richtig los. Die Stimmung und die gute Laune schienen anzustecken. Bei keinem Titel war die Tanzfläche mehr leer. Als gegen 18 Uhr Schluss sein sollte, kamen Zugabe rufe. Darauf schien Herr Ludwig nicht unvorbereitet zu sein. Er spielte eine Zugabe nach der anderen. Dabei waren die „Kreuzberger Nächte“ oder „Kling Klang“ und vieles mehr. Erst nach der gefühlten 10. Zugabe als er den Besuchern die freudige Mitteilung musikalisch überbringen konnte, dass der alte Holzmichel noch lebt, waren alle zufrieden. So endete mit lautem und den Armen nach oben gestrecktem Ruf „ Ja, er lebt noch“ das Fest. Alle waren des Lobes voll und bedankten sich bei allen die dazu beigetragen haben. Dem kann man sich nur anschließen.

 

                                                                                                                   Fotos / Text  Dieter Okroy   Wildau

 

 

Zauberhaftes Sommerfest

 

Ende Juli fand das diesjährige Sommerfest des AWO-OV-Königs Wusterhausen im AWO-Seniorenheim KW statt. Auch wie die Jahre zuvor hatte Clubleiterin Silvia Schuder mit ihren Helfern den ganzen Tag mit den Vorbereitungen zu tun. Pünktlich zum Einlass war alles fertig. So konnten die ersten Besucher an den wieder liebevoll gedeckten Tischen Platz nehmen. Der Tischschmuck natürlich auch wie immer selbstgebastelt. Es dauerte auch nicht lange bis alle Gäste ihre Plätze eingenommen hatten. So konnte das Fest pünktlich durch die Vorsitzende des Ortsvereines Bärbel Lehmann eröffnet werden. Sie übergab der Clubleiterin Silvia Schuder nicht nur das Wort sondern auch Blumen als großes Dankeschön für ihr unermüdliches Engagement. Frau Schuder begrüßte in ihrer Ansprache alle Teilnehmer und Gäste auf das herzlichste und bedankte sich besonders bei der AWO und seinen Gliederungen ohne die so etwas nicht zu bewältigen wäre. Auch die Mitarbeiter des Küchenteams und der Hausmeister wurden lobend erwähnt. Das sollte es auch schon kurz gewesen sein. Für die musikalische Umrahmung des Festes stellte sie das beliebte Duo „Dietmar & Doreen„ vor. Allen Besuchern sind die beiden für ihre gute Musik bekannt. Sie legten auch schon gleich vor dem Kaffeetrinken die erste Runde hin. Dass beim ersten Titel die Tanzfläche gleich voll ist, versteht sich hier von selbst. Danach ging wieder alles ganz schnell. Das eingespielte Team der fleißigen Helfer hatte im nu den Kaffee und leckere Windbeuteltorte serviert. Das Abräumen klappte genauso perfekt. Nun konnte Dietmar & Doreen so richtig loslegen. Da sie nicht das erste Mal hier waren, wussten sie genau, was hier gut ankommt. In den kurzen Pausen hatten wieder die Line Dancer Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die nächste Pause benutzte Frau Schuder, um ein kleines Programm anzukündigen. Die meisten Gäste waren bei diesen Punkt sehr skeptisch, weil sie lieber ihr Programm selber machen. Aber was Silvia Schuder da, im wahrsten Sinne des Wortes, aus dem Hut zauberte, stellte sich später als wahrer Glücksgriff heraus. Der Zauberer Steffen Unger stellte sich vor. Ein paar kurze Taschenspielertricks zum Aufwärmen und dann ging es richtig los. Das Publikum war begeistert. Er zeigte nun alles, was man von einem guten Magier erwartet. Verblüffend wie er Wasser in eine Zeitung goss, um sie dann auseinander zu falten und das Wasser war weg. Wieder zusammengefaltet goss er das Wasser wieder zurück. Alles hautnah. Selbst mit dem fotografiert werden aus nächster Nähe hatte er keine Probleme. Auch das Publikum wurde dabei mit einbezogen. Aus weißem Papier wurden 50 Euro Scheine, die er verbrannte und nachher wieder unversehrt in der Hand hielt. Ein Trick folgte dem anderen. So vergingen die 30 Minuten wie im Fluge. Dafür gab es am Ende einen riesigen Applaus. Obwohl er nicht mit lebenden Tieren arbeitete, zauberte er trotzdem zum Schluss ein „Kaninchen“ aus dem Zylinder. Ein sehr schönes Programm, da waren sich alle einig.

 

Jetzt legten sich auch die Musiker mächtig ins Zeug. Da sang dann Doreen Lieder von Helene Fischer, Andrea Berg und von der einen, die immer lacht. Jetzt hielt es auch bis zum Abendimbiss keinen mehr auf den Plätzen. Selbst als die Linen Dancer in der Pause die Tanzfläche füllten wurde einfach in den Gängen getanzt. Auch schon zur Tradition geworden, ist der Ruf nach der Annemarie Polka. War der Kreis vor Jahren noch überschaubar, so ist er jetzt so groß, dass man fast zwei daraus machen könnte. Die Verteilung des Imbisses verzögerte sich, weil keiner aufhörte zu tanzen. Wolfgang Schuder, der auch wieder fleißig mithalf, wollte schon den Stecker ziehen. War aber nicht nötig. Der Duft der Bratwurst und Bouletten waren doch zu verlockend. Auch hier ging wieder alles zügig. Damit das Essen erst gar nicht ansetzt wurde nun „non Stopp“ bis zum Ende weitergetanzt. Gegen 20 Uhr ging wieder ein toll organisiertes Fest zu Ende. Danke an alle, die dazu beigetragen haben. Als Gast konnte man an der Stimmung sehen, dass sich die Mühe gelohnt hat.

 

                                                                                                                     Text/ Fotos:  Dieter Okroy    AWO-OV-Wildau

 

Kurzweiliger Tagesausflug

Ende Mai ging es mit unserem Ortsverein in die Hauptstadt des Freistaates Sachsen nach Dresden. Auf dem Programm stand u.a. eine Schiffsfahrt nach Pillnitz. Bei herrlichstem Wetter ging es pünktlich 7.30 Uhr von Wildau los. Wir hatten auch dieses Jahr wieder das große Glück neben den Busfahrer Heiner Klett vom gleichnamigen Reiseunternehmen auch wieder unseren AWO-Freund und Busfahrer ade Horst Stellmacher begrüßen zu dürfen. Da die Tour in seine alte Heimat ging, gab es von ihm interessante Erklärungen links und rechts der Strecke. Dadurch war die Fahrt sehr kurzweilig. Wir erreichten auch ohne Stau gegen 10.30 Uhr das Zentrum von Dresden. Das gemeinsame Mittagessen im Restaurant „Pulverturm“ wurde durch den Ortsverein organisiert. Das Ambiente im Restaurant und das Essen waren ein absoluter Hingucker und schmackhaft.

Anschließend hatte jeder bei strahlendem Sonnenschein ausreichend Zeit, um das bunte Treiben rund um die Frauenkirche individuell zu gestalten. Was man in dieser relativ kurzen Zeit rund um die Frauenkirche sah, war eigentlich alleine schon eine Reise wert. Hier präsentierte sich Dresden von seiner schönen Seite. Jetzt verstand man zu Recht, warum es das „Elbflorenz“ des Nordens genannt wird. Tausende von Besuchern flanierten über die Plätze. Die Straßencafés waren überfüllt und in den Kirchen herrschte Hochbetrieb. Aber nicht wegen des Kirchentages in Berlin, sondern hier fanden mehrere Hochzeiten statt. Eine Braut fuhr mit meterlanger Limousine vor, eine andere in einem schön geschmückten Oldtimer. Nun dröhnte laute Musik aus der Ferne während ein Künstler am Flügel auf den Platz die leiseren Töne bevorzugte. Ein Kilometer langer Korso aus Fußgängern und offenen LKW`s näherte sich mit lauter und schriller Musik. Bunte Regenbogenfarben zierten den Zug. Ein Plakat und eine große Bühne am Stadtrand hatten schon darauf hingewiesen. Es war der Dresdener „Christopher Street Day“, der ebenfalls an diesem Tag stattfand. Da hatte man viel zu sehen.

Am Schiffsanleger trafen sich alle Reiseteilnehmer wieder. Pünktlich gegen 14 Uhr starteten wir mit dem Schiff „Gräfin Cosel“ zum eigentlichen Ziel unserer Reise, dem Schloss Pillnitz. Dabei dauerte das Einsteigen und Aussteigen der fast tausend Gäste eine gefühlte halbe Stunde. Ziemlich beschwerlich bei der großen Mittagshitze. Aber es hatte sich gelohnt. 2 Stunden entlang der Elbe einfach schön. Burgen, Schlösser, Weinhänge und auch viele erholungssuchende Menschen an den Ufern machten auch diese zwei Stunden zu einem kurzweiligen und in Erinnerung bleibenden Erlebnis. Am Schloss Pillnitz erwartete uns eine herrliche Kulisse. Das Schloss oder die Parkanlagen luden zu einem Spaziergang ein. Manche setzten sich bei Kaffee, Kuchen oder einem leckeren Eis in den Schatten. In der Zwischenzeit hatten unsere beiden Busfahrer den Bus zum Schloss „überführt“, so dass wir gegen 17.30Uhr die Rückreise antreten konnten. Nach circa 5 Minuten bemerkte jemand, dass er seine Geldbörse im Kaffee vergessen hatte. Für unseren Busfahrer erstmal kein Problem. Er drehte sofort um. Aber würde die Geldbörse mit den Papieren auch noch da sein? Mit hochgehaltener Geldbörse und einem Lächeln kam sie zurück. Das freute alle Gäste und es gab viel Beifall und Rufe für eine „Bus-Runde“ wurden laut. Aber das war natürlich nur Spaß. So endete nun auch für alle gegen 20.30Uhr eine gelungene Reise. Dafür bedankte sich unsere Vorsitzende Angela Homuth ganz besonders bei Ingrid Mertner und Sieglinde Stellmacher. Aber auch ganz besonders den aktiven Busfahrer Heiner Klett und seinem „Co-Piloten“ Horst Stellmacher für seine fachkundigen und unterhaltsamen Ausführungen. Sie verabschiedeten wieder alle Fahrgäste mit dem Spruch „Wir würden uns freuen, Sie auch das nächste Mal hier wieder an Bord begrüßen zu dürfen.“

Das halte ich bei so einer netten Crew nicht für ausgeschlossen!

                                                                                                     Text / Fotos Dieter Okroy AWO-OV-Wildau

 

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