Meldungen des Kreisverbands

„Stippvisite“ bei der AWO durch Bildungsminister Günter Baaske

Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport Günter Baaske kam zum Kurzbesuch Ende November ins AWO„Haus Prierosbrück“

Er wollte sich persönlich einen Überblick vor Ort über die derzeitigen Probleme verschaffen. Einrichtungsleiterin Anja Raschke Tarnick führte den Minister, Jürgen Mertner (stellvertretender Vorstandsvorsitzender AWO Regionalverband Süd e.V.) und Katja Hilbert (Fachbereichsleiterin für Kinder und Jugend) durch die Einrichtung.

Im Treppenhaus meinte er schmunzelnd:„Hier riecht es nach Eiern.“

Er hatte ein gutes Näschen, denn die jüngsten Bewohner waren gerade gemeinsam mit ihrer Erzieherin dabei, in der Küche Ihres Wohnbereiches einen Eiersalat zuzubereiten. Sie ließen sich dabei natürlich auch von einem Minister nicht stören.

Im Nebenhaus zeigte Frau Raschke Tarnick die Räume, die erst kürzlich vom AWO Mitarbeiterteam mit großem Engagement renoviert und liebevoll eingerichtet wurden.

Hier ist alles für die Ankunft der neuen Bewohner vorbereitet. Es werden in nächster Zeit mehrere unbegleitete minderjährige Flüchtlinge erwartet. Zwei wohnen schon seit einiger Zeit in der Einrichtung, haben ihr Zimmer im Hauptgebäude. Nach anfänglichen „Startschwierigkeiten“ sind sie nun gut angekommen und integriert.

Neben den Sprachbarrieren gibt es vor allem Probleme bei der ärztlichen Versorgung der Flüchtlinge. Manche Ärzte behandeln nur gegen Chipkarte. Auch bei Kinderärzten Termine zu bekommen, ist nicht einfach.

Aber da die Einrichtung ein fester Bestandteil der Region ist, sind viele bereit, auch mal unkompliziert zu helfen. Der Minister merkte, hier wird nicht nur von Problemen gesprochen, sondern auch nach Lösungen gesucht und pragmatisch gehandelt.

Zeit für einen Kaffee oder selbstgebackenen Plätzchen der Kinder zu genießen, hatte er leider nicht, denn eine Stunde später wurde er schon in Potsdam erwartet.

Die Kinder luden uns bei der Verabschiedung noch einmal persönlich zu ihrer kleinen „Adventsfeier“ Anfang Dezember ein.

Eine schöne Tradition der Einrichtung.

Text/ Fotos: Dieter Okroy (AWO)

 

Nur einen „winzigen Schluck“

Diesen Satz kannte wohl jeder der vielen Besucher der Cafeteria der AWO Seniorenheim Wildau GmbH. Eingeladen hatte der AWO Ortsverein Wildau zu Erinnerungen an den unvergessenen Schauspieler Heinz Rühmann. Auch 13 Jahre nach seinem Tode schien die Popularität des großen Schauspielers riesig zu sein. So war die Cafeteria bis auf den letzten Platz gefüllt. Ingrid Mertner begrüßte die Gäste auf das herzlichste. Sie stellte Herrn Jochen Kaiser vor, der sich schon jahrelang mit dem Leben und Wirken des wohl größten deutschen Schauspielers befasst. Dass es nicht nur ein „normaler“ Vortrag werden sollte, merkten die Besucher sofort. Schon die Begrüßung mit einer Lampe, wie viele sie aus der „Rumpelkammer“ von Willi Schwabe kannten, war sehr originell. Auch die Jacke aus dem Fundus, ein Originalstück, was Theo Lingen schon trug. Die von Heinz Rühmann wäre für Jochen Kaiser wohl auch etwas zu klein.

Auf der Leinwand wurde der 7. März 1902 eingeblendet. Fast jeder wusste, das war das Geburtsdatum von Heinz Rühmann. Was dann folgte, war eine Mischung aus Zitaten, Musik und den passenden Filmausschnitten. Immer wieder unterbrach Herr Kaiser seinen Vortrag, um das Publikum mit einzubeziehen. Er stellte Fragen über Liedtexte oder Filmtitel und bei richtiger Antwort gab es auch einen Preis. Die Preise wurde er alle los, denn die Besucher wussten gut Bescheid. Als die berühmte Szene aus der Feuerzangenbowle über die alkoholische Gärung über die Leinwand flimmerte unterbrach er wieder. Das hatte auch einen guten Grund. Nun bekam jeder der Besucher einen Becher für einen „winzigen Schluck“ Alkohol. Danach passte es gut, als er das Schlaflied „ La, le,lu…“ anstimmte aus dem Film „Wenn der Vater mit dem Sohne“. Das Publikum sang hier kräftig mit. Schließlich machte Heinz Rühmann nicht nur Filme. Er spielte auch Theater und machte Musik. Auch beim Lied „Der Hauptmann von Köpenick“ hallte es durch den Raum. Besonders die Mitglieder der AWO-Liedertafel legten sich mächtig ins Zeug. Dazu spielte Jochen Kaiser noch selber Gitarre.

Er zeigte auch bisher unveröffentlichtes Material, was er von Rühmanns Sohn Heinzpeter erhalten hatte. Da musste zum Beispiel die Szene in der Feuerzangenbowle mehrmals gedreht werden, weil Heinz Rühmann da einen Lachanfall nach den anderen bekam und alle mitriss. Da Heinz Rühmann über 100 Filme gemacht, reichten die 90 Minuten natürlich bei weitem nicht aus, alles in einer Veranstaltung unterzubringen. „Das ist aber nicht schlimm“, sagte Herr Kaiser „schließlich habe ich ja da noch was vorbereitet, wie man so schön sagt. Nämlich einen 2. Teil. Da kommen dann Filme wie „Charleys Tante“, „Der brave Soldat Schwejk“, „Der Hauptmann von Köpenick“ usw. vor. Und das wieder mit vielen interessanten Hintergrundinformationen.“ Es gab zum Schluss nicht nur einen Riesenapplaus für Herrn Kaiser sondern auch noch von unserer stellvertretenden Vorsitzenden Ingrid eine Tüte mit einem „großen Schluck“ Alkohol. Damit war aber der Nachmittag noch nicht ganz zu Ende. Denn es war ja der 11.11. und Faschingsbeginn. Deshalb lud der Ortsverein noch alle zu Pfannkuchen und Glühwein ein. Auf die Feuerzangenbowle wurde auf Grund der Rauchmelder verzichtet. Alle waren begeistert und freuen sich schon auf Teil 2. Einige wollten schon den Termin wissen. Grund genug mit Herrn Kaiser einen neuen Termin zu vereinbaren. Danke nochmals an Herrn Kaiser ein wahrer „ Rühmann Experte“. Auch er zeigte sich beeindruckt vom riesigen Interesse und würde gerne wiederkommen. Was spricht eigentlich dagegen? Nichts !

                                                                                          Text / Fotos      Dieter Okroy   AWO - Wildau

Selbstgestricktes für einen guten Zweck

Vor gut zwei Monaten suchte Frau Hoffmann, Clubleiterin des AWO Seniorentreffs in Wildau, dringend Mitstreiter für ihren Handarbeitskurs. Mit 3 Personen wurde begonnen. Inzwischen sind sie schon zu 8. Jeden Donnerstag wird nun gehäkelt und gestrickt. Das ist nicht nur zur Freizeitgestaltung, sondern hat auch für einen guten Zweck. Auf der Facebook Seite des AWO Seniorentreffs hieß es: Stricken für eine Hospiz-Einrichtung für Kinder. Das musste sich herumgesprochen haben. Viele wollten spenden: von Wolle über Süßigkeiten oder sogar selbstgestrickte Sachen. Viele stricken auch fleißig zu Hause. So kam einiges zusammen: Mützen, Jacken und vor allen viele Söckchen. Passend zur bevorstehenden Adventszeit wurden die Söckchen liebevoll aufgereiht und mit Süßigkeiten gefüllt. Anfang November war es soweit. Frau Lübbe, eine Mitarbeiterin der Björn-Schulz-Stiftung, kam in den Club, um die Spende entgegen zu nehmen. Sie bewunderte die liebevoll zurechtgelegten Geschenke. Frau Hoffmann lud nun sie und viele vom Handarbeitszirkel gekommenen Frauen (auch Männer sind erwünscht) zu einer gemütlichen Kaffeerunde ein. Dafür nahm sich Frau Lübbe viel Zeit. Sie berichtete über den unermüdlichen Einsatz ihrer Mitarbeiter und vieler ehrenamtlicher Helfer, deren Anteil bei ca. 80 % liegt. Sie kümmern sich ambulant um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, deren Diagnose „Unheilbar krank“ lautet. Ab diesem Zeitpunkt werden die Betroffenen und ihre Angehörigen professionell und kostenlos betreut. Die Helfer kümmern sich auch besonders um die Eltern oder Geschwisterkinder. Sie helfen bei Behördengängen, Arztbesuchen oder sind behilflich bei der Dursetzung ihrer Rechte. Denn nicht jeder hat in so einer Situation die Kraft, alles selbst zu regeln. Was Frau Lübbe erzählte, ging sehr zu Herzen. Von den Anwesenden wurde gefragt, wie das ihre Mitstreiter alles verkraften. „Es kommt auch so viel Freude zurück“, meinte Frau Lübbe „und daraus schöpfen wir neue Kraft“. Jeder fragte gleich, was noch gebraucht wird. Sie meinte: „Strickfiguren wären toll“. Da haben die kleinen Patienten etwas in der Hand, woran sie sich in den letzten Augenblicken klammern könne.“ Sie zeigte uns auch ein Bild eines kleinen Mädchens, die sich sicher über die schöne rotweiße Mütze, die sie auf den Tisch entdeckt hatte freuen wird. So ging ein schöner aber auch nachdenklicher Nachmittag zu Ende. Bestimmt war das nicht die letzte Spende für diese Einrichtung. Jedenfalls wurde viel notiert, was gebraucht wird. Vielleicht Anregung genug, sich auch zu beteiligen.

                                           Text / Fotos    Dieter Okroy     AWO-Wildau

Reger Zuspruch

Mitte Oktober machte unser Ortsverein eine Busfahrt nach Potsdam. Ziel war der Besuch des neuen Landtagsgebäudes. Das Interesse war groß. So machten sich knapp 50 Mitglieder und Gäste auf den Weg in die Landeshauptstadt. Dort wurden wir schon von unserer Landtagsabgeordneten Tina Fischer erwartet. Sie ist auch Mitglied in unserm AWO-OV und stellvertretende Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Dahme-Spreewald e.V. Nach einer herzlichen Begrüßung wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe erhielt nun ihren eigenen sogenannten Guide, der uns über die Geschichte des Hauses informierte. Das ließ sich schön an einem Modell im Foyer erklären. So erfuhren wir, dass am 14.4.1945 das Stadtschloss von der britischen Luftwaffe bombardiert wurde. Es brannte völlig aus, aber ca. 80% der noch verbliebenen Mauerreste erwiesen sich noch als tragfähig. Trotzdem wurde 1960 unter heftigem Protest der Potsdamer das Stadtschloss abgetragen. 2006 ergab eine Bürgerbefragung, ein neues Landtagsgebäude in den Umrissen des historischen Potsdamer Stadtschlosses zu errichten. Nach 3 ½ jähriger Bauzeit wurde es am 10.10.2013 an den Landtagspräsidenten übergeben.

Wir begaben uns nun in einen Raum mit einen archäologischem Fenster. Hier wurde ein Teil des mit schwedischen Kalksteinplatten gestalten Fußbodens und späteren Weinkeller sichtbar gemacht. Schon gewöhnungsbedürftig auf einen Glasfußboden zu sitzen und in die Tiefe zuschauen. Danach ging es dann in den Plenarsaal. Hier gab es eine gewollte Überschneidung mit „Gruppe 2“, die von Tinas Mitarbeiter Thomas Irmer begleitet wurde. Gelegenheit nun für ein Erinnerungsfoto rund um das Rednerpult mit rotem Adler. Anschließend gab uns Tina Fischer einen Einblick über den Ablauf an Sitzungstagen. Für die Abgeordneten besteht an Sitzungstagen Anwesenheitspflicht, weil hier Diskussion der Themen öffentlich werden soll. Die größte Arbeit erfolgt jedoch in den vielen Ausschüssen. Dafür gibt es noch 39 Büros und elf Sitzungssäle. Beeindruckend ist auch die gläserne Lichtkuppel, wo das Licht zusätzlich neben den großen Fenstern in den Plenarsaal fällt. Sie erzählte uns auch, dass der Plenarsaal im Falle einer Fusion mit Berlin auf ca. 150 Plätze erweiterbar ist. Auf einer Tafel war auch die derzeitige Sitzordnung zu sehen. Auf dem Flur vor dem Sitzungssaal wo es gemütliche Sitzgruppen gibt, finden meistens in den Pausen die besten Gespräche statt. Hier kann auf kurzem Weg über regionale Probleme, teils auch parteiübergreifend, gesprochen werden. Zum Abschluss fanden wir uns alle in einem der drei großen Sitzungssäle ein. Hier standen Getränke und Gebäck bereit. Tina berichtete nun über ihre Arbeit, die außerhalb des Parlamentes stattfindet. Und zum Erstaunen vieler ist das nicht wenig. Es geht meist um Alltagsprobleme in ihren Wahlkreis. Das fängt vom einfachen Bürger an, geht über Vereine, der Kinderuni bis hin zur Wirtschaft. Wie sie das alles unter einen Hut bringt, wurde da gefragt. Schließlich hat sie auch noch zwei kleine Kinder. „Da muss ich manchmal schon an meine Grenzen gehen“, meinte sie. „Hut ab“, meinte Fred Arbter, was von allen mit Beifall ebenfalls so gesehen wurde. Nun wurden noch viele Fragen über das aktuelle Flüchtlingsproblem, den Lärmschutz und der unendlichen Geschichte des BER angesprochen. Sie bedauerte sehr, dass sie nicht jeder Einladung von Institutionen und Vereinen folgen kann. Wer heute dabei war, kann es gut verstehen. Wir erlebten jedenfalls eine Abgeordnete zum „Anfassen“ und zwei gute Guides, die uns mit sehr viel Wissen versorgten. Sie bedauerten alle, dass sie uns wegen des Dauerregens nicht ihre Dachterrasse mit ihren atemberaubenden Blick über Potsdam zeigen konnten. Grund genug ihrer Einladung für den Sommer zu folgen. Wer das mal privat machen möchte, kein Problem. Anders als im Reichstag können Besucher ohne Ausweis und Taschenkontrolle das Gebäude betreten, sich im Foyer den Ausstellungsbereich ansehen und die Cafeteria aufsuchen sowie im 4. Obergeschoss im Landtagsrestaurant Platz nehmen. Ein Dank nochmal an die Organisatoren dieser Fahrt.

                                                                                   Text / Fotos Dieter Okroy   AWO-OV-Wildau

Artikel

Sozialkonferenz zu Frauen- und Gleichstellungspolitik

Berlin/Hamburg, 21. September 2015. „Wir müssen neue Bündnisse zwischen den Generationen und Geschlechtern schließen, um wirkliche Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen. Mit der diesjährigen Sozialkonferenz haben wir dafür einen wichtigen Schritt getan“, fasst der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt die Ergebnisse der 6. Sozialkonferenz zusammen, die am 19. September in Hamburg stattfand. Der Erste Bürgermeister Hamburgs, Olaf Scholz wies in seinem Grußwort auf die gesamtgesellschaftliche Bedeutung von Frauen- und Gleichstellungspolitik hin und forderte vor allem Männer auf, sich als Verbündete zu begreifen und beispielsweise neue Vorstellungen von Partnerschaftlichkeit aktiv voranzutreiben.

In einer sehr konstruktiven Atmosphäre diskutierten die rund 270 Delegierten über Themen wie Lohngerechtigkeit, körperliche und zeitliche Selbstbestimmung. Einig waren sich alle Teilnehmenden darin, dass neben einer vernünftigen Arbeits- und Sozialpolitik für Frauen und Männer alte Rollenmuster dringend abgebaut werden müssen, um eine moderne Gleichstellung durchzusetzen. Die Ergebnisse der Konferenz fließen nun in die so genannte Hamburger Erklärung mit ein, die neben einer historischen Bestandsaufnahme über die Wirkung der AWO auf die Frauen- und Gleichstellungspolitik insgesamt, aktuelle politische Forderungen enthalten wird. Die Hamburger Erklärung wird die Grundlage für das zukünftige Engagement der Arbeiterwohlfahrt in Sachen Frauen- und Gleichstellungspolitik bilden.

„Es ist uns hervorragend gelungen, mit der Konferenz eine Brücke zwischen den frauenpolitischen Wurzeln der AWO und der Gegenwart zu schlagen. Alle Menschen sollen das Recht haben, an allen gesellschaftlichen Bereichen gleichberechtigt teilzunehmen. Wir werden uns verstärkt für die Bereiche Entgeltgleichheit und gerechtere Verteilung von unbezahlter und bezahlter Arbeit einsetzen“, schließt Christiane Reckmann, Mitglied des Präsidiums der Arbeiterwohlfahrt ab.

Mit freundlichen Grüßen

i. A. Mona Finder

https://youtu.be/r1pjzmxl1Ps

Hoffest mit Überraschungen

AWO gibt „Einstand“

Kürzlich fand im Wildauer Seniorentreff das traditionelle Hoffest statt. Der Wettergott meinte es anfangs auch noch gut. So konnte die Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Wildau Frau Schimrigk die vielen Gäste auch recht herzlich im Hof begrüßen. Sie bedankte sich bei der Stadt und dem neuen Träger der Einrichtung-der AWO für die Unterstützung. Als Vertreter der AWO begrüßte sie unseren Kreisvorsitzenden Jürgen Mertner. Sie verkündete in seinem Namen, dass heute zum „Einstand“ alle Getränke und Speisen kostenlos sind. Diese Überraschung nahmen alle freudig und dankend zur Kenntnis. Die neue Leiterin der Einrichtung Frau Hoffmann und ihr bewährtes Team schritten sogleich zur Tat und servierten Kaffee und Kuchen. Nach der Stärkung formierte sich der Singekreis Wildau unter Leitung von Edda Nopper. Sie nahmen bei ihren Liedern das Publikum mit. Viele Lieder waren bekannt und so wurde auch kräftig mitgesungen. Dafür gab es viel Applaus und so manche Zugabe. Anschließend spielte Herr Ludwig aus Wildau mit seinem Keyboard zum Tanz auf. Es gab auch Mutige, die ein Tänzchen wagten. Zwischendurch wurden Erfrischungsgetränke gereicht und für alle Freilose für die Überraschungstombola verteilt. Das Motto des Tages lautete: “Jedes Los gewinnt“. Man war gespannt. Endlich erklang die Glocke, um die ersten Gewinner bekannt zu geben. Jetzt stellte sich heraus, dass es eine lustige Tombola war. So gab es zum Beispiel eine Flurgarderobe (ein Kleiderbügel), einen Weinabend für 2 Personen (Zwiebeln mit Taschentüchern) oder auch den orientalischen Männerduft (eine Knoblauchzehe). Inzwischen fingen 2 Mitarbeiter der Wildauer Service Gesellschaft (WSG) schon mit dem Grillen an. Die Gäste fragten sich besorgt, ob sie noch weiter im Freien feiern konnten, denn es kündigte sich eine Überraschung von oben an. Dunkle Wolken zogen auf und ein kräftiges Lüftchen fegte durch den Hof. Die ersten Regentropfen fielen. Jetzt musste alles sehr schnell gehen. Alle packten mit an. So wurde diese Situation hervorragend gemeistert. Platz hatte schnell jeder im Clubraum gefunden und so wurde hier weiter im Trockenen gefeiert. Die leckeren Würste wurden nun reichlich drinnen verspeist und die restlichen Tombolapreise verteilt. Alle waren gespannt auf den Höhepunkt. Schließlich war der Hauptgewinn noch nicht vergeben. Nach dem Kofferset (2 Tüten) oder einen Wäschetrockner (eine Wäscheklammer) war es so weit. Der Hauptgewinn wurde verkündet. Ein „Kleinwagen“ ging an Helga Dörfel. Herzlichen Glückwunsch! Leider konnte sie bei den strömenden Regen nicht in ihm nach Hause fahren, denn der Kleinwagen war nur 10 cm groß. Trotzdem hatten alle bis zum Schluss ihren Spaß. Frau Hoffmann und ihrem Team ein großes Dankeschön! Ein gelungenes Fest!

                                                                                                                   Text / Foto Dieter Okroy

                                                                                                                     AWO-OV-Wildau

 

                                                                                            

Neues Keyboard für „Wildauer AWO Liedertafel“

Es ist noch nicht lange her, da präsentierte die Wildauer Liedertafel stolz ihr bei Ebay ersteigertes Keyboard bei Köpfchen TV. So macht das Singen bei angenehmer Begleitung erst richtig Spaß. Leider währte die Freude nicht lange, da sich einige Tasten lösten. Als unser Vorstandsmitglied und Leiter der Liedertafel Fred Arbter dieses bei unserer letzten Vorstandssitzung berichtete, wurde nicht lange überlegt. Alle waren sich einig, hier musste ein neues her. Einstimmig beschloss der Vorstand des Ortsvereines, für die Liedertafel ein neues Keyboard zu kaufen. Wer die Liedertafel schon einmal bei ihrem gemeinsamen Zusammensein bei Spaß und Gesang erlebt hat, wusste, dass hier das Musikinstrument in besseren Händen nicht sein kann. Am 10.9. war es so weit. Unsere stellvertretende Vorsitzende Ingrid Mertner übergab das neue Keyboard an die Liedertafel. Die Freude war groß und ihre „Spielerin“ Hannelore konnte es auch kaum erwarten, dem neuen Keyboard die ersten Töne zu entlocken. Gemeinsam mit ihr hatte sich die gesamte Liedertafel eingefunden, um als Dankeschön ein paar Lieder aus ihrem schier unerschöpflichen Repertoire zu singen. Auch dabei war ihnen die Freude am Gesang und Unterhaltung anzusehen. Anschließend gab es noch Kaffee und Kuchen.

Wir wünschen der sangesfreudigen Liedertafel noch viel Freude und Spaß mit ihrem neuen Keyboard. Wer jetzt übrigens Interesse hat, sollte einfach mal vorbeischauen. Immer dienstags von 9.30 – 11.30 Uhr in der Fichte 105.

                                                                                                                           Text / Fotos Dieter Okroy

                                                                                                                            AWO-OV-Wildau     

  

                     

Presse-Information

AWO Flüchtlingskonferenz „Ankommen in Deutschland – Solidarität ist unsere Stärke!“

Berlin, 03. September 2015.

„Die wachsende Zahl von Flüchtlingen stellt Deutschland vor eine große Herausforderung.

Die Arbeiterwohlfahrt stellt sich der

daraus wachsenden Verantwortung bundesweit mit ihren haupt- und ehrenamtlich

Tätigen vor Ort und in ihren Einrichtungen und Diensten“, erklärt der Präsident der

AWO Wilhelm Schmidt anlässlich der Eröffnung der Flüchtlingskonferenz der Arbeiterwohlfahrt.

Die Veranstaltung „Ankommen in Deutschland –Solidarität ist

unsere Stärke!“, findet heute in Berlin mit rund einhundert Teilnehmenden statt.

„Das Handeln der AWO basiert darauf, anzuerkennen, dass jeder Mensch und damit

auch jeder Flüchtling aktiv handeln und seine Kompetenzen und Fähigkeiten in den

Alltag einbringen kann und möchte“, erklärt der AWO Präsident.

Jeder schutzsuchende Mensch verdient eine anständige, nicht ausgrenzende

Behandlung und ein allen rechtsstaatlichen Ansprüchen genügendes Asylverfahren.

Dies bezieht sich auch auf angeblich sichere Herkunftsstaaten. Auch dort sind

Menschen deutlicher Diskriminierung und rassistischer Gewalt ausgesetzt. Die

Menschen, die es bis nach Deutschland geschafft haben, brauchen eine Situation,

die ihnen das Recht auf eine individuelle Entwicklung zugesteht. Diese erfordert

Flüchtlinge in ihrer Selbstverantwortung zu stärken und sie nicht zu entmündigen. Die

deutsche Gesellschaft verfügt über ausreichend Kapazitäten und Ressourcen, um

den Schutzsuchenden eine menschenwürdige Bedingung zu gewährleisten.

Die Verpflichtung zum menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen ist der AWO vor

dem Hintergrund ihrer Werte und der eigenen geschichtlichen Erfahrungen ein

besonderes Anliegen. Die Hilfe für Menschen in Not und die Solidarität mit Menschen

im Kampf um das ihnen zustehende Recht gehören zum Grundverständnis des

Verbandes. Dabei ist es der AWO wichtig, die Geflüchteten in den

Unterstützungsprozess einzubeziehen. „Die große Zahl der Schutzsuchenden

erfordert ein entschlossenes Handeln und den gemeinschaftlichen Einsatz aller

Kräfte und Ressourcen von Bund, Ländern, Kommunen, Verbänden,

Gewerkschaften und Unternehmen in dieser Gesellschaft“

, ist der AWO Präsident überzeugt. Die heutige Flüchtlingskonferenz stellt somit den Auftakt zu einem

entschlossenen Arbeitsprozess der AWO als einem Teil der Zivilgesellschaft dar. Pressekontakt:

AWO Bundesverband e.V. Mona Finder

Blücherstraße 62-63, 10961 Berlin

Telefon: + 49 (0)30 26 309 222;

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weinverkostung in Wildau

weinbach 0004

Das waren die leckeren Weine und es gab viel Beifall für den guten Vortrag der Familie Weinbach aus Westhofen .

Es wurde auch bestellt ,da die Preise für Bio Weine sehr gut sind.

Jürgen Mertner

OV Wildau

12.08.2015    

Reform der Pflegeversicherung

Die Politik schlägt den richtigen Weg ein, doch einige Punkte bleiben unausgereift

Vor 20 Jahren wurde die Pflegeversicherung eingeführt und seitdem hat sich trotz einiger Veränderungen ein massiver Reformbedarf aufgestaut. Es braucht: eine Gleichberechtigung von Menschen mit Pflegebedarf aufgrund körperlicher und geistiger Einschränkungen, eine Anpassung der Leistungen bezüglich des Realkaufkraftverlusts sowie eine nachhaltige Finanzierung der Pflegeversicherung. 

„Umso entscheidender ist es nun, zügig Reformen der Pflegeversicherung auf den Weg zu bringen. Klar ist: Die Politik schlägt den richtigen Weg ein, doch einige Punkte bleiben unausgereift“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Hintergrund ist die heutige Beratung über die Reform der Pflegeversicherung im Bundeskabinett.

Die Arbeiterwohlfahrt begrüßt die geplante Neudefinition des Pflegebedürftigkeitsbegriffs, die tatsächlich Menschen mit körperlicher und geistiger Einschränkung gleich berechtigt. Damit wird ein wichtiger Schritt gegangen. Kritisch ist nach wie vor die mangelnde Beachtung des realen Kaufkraftverlusts in den letzten Jahren. Notwendig wäre es, einen Mechanismus zu etablieren, der kontinuierlich eine Leistungsanpassung vornimmt. Die geeignete Basis für eine Berechnung wäre die Inflations- und Lohnentwicklung. 

„Nur so ist sicherzustellen, dass es zukünftig zu keinen weiteren Kaufkraftverlusten kommt“, hebt das Vorstandsmitglied hervor. Ein Kern- und Angelpunkt für die Zukunft ist es, die Pflegeversicherung demografiefest umzubauen. Es braucht eine nachhaltige Finanzierung, die durch den eingeführten „Pflegevorsorgefonds“ nicht erfüllt wird.

„Wir wollen eine Pflegeversicherung, die langfristig auf ein solides Finanzpolster zurückgreifen kann. Deshalb braucht es eine solidarische und paritätische Finanzierung der Pflege, die aus jeder Einkommensart gespeist wird und damit auf eine ausreichende Finanzierungsbasis gestellt wird“, unterstreicht Döcker. „Nur wenn uns das auf lange Sicht gelingt, können wir auch die zukünftigen Herausforderungen in der Pflege meistern.“

„Das war Spitze!“

Kürzlich fand das diesjährige Sommerfest der AWO OV Königs Wusterhausen im AWO Seniorenheim KW statt. Die Organisation der Veranstaltung war für die Clubleiterin Sylvia Schuder und ihr ehrenamtliches Helferteam wieder eine große Herausforderung. Die Anmeldungen zum Sommerfest waren so zahlreich, dass es Probleme gab, alle unterzubringen. Schon den ganzen Vormittag wirkten Sylvia Schuder und ihre Mitstreiter, um die langen Tafeln festlich einzudecken und mit selbstgefertigter Tischdeko liebevoll zu schmücken. Alles wurde aber pünktlich fertig. Ortsvereinsvorsitzende Bärbel Lehmann begrüßte alle auf das herzlichste. Persönlich konnte sie Christoph Eigenwillig, Vorsitzender der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V., mit Gattin begrüßen. Ebenfalls seinen Stellvertreter und AWO-Kreisvorsitzenden Jürgen Mertner mit Gattin. Für beide ist es immer ein Bedürfnis an Veranstaltungen der Basis teilzunehmen. Landrat Stephan Loge zählte ebenso zu den Ehrengästen wie der Bürgermeister der Stadt Dr. Lutz Franzke und Frau Prof. Dr. Renate Grupe, Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt KW. Bärbel Lehmann ließ in ihrer Rede das Jahr Revue passieren und bedankte sich vor allem bei Sylvia Schuder für die geleistete Arbeit mit einem Blumenstrauß. Frau Schuder erklärte dann den Programmablauf und bedankte sich bei den vielen fleißigen Helfern, ohne die das alles nicht möglich wäre. Ein Dank ging auch an die Heimleitung und die Wildauer Service Gesellschaft (WSG).Auch bedankte sie sich bei Bärbel Lehmann für die Unterstützung durch den Ortsverein ebenfalls mit Blumen.

Jetzt konnte man erleben, wie wichtig die fleißigen Helfer waren. Im Nu hatten alle Kaffee und ein Stück leckerer Torte vor sich. Nach dem Kaffeetrinken wurde aber gleich Bewegung „verordnet“.

Der DJ Mr. Young stellte sich vor. Mr. Young also der Dietmar brachte dieses Mal seine Partnerin Doreen mit. Sie trafen auch gleich mit ihren Liedern den Geschmack des Publikums. So war vom ersten Lied an die Tanzfläche voll. Draußen fuhr inzwischen ein Auto vor mit der Aufschrift Cornelia Fritsche „Rattenscharf“. Vielleicht regte das bei einigen die Phantasie an. Aber das ist so wie bei Verträgen. Man sollte immer das „Kleingedruckte“ lesen. Da stand dann auch noch klein drüber „Figurentheater“. Viele erinnerten sich jetzt wieder, sie im vergangenen Jahr schon gesehen zu haben. So präsentierte Cornelia Fritsche wieder ihre „Ursula von Rätin“. Sie war wieder grandios, schlagfertig, frech, kühn, verletzlich, zänkisch, zickig, verliebt und traurig. Einfach kurz gesagt menschlich. Aber wer die AWO-Senioren kennt, der weiß, dass der Kulturteil nur eine schöne Nebensache ist. Sie wollen einfach nur tanzen und Spaß haben. Den hatten sie nach kurzen Grußworten unseres Landrates genug. Jetzt heizten Dietmar und Doreen die Stimmung richtig an. Ein Ohrwurm folgte dem anderen. Dazu sangen beide im Wechsel. Pausen waren hier Fehlanzeige. Sie wurden von Sylvias KWer Line Dancer überbrückt. Von einfach zum Mitmachen bis hin zum hohen Schwierigkeitsgrad präsentierte sie ihre Formationen. Der Imbiss zum Abend musste noch etwas warten. Denn ein absolutes „Muss“ war natürlich wieder die berühmte Annemarie Polka. Auch hier wird der Kreis der Paare immer größer. Man könnte ja, wenn es noch mehr werden, draußen ums Rondell laufen, sagte jemand. Selbst unser Regionalvorstandsvorsitzender ließ sich nicht lange bitten. Danach waren sie wieder in Action die fleißigen…, sie wissen schon. Es gab einen kleinen Imbiss. Das war auch die einzige Zeit, wo wirklich niemand auf der Tanzfläche war. Es war noch nicht ganz abgeräumt, da ging es weiter. Alle, gut trainiert, hielten die meisten bis zum Schluss durch. Ein tolles Sommerfest ging gegen 20 Uhr zu Ende. Ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben!

Im nächsten Jahr ist Jubiläum. 20 Jahre AWO-Seniorenclub KW. Auf das Fest kann man gespannt sein!

                                                                                                                          Text / Foto Dieter Okroy AWO       

       

Aktionswoche der SPD-Fraktion:

Dialog Kita-Qualität vom 14. bis 18. September 2015

Liebe Genossinnen und Genossen,
in der vergangenen Legislaturperiode ist es gemeinsam gelungen, uns beim Thema Kitaausbau - auch in Abgrenzung zum Betreuungsgeld - zu profilieren. Hier schreiben uns die Bürgerinnen und Bürger hohe Kompetenzwerte zu.

21.07.2015    

Betreuungsgeld: Urteil des Bundesverfassungsgerichts unterstreicht die Haltung der AWO

AWO fordert frei werdenden Bundesmittel in die Verbesserung der Kita-Qualität zu investieren.

 „Die Zeit ideologischer Auseinandersetzungen ist nach dem heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts vorbei. Jetzt gilt es, zum Wohle der jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft Politik zu machen, die soziale Gerechtigkeit herstellt und allen gleiche Chancen bietet“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Hintergrund ist das soeben gefällte Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld.

„Die Richter haben folgerichtig verdeutlicht, dass der Bund für den Bereich der öffentlichen Fürsorge nur dann zuständig ist, wenn die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse nicht anders herzustellen ist. Hierzu leistet das Betreuungsgeld aber keinen Beitrag“, so Stadler. Jetzt ist es dringend geboten, die frei werdenden Bundesmittel in die Verbesserung der Kita-Qualität zu investieren. Kitas und Kindertagespflege leisten mit ihren Angeboten einen zentralen Beitrag zur Herstellung von Chancengerechtigkeit. Sie wirken sozial integrativ, vermitteln Sprachbildung, Bewegungsförderung und schaffen vielfältige Bildungsanreize. „Als AWO fordern wir seit langem, hier den Hebel anzusetzen“, unterstreicht der Vorstandsvorsitzende.

Das Potenzial frühkindlicher Betreuungsangebote kann sich jedoch nur entfalten, wenn auch die strukturellen Voraussetzungen hierfür geschaffen werden. Es braucht mehr Erzieherinnen und Erzieher, Fachberatung, Vor- und Nachbereitungszeit und Fort- und Weiterbildungsangebote. „Das heutige Urteil hat die Grundlage geschaffen, für diese Eckpunkte bundeseinheitliche Regeln zu schaffen. Die Bundesregierung ist gut beraten, diese Chance auch zu nutzen“, schließt Stadler ab.

16.07.2015    

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Kindeswohl sicherstellen

AWO kritisiert Gesetzentwurf: Es fehlen länderübergreifende Standards zur Betreuung Kinder und Jugendlicher

„Jetzt müssen schleunigst von den Ländern neue Kompetenzzentren geschaffen, bzw. die Kommunen unterstützt werden, eine entsprechende Infrastruktur aufzubauen, um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gut betreuen zu können“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler nach der Verabschiedung des Regierungsentwurfes zur Verteilung minderjährig unbegleiteter Flüchtlinge. Stadler kritisiert aber, dass keine konkreten und verbindlicheren Qualitätskriterien für Jugendämter in das Gesetz aufgenommen wurden: „Es müssen länderübergreifende Standards vereinbart werden, die Jugendämter erfüllen müssen, bevor sie Kinder und Jugendliche betreuen dürfen. Diese haben sich ausschließlich am  Kindeswohl zu orientieren.“ Konkret bedeutet das, dass eine angemessene medizinische, psychologische und pädagogische Versorgung sichergestellt, entsprechende Unterbringungsplätze und qualifiziertes Personal vorhanden sowie eine rechtliche Vertretung und eine Sprachvermittlung durch Dolmetscher gewährleistet sein müssen.   

Einige wenige Kommunen sind derzeit vollkommen überfordert mit dem Zustrom minderjähriger Flüchtlinge, viele andere haben keine entsprechenden Einrichtungen, Dienste und nicht die notwendigen Kompetenzen, um die häufig traumatisierten Kinder und Jugendlichen angemessen unterbringen und versorgen zu können. Hier besteht großer Handlungsbedarf. Bezüglich des Gesetzentwurfes begrüßt es die AWO, dass in dem nun verabschiedeten Entwurf einige Konkretisierungen und Nachbesserungen vorgenommen wurden, wie die Verkürzung von Fristen und die stärkere Berücksichtigung von familiären Kontakten bei der Verteilung sowie das Verbot, Geschwisterkinder zu trennen. „Ob das Gesetz mehr ist als eine quantitative Lastverteilung und tatsächlich dazu beiträgt, die geflüchteten Kinder und Jugendlichen adäquat zu versorgen und zu betreuen, ist jetzt abhängig von einem raschen und am Kindeswohl orientierten Aufbau entsprechender Infrastrukturen“, stellt der AWO Bundesvorsitzende abschließend fest.

5. Zwergenfest war ein großer Erfolg!

Trotz vieler anderer Veranstaltungen am 11.7.15 rund um Kemlitz, machten sich wieder hunderte auf den Weg zum AWO-Reha-Gut. Das traditionelle Zwergenfest feierte sein fünfjähriges Jubiläum. Schon zeitig war der große Parkplatz voll. So wurde rechts und links der Zufahrtsstraße geparkt. Auch diesmal hatte sich der Veranstalter „Netzwerk für gesunde Kinder“ viel Mühe gegeben. Bei angenehmen Temperaturen erwarteten die zahlreichen Besucher viele Überraschungen. Clown „Faxilus“ begeisterte die Kinder genauso wie bekannte Angebote der letzten Jahre. So gab es einen Bobbycar-Parcour, Karussell, Kutschfahrten, Kinderreiten und verschieden große Hüpfburgen. Viele Kinder nutzten auch die Gelegenheit ihre Puppen und Plüschtiere beim Puppendoktor untersuchen zulassen. Verordnete Rezepte konnten gleich in der Teddyapotheke eingelöst werden. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war natürlich wieder der Auftritt des Sandmannes. Kaum wurde er entdeckt, war er schon von zahlreichen Kindern umringt. So mussten sich die Kinder, die das Programm auf der Bühne der Retzi-Show verfolgten lange gedulden. Aber nach einer Stunde war es so weit. Mit großem Anhang kämpfte sich der Sandmann zur Bühne durch. Da wurde er mit einen Riesenapplaus empfangen. Als Dankeschön gab er fast jedem Kind die Hand und stellte sich auf der Bühne zum Gruppenfoto. So nahmen viele Eltern wieder schöne Erinnerungen mit ihren Kindern mit nach Hause. Das AWO-Reha-Gut zeigte sich wieder einmal als guter Gastgeber. So war für die Versorgung bestens gesorgt, und keiner brauchte zu hungern. Dieses Fest ist eine feste Größe in der Region geworden. Und alle freuen sich schon auf das sechste im nächsten Jahr. Dem Veranstalter und allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, ein großes Dankeschön !

                                                                                                                     Text / Foto : Dieter Okroy - AWO

 

 

 

 

 

 

 

08.07.2015    

Reform des Vergaberechts für Stärkung von Qualität und Innovation nutzen

„Ziel des Gesetzes muss es sein, die einseitige Dominanz des Preiskriteriums im Sozialbereich zu vermeiden und damit den Qualitätswettbewerb zu fördern.“

„Soziale Arbeit ist stets eine personenbezogene Beziehungsarbeit, die von den Mitarbeitenden hohe Fachkompetenz und von dem sozialen Dienstleister ausreichende Erfahrung verlangt. Sie heben sich von anderen Dienstleistungen dadurch ab, dass sie ihre Wirkung erst im Zusammenspiel zwischen den Leistungserbringenden und den Leistungsempfangenden entfalten – das dürfen wir bei der aktuellen Reformdebatte um die Modernisierung des Vergaberechts nicht aus dem Blick verlieren", kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker das heute im Bundeskabinett zum Beschluss stehende Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts und führt aus: „Ziel des Gesetzes muss es sein, die einseitige Dominanz des Preiskriteriums im Sozialbereich zu vermeiden und damit den Qualitätswettbewerb zu fördern.“

In der Gesamtsumme der Vergabeverfahren nehmen die Ausschreibungen von sozialen Dienstleistungen zwar nur einen geringen Anteil ein. In ihrem Anwendungsbereich, so insbesondere bei den Arbeitsmarktdienstleistungen nach dem SGB II und III, sind die Auswirkungen auf die Bieter jedoch erheblich. Gerade der Vorrang des offenen Verfahrens im gegenwärtigen Vergaberecht führt zu einem weitgehend vom Auftraggeber gesteuerten Kommunikationsvorgang, der praktisch keinen Raum für Initiativen des Bieters lässt. „Wir begrüßen deshalb ausdrücklich, dass das neue Gesetz bei der Ausschreibung von sozialen und anderen Dienstleistungen künftig eine weitgehende Freistellung der Auswahl der Verfahrensarten vorsieht, was insbesondere auch den wettbewerblichen Dialog und die Innovationspartnerschaft einschließt“, erläutert Döcker.

„Um den Besonderheiten sozialer Dienstleistungen umfassend Rechnung zu tragen und Qualität im Vergabeverfahren abzubilden, reicht das allein jedoch nicht aus“, so Döcker. Wünschenswert wäre zum einen eine Klarstellung bei der Definition des für die Anwendung des Vergaberechts ausschlaggebenden Auftrags dahingehend, dass die klassische Organisationsform der sozialrechtlichen Leistungserbringung im Dreiecksverhältnis in keiner Weise dem Vergaberecht unterliegt. „Was wir außerdem brauchen ist eine Verankerung der drei Qualitätsdimensionen, Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität im Gesetz, um diese bereits bei Zuschlag umfassend berücksichtigen zu können“, erläutert Döcker abschließend.

Hintergrundinformationen

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Modernisierung des Vergaberechts (kurz: Vergaberechtsmodernisierungsgesetz – VergModG) setzt die wesentlichen Regelungen der EU-Vergaberichtlinien 2014 in nationales Recht um. Die Umsetzung in deutsches Recht erfolgt, entsprechend der Eckpunkte der Bundesregierung zur Modernisierung des Vergaberechts vom 7. Januar 2015, auf gesetzlicher Ebene im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Sie wird zum Anlass genommen, den bisherigen Vierten Teil des GWB umfassend zu überarbeiten und neu zu strukturieren. Im überarbeiteten Vierten Teil des GWB sollen künftig alle wesentlichen Vorgaben zur Vergabe von öffentlichen Aufträgen und von Konzessionen enthalten sein. Die Entwürfe für die neuen Vergabeverordnungen, die für Herbst 2015 angekündigt sind, sollen weitere Einzelheiten zu den Vergabeverfahren enthalten, die im Vierten Teil des GWB bislang noch nicht angesprochen sind. Entsprechend der Vorgaben zur Richtlinienumsetzung sollen die gesetzlichen Neuerungen am 18. April 2016 in Kraft treten. Der AWO Bundesverband hat zu dem Entwurf mit den anderen Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege eine gemeinsame BAGFW-Stellungnahme erarbeitet (Stellungnahme im Anhang).

Kategorie: Arbeit & Soziales, Beratung & Hilfe, Sozialpolitik und Sozialrecht 

 


Download der Materialien
Stellungnahme der BAGFW zur Modernisierung des Vergaberechts | 08.07.2015 | 147 KB
PM: Reform des Vergaberechts für Stärkung von Qualität und Innovation nutzen | 08.07.2015 | 78 KB
 
 

25.06.2015    

AWO fordert: Aufwertung sozialer Berufe als Gebot der Stunde

AWO zur Bertelsmann-Studie "Lohneinkommensentwicklungen"

„Es ist ein Skandal, dass gerade soziale Berufe in Bezahlung und Wertschätzung immer weiter abgehängt werden", kommentierte der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die neue Studie von Bertelsmann-Stiftung und Prognos-AG. Im Vergleich zur Industrie verdienen die Beschäftigten in sozialen Berufen auch bei vergleichbarer Qualifizierung deutlich weniger, als Beschäftigte in anderen Branchen. Die aktuelle Studie verdeutlicht, dass diese Kluft zukünftig sogar noch weiter wachsen wird. Der AWO Bundesvorsitzende verweist auf die Rolle des Staates und die sehr komplexen Refinanzierungsbedingungen, betont jedoch: „Immer auf die knappen Kassen zu verweisen, bringt nichts: Am Ende werden wir als Gesellschaft insgesamt draufzahlen, wenn wir die Bedingungen in der Gesundheits- und Sozialbranche nicht verbessern.“

Die tatsächlich erzielten Löhne in diesem Bereich  liegen sogar noch um einiges niedriger, als vermeintlich angenommen, da aus unterschiedlichen Gründen gerade in der Gesundheits- und Sozialbranche Teilzeitbeschäftigung weit verbreitet ist. Insgesamt haben die Beschäftigten eine sehr geringe soziale Absicherung. „Es kann und darf nicht sein, dass gerade die Menschen, die ihr Berufsleben der Pflege, Betreuung und Beratung anderer gewidmet haben, im Alter unter der Armutsgrenze landen“, mahnt Stadler. Das Land stehe vor immensen Herausforderungen, die nur mit guter sozialer Arbeit und qualitativ hochwertigen Dienstleistungen zu bewältigen sein werden: Demografischer Wandel, Veränderungen von Familie und Arbeit, zunehmende Ungleichheit oder die Umsetzung von Inklusion als Gesellschaftsbild sind einige davon. „Am Ende leisten gerade die Frauen und Männer im sozialen Sektor die Voraussetzungen, dass diese Herausforderungen bewältigt werden und dass unsere Ökonomie und unsere Exporte überhaupt weiter erfolgreich sein können“, erklärt Stadler.

Darüber hinaus sind von der Entwicklung der Löhne besonders Frauen negativ betroffen, die 80 Prozent der Beschäftigten stellen. Für Stadler und die AWO ein Grund mehr, Verbesserungen zu fordern. „Unsere Kolleginnen fordern nichts weniger als endlich die Wertschätzung, die sie verdienen“, meint Stadler. Die AWO ist an mehreren Stellen aktiv und versucht konkret an einer Erhöhung der Anerkennung zu arbeiten. Mit eigenen Reihen und Formaten diskutiert sie und kämpft für eine bessere Bewertung der sozialen Berufe. Im Rahmen eines von der Europäischen Kommission geförderten Projekts versucht sie seit Jahren mit zunehmendem Erfolg, die Arbeitgeber der Branche an einen Tisch zu bringen, um die Zerklüftung der Branchenstruktur zu überwinden. An vielen Stellen steht die AWO für Qualität und Innovationen und macht nach außen immer wieder deutlich, welche Leistungen in den sozialen Diensten und Einrichtungen täglich vollbracht werden. Vor allem jedoch setzt sich die AWO und vor allem der Vorstand für einen bundeseinheitlichen Entgelttarifvertrag Soziales ein. Mit ihm würde es gelingen, den Wettbewerb der Leistungsanbieter endlich so zu gestalten, dass er zu einem Wettbewerb um Qualität ist und nicht ein Wettbewerb um besonders niedrige Preise. Es geht hier um eine Verhinderung von Lohndumping in der Sozialbranche. Stadler schätzt die Chancen immer besser ein: „Die Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann, setzt sich langsam durch. Wir kommen Schritt für Schritt voran.“ Gelingt dies, ist die Politik gefordert, die Refinanzierung entsprechend zu gestalten.

Kategorie: Kinder & Jugend, Familie, Arbeit & Soziales, Frauen, Alter, Gesundheit, Menschen mit Behinderung, Beratung & Hilfe, Europa & Internationales, Freiwilliges Engagement 

"Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“

AWO Aktionswoche startet bundesweit am 13. Juni 2015

Engagement ist tief in der Tradition der AWO verwurzelt und nicht zuletzt der Impuls, vom 13. - 21. Juni 2015 eine bundesweite Aktionswoche durchzuführen. „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“ – ist das zentrale Motto der Aktionswoche. „Wir werden in dieser Woche bundesweit unsere Türen öffnen, um unsere engagierte, soziale Arbeit zu präsentieren“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt und ergänzt: „Die Aktionswoche zeigt den Menschen, dass wir ein Verband sind, der zugleich traditionell und modern, der  lebendig, innovativ, dynamisch und vielfältig ist und warum es für alle Generationen richtig und wichtig ist, sich in der AWO zu engagieren.“

Vielfalt wirkt vielfach: Die AWO ist in dieser Woche und im ganzen Jahr für alle Menschen mit unterschiedlichen Angeboten da. „Die Aktionswoche lebt vom Engagement der AWO vor Ort. Deshalb freuen wir uns, dass bereits eine Woche vor ihrem Beginn schon über 1.000 Veranstaltungen in den Veranstaltungskalender der Aktionswoche eingetragen wurden“, erklärt Präsident Schmidt und ist zuversichtlich, dass es noch viel mehr werden. Das Programm ist so vielfältig wie die AWO: Vom Tag der offenen Tür  und Sommerfesten bis hin zu großen Innenstadtfesten, wie in Hamburg, Oldenburg  oder Speyer und Diskussionsrunden zu sozialpolitischen Themen, wie eine Veranstaltung zu „Demokratie in Kindergärten“ mit der Berliner Senatorin Sandra Scheeres. Die interessantesten Veranstaltungen werden als Countdown seit Mitte Mai täglich auf der Facebookseite des Bundesverbandes unter dem Motto 30 mal #echtawo vorgestellt.

Der zentrale Auftakt für die AWO-Aktionswoche wird im Rahmen des Bundesausschusses der AWO am Samstag, den 13. Juni 2015 in Berlin erfolgen.  Die Aktionswoche wird in den Social-Media-Plattformen, wie Facebook, Twitter und Instagram begleitet. Bei Instagram – einer Foto-App wird zu einem Wettbewerb aufgerufen, die schönsten und kreativsten Bilder mit dem Schlagwort #echtawo zu posten und/oder zu bewerten. Die interessantesten Beiträge aus den sozialen Netzwerken können hier abgerufen werden: https://storify.com/awobund/echtawo.

Kategorie: Kinder & Jugend, Familie, Migration, Alter, Gesundheit, Menschen mit Behinderung, Beratung & Hilfe, Arbeit & Soziales, Europa & Internationales, Freiwilliges Engagement 

 


Neue AWO-Einrichtung in Lübbenau

Im Mai wurde in Lübbenau die AWO „Touristenstation“ eingeweiht - eine Kinder-, Jugend-und Familienbegegnungsstätte.

Das kleine Paradies liegt inmitten der Lübbenauer Altstadt, ca. 150 Meter vom großen Hafen und 15 Gehminuten vom Bahnhof entfernt.

Ob mit oder ohne Übernachtung wird den Kindern und Jugendlichen oder auch der ganzen Familie Möglichkeiten der Beschäftigung geboten. Sport, Spiel und Spaß kommen dabei nicht zu kurz. Für die aktive Erholung stehen Paddelbote und ein Spreewaldkahn bereit. Das Außengelände, welches direkt an der Spree gelegen ist, lädt mit Tischtennisplatte, Grillplatz und Lagerfeuer zum Verweilen ein.

Zu einer Besichtigung Ende Mai kamen u.a. der stellvertretende Vorsitzende der AWO LV Brandenburg e.V. Jürgen Mertner und der Geschäftsführer der AWO RV Brandenburg Ost e.V. Norbert Knak. Sie wurden von Christoph Eigenwillig, Vorstandsvorsitzender AWO RV Brandenburg Süd e.V. herzlich begrüßt. Ebenfalls konnte er seinen Stellvertreter Heinz Felker sowie die beiden Geschäftsführer Jens Lehmann und Wolfgang Luplow begrüßen. Norbert Knak überbrachte Grüße seines Vorsitzenden Peter Müller und einen großen Blumenpräsentkorb.

Im Beisein der Projektantin und dem Leiter der Einrichtung erfolgte nun der Rundgang durch die neuen Gebäudekomplexe (AWO- Tours). Die Zimmer sind Barriere frei ausgestattet und für 1-6 Personen variabel eingerichtet. Alle Zimmer verfügen mit der direkten Lage über einen Ausblick auf die Spree.

Die Gäste zeigten sich beeindruckt und wünschten dem Leiter Sylvio Schelletter alles Gute und immer ein volles Haus. Danach gab es bei einem kleinen Imbiss auch noch ausreichend Zeit für einen Gedankenaustausch.

Mehr Informationen zur Einrichtung und über die Preise gibt es über die Internetseite der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V.( www.awo-bb-sued.de).

Christoph Eigenwillig erinnerte zum Abschied noch an den Termin des Benefizkonzertes des Musikkorbs der Bundeswehr am 11.9.2015 in Lübbenau ! Alle sind herzlich eingeladen!                                                                            

                                                                                     AWO   Fotos : Dieter Okroy

 

Sommerfest im AWO Haus Prierosbrück

Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen unserer AWO Einrichtung "Haus Prierosbrück" hatten zum Sommerfest geladen und viele sind gekommen. Auch schönes Wetter war dabei.

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass einige Eltern und Großeltern der bei uns lebenden Kinder und Jugendlichen der Einladung gefolgt waren. Ehemalige Kinder und frühere Praktikantinnen unserer Einrichtung waren mit dabei. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom AWO Haus Prierosbrück waren gekommen. Selbst jene, welche sich eigentlich im Urlaub befanden, waren gekommen, um gemeinsam mit allen zu feiern. Eingeladen waren auch alle Angehörigen, um ihnen die Gelegenheit für einen Einblick in unsere Arbeit zu ermöglichen und ihnen für ihre Unterstützung zu danken.

Jürgen Mertner als Vertreter der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V. zählte ebenso zu unseren Gästen wie Vertreter der AWO Ortsvereine Königs Wusterhausen und Wildau, unsere Ergotherapeutin, unsere Logopädin, unsere Paten von Desy Zeuthen, die AWO Tagesgruppe KW, die AWO Frühförderstelle, Vertreterinnen des Jugendamtes aus Königs Wusterhausen, die Schulleiterin und Lehrerin der Grundschule in Prieros, der Angelverein Bestensee und die Feuerwehr Prieros. Nicht zu vergessen Dieter Okroy, der immer dafür sorgt, dass seine schönen Fotos nach der Feier für alle zur Verfügung stehen. Dafür an dieser Stelle einen ganz besonderen Dank.

Auf der neu gestalteten Terrasse, konnten es sich alle bei liebevoll selbst gebackenem Kuchen und einer Tasse Kaffee gemütlich machen.

Wem das Sitzen und Schauen zu wenig war, konnte sich bei Sport und Spiel ordentlich austoben. Die Prieroser Feuerwehr kam mit Einsatzfahrzeug und brachte viel Material und Ausrüstung zum Bestaunen und Ausprobieren mit. Die Angler aus Bestensee ermöglichten es Jedem, der es wollte, sein Glück beim Zielangeln auszutesten.

Am späten Nachmittag gesellten sich Trainer, Sponsoren, Kinder und Eltern von SG Südstern Senzig e.V. zu den Gästen und hatten für unsere Kinder und Jugendlichen eine große Überraschung mitgebracht. Bei einem Hallenfußballturnier, organisiert durch die SG Südstern Senzig e.V., im Februar diesen Jahres in der Paul-Dinter Halle in Königs Wusterhausen, hatten die Eltern und Sponsoren dafür gesorgt, dass die Tageseinnahmen unserer Einrichtung zugutekommen. Auf unseren Wunsch hin ist dieses Geld in die Anschaffung eines großen Fernsehers investiert worden. Den fehlenden Betrag hat die Metro AG in Waltersdorf ergänzt und nun können wir uns über ein neues großes Gerät freuen. Allen Beteiligten dafür nochmals unseren herzlichsten Dank.

Damit der Geschenke noch nicht genug. Wir wünschen uns schon länger Zeit ein Bodentrampolin in unserem Garten. Obwohl schon sehr viele Sponsoren viel Geld gespendet haben, hat es bisher noch nicht gereicht. So ein Bodentrampolin ist sehr teuer. Jürgen Mertner überbrachte uns nun die freudige Botschaft, dass der noch große fehlende Betrag von der Wildauer Service GmbH (WSG) ausgeglichen wird. Dafür bedanken wir uns schon im Voraus aufs herzlichste.

Den gemütlichen Nachmittag mit Sport und Spiel und vielen Gesprächen beendeten wir mit einem leckeren Hotdog für alle. Wir freuen uns schon jetzt auf das Sommerfest im Frühling 2016.

AWO Haus Prierosbrück                        Fotos : Dieter Okroy - AWO

Anja Raschke-Tarnick

Einrichtungsleiterin

 

 

Zu einer Lesung am 7.5 

 

 

„Ick bin Berliner“

So begann im AWO Club Wildau die 2. Lesung von Marion Thomasius.

Eigentlich bin ich Wahlberlinerin, korrigierte sie sich selbst bei der Begrüßung der Gäste. Ursprünglich stammt sie aus dem Süden und ihr ständiger Begleiter und Ehemann Wolfgang aus dem Norden. Schon bei der letzten Lesung im November entdeckte sie ihre Zuneigung zum Wildauer Publikum. Sie beendete damals ihre Lesung mit den Worten, dass sie gerne wiederkommen würde. Geschichten hätte sie ja noch genug. Da sich das damals auch viele Besucher vorstellen konnten, war es Grund genug für unseren AWO Vorstand, sie wieder einzuladen.

Der AWO Clubraum in der Fichte 105 war auch wieder sehr gut besucht. Auch unser AWO-Kreisvorsitzende Jürgen Mertner ließ es sich nicht nehmen dabei zu sein, obwohl er nach der Veranstaltung schon den nächsten Termin hat. Zuerst war wieder gemeinsames Kaffeetrinken mit leckerem und selbstverständlich selbstgebackenem Kuchen angesagt. Danach legte die Autorin los. Wieder amüsierte die eine oder andere Geschichte das Publikum, die ausschließlich alle aus ihrer eigenen Feder stammten. Die Erzählungen wurden witzig und pointiert vorgetragen. Sie waren anregend und nachdenklich zugleich. Oft recht kritisch und voll rabenschwarzem Humor. Sie berichtete über das Zusammenleben in einer Wohnanlage und erfrischende Geschichten, wie sie das Leben eben schreibt. Eine ihrer „Zielgruppen“ waren unter anderen die Wunderkinder von heute. Vor allem ihre Erziehung, die doch stark von den Vorstellungen der Eltern und Großeltern abweicht. Ein Beispiel war, dass es nach neuesten Erkenntnissen für ein Kind nicht zumutbar ist, mit 2 Jahren schon auf dem Topf zu sitzen. Das könnte bleibende Schäden hinterlassen. So laufen 4 jährige noch in Windeln herum. Und ihre ersten Worte sind nicht mehr wie früher Mama oder Papa sondern „ipad“. Sie bedienen in diesem Alter auch Papas DVD-Player perfekt und sprechen in der Kita schon ein fast perfektes Englisch. Wahre Wunderkinder sind eben die Kay-Noels, Lennart-Wilhelm, Joel Benjamin, Kimberly-Soey und wie sie heute alle heißen. Die Besucher amüsierten sich köstlich und nach jeder Geschichte gab es Beifall. So verging die Stunde wieder viel zu schnell. Frau Thomasius verabschiedete sich mit einem lustigen Musikstück, welches ihr Mann Wolfgangeinspielte, der wieder die Technik bediente. Sie sind ja auch als Paar ein bekanntes Gesangduo. Zum Schluss gab es wieder Blümchen für die Dame und auch ein Präsent für ihren Partner, was ihn sichtlich erfreute. Ingrid Mertner bedankte sich bei allen für ihr kommen. Und die Besucher bedankten sich bei Ingrid für den schönen Nachmittag. Sie hat den Nachmittag wieder perfekt organisiert. Auch dafür an dieser Stelle ein großes Dankeschön!                                                                                                                           Die nächste Veranstaltung unseres Ortsvereines wird das Große Benefizkonzert der AWO in Lübbenau mit Bustransfer und ein geführter Besuch im Landtag sein. Beide Veranstaltungen finden im September statt. Genauer Termin wird noch bekanntgegeben.

                                         Text / Fotos Dieter Okroy   AWO-OV-Wildau

 

Am 26.April 1945 wurde Wildau von den Truppen der Roten Armee eingenommen und vom Faschismus befreit.

Wildau Ehrenmal der gefallenen Soldaten Kopie

Jahresversammlung des AWO-Kreisvorstandes Dahme-Spreewald

Am 22.4. 2015 tagte der Vorstand der AWO KV Dahme-Spreewald e.V. in der Cafeteria der AWO Seniorenheim Wildau GmbH. Der Vorsitzende Jürgen Mertner berichtete über die Entwicklung des Verbandes und seiner Einrichtungen in den vergangenen Jahren. Schwerpunkte waren die Seniorenclubs in Luckau, KW und Wildau. Auch ging es unter anderen um die Übernahme von Anteilen der Seniorenheim Wildau GmbH sowie eines weiteren Seniorentreffs am Kirchplatz in Königs Wusterhausen. Geschäftsführer Jens Lehmann erstattete dann den Bericht über die Jahresabschlüsse 2012/13. Im Anschluss wurde angeregt diskutiert. An den Diskussionen beteiligte sich auch der Vorsitzende des Regionalverbandes Brandenburg Süd e. V. Christoph Eigenwillig, der als Gast an der Versammlung teilnahm. Er empfahl ein Treffen aller Ortsvereinsvorstände zum Gedankenaustausch im kommenden Herbst.

Mit einem gemeinsamen Essen klang die Veranstaltung aus.

                                                                    Text / Fotos Dieter Okroy AWO

 

   01  Tausche Bretter gegen Zement!

So oder ähnlich hieß es in den Zeitungsannoncen in der DDR. Wer ein Haus gebaut hat, kann ein Lied davon singen. So ging es auch den Autor und Hausbauer Klaus Witte. Da er damals akribisch darüber Tagebuch führte, hatte er wohl genug Erlebnisse und Kuriositäten, um ein Buch darüber zu schreiben. So entstand sein Buch „Meine Eigenen vier Wände“-Hausbau in der DDR. Um es den Leuten näher zu bringen, ist es wohl das Beste, es selbst in einer Lesung vorzustellen. Das geschah Mitte April im Wildauer AWO-Club-Fichte 105. Obwohl fast sommerliche Temperaturen herrschten, waren doch fast 20 Besucher der Einladung unseres Ortsvereines gefolgt. Ob der Grund für ihr Kommen nun die Lesung oder der leckere selbstgebackene Kuchen war, ließ sich nicht ermitteln. Wahrscheinlich beides. Nach kurzer Begrüßung durch Ingrid Mertner, unserer stellvertretenden Vorsitzenden, konnte es losgehen. Fast eine Stunde berichtete der Autor an Hand seines Buches oder persönlicher Erinnerungen über Erlebnisse rund um seinen Hausbau. Er erzählte, wie Behörden und Mangelwirtschaft ein privates Bauvorhaben in der DDR ausbremsen konnten und wieviel Phantasie, Cleverness, körperlicher Einsatz, Stress und Bereitschaft, auch ungewöhnliche Wege zu gehen, notwendig waren, den staatlichen Handel umgehen zu können und die Schattenwirtschaft zu nutzen. Er schilderte genau, wie er vom ersten Stein, über den Mörtel, seinen Fenstern, den Heizungskesseln bis hin zu den Fliesen im Bad kam. Dabei gab es so manche kuriose Geschichte. Jeder der in der DDR ein Haus gebaut hat oder jemanden kannte, konnte das so oder ähnlich bestätigen. Mancher dachte schon dabei, wo hatte man denn das ganze Material her, schließlich gab es ja kaum etwas. Da fielen einem doch wieder die Sprüche vom Parteitag der SED ein. So sagte der Generalsekretär Erich Honecker einmal: „Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr rauszuholen.“ Das musste wohl der eine oder andere missverstanden haben. Am Ende der Lesung wurde dem Autor noch ein kleines Präsent überreicht. Einige Besucher kamen dann noch mit dem Autor ins Gespräch. Ein besonderer Dank natürlich auch wieder an unsere Bäckerinnen. Schon alleine ein Grund, mal vorbei zu schauen. Die nächste Lesung findet übrigens am 7.5.2015 in der Fichte 105 statt. Nicht wie angekündigt in der Villa 34. Da liest Marion Thomasius zum Thema „ Ick bin Berlinerin“. Sie konnte uns schon voriges Jahr begeistern. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr. Natürlich gibt es auch da wieder selbstgebackenes und Kaffee. Der Eintritt ist auch hier wieder frei!                

                         Bitte weitersagen!

                                                     Text / Fotos Dieter Okroy   AWO-OV-Wildau

Equal Pay Day: AWO fordert Lohngerechtigkeit

22 Prozent weniger Gehalt, so sieht noch immer die Realität für Frauen in Deutschland aus. „Eine Ungerechtigkeit, die wir nicht hinnehmen können und wollen", kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, die heute anlässlich des Equal Pay Days veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts. Der Equal Pay Day findet jährlich am 20. März statt und markiert das Datum, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um rechnerisch das Jahresdurchschnittsgehalt eines Mannes zu erreichen. „Ein Entgeltgleichheitsgesetz ist ein wichtiger Schritt, noch wichtiger ist aber eine Änderung des bisherigen Steuersystems“, fasst Stadler die wichtigsten AWO Forderungen zusammen.

„Die Gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen der Gesellschaft, also auch im Erwerbsleben und in der Wirtschaft muss umgesetzt werden“, betont Stadler weiter. In diesem Zusammenhang begrüßt die AWO die bereits beschlossenen Reformschritte der Bundesregierung, wie die Frauenquote und auch die aktuellen Bestrebungen um ein Entgeltgleichheitsgesetz. „Was wir jedoch dringend brauchen, ist eine Reform des Steuersystems, damit alle rechtlichen Vorgaben abgebaut werden, die die traditionelle Erwerbsaufteilung fördern“, führt Stadler aus. In den steuerlichen Fehlanreizen, die beispielsweise vom Ehegattensplitting ausgehen, sieht der AWO Bundesvorsitzende nach wie vor eine der Kernursachen dafür, dass Frauen sich für einen Minijob entscheiden, anstatt eine eigene soziale Absicherung zu wählen.

Um Lohngerechtigkeit zu verwirklichen bedarf es nach Ansicht der AWO eines weitreichenden Maßnahmepaketes: Geringfügige Beschäftigung und Minijobs müssen zugunsten sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung abgebaut werden, auch präventiv um Altersarmut zu vermeiden“, betont Stadler. Gleichzeitig müsste die Bundesregierung ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einlösen und die Beschäftigung in den sozialen Berufen, wie in der Pflege, Betreuung und der frühkindlichen Bildung, in denen traditionell viele Frauen tätig sind, aufwerten und gemeinsam mit den Tarifpartnern, den Sozial- und Wohlfahrtsverbänden den Wert und die Qualität der sozialen Arbeit stärker honorieren, um gerechtere Entlohnung zwischen Frauen und Männern durchzusetzen.

Ebenso hartnäckig, wie der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern halten sich laut Statistischen Bundesamt auch die messbaren Begründungen für den Pay Gap zwischen Frauen und Männern: unterschiedliche Branchen und Berufe, in denen Frauen und Männer tätig sind, ungleich verteilte Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation sowie weitere Faktoren, wie z. B. ein niedrigeres Dienstalter und ein geringerer Beschäftigungsumfang bei Frauen. „Diese Ursachen können aber nur rund zwei Drittel des Verdienstunterschiedes erklären. Das verbleibende Drittel ist  vollkommen inakzeptabel und fordert uns zum Handeln auf, “ bekräftigt Stadler.

12.03.2015    

Pflegestatistik: Pflege nimmt an Bedeutung zu

„Die Zahlen zeigen, dass es einen großen Bedarf gibt, Pflege und Beruf miteinander zu vereinbaren“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker angesichts der heute veröffentlichten Pflegestatistik 2013. Demnach werden 71 Prozent der Pflegebedürftigen, d.h. 1,86 Millionen Menschen zu Hause versorgt. Zwei Drittel von ihnen werden von Angehörigen gepflegt. Für Döcker ergeben sich aus den Zahlen folgende zentrale Forderungen: Die Vereinbarkeit von Pflege und die Beratungsleistungen für pflegende Angehörige müssen verbessert und  die Pflegequalität muss sichergestellt werden.“

In unseren Gemeinden und Kommunen leben immer mehr pflegebedürftige Menschen, die Unterstützung und pflegerische Versorgung an ihrem Wohnort benötigen, unabhängig davon, ob der Pflegebedürftige ausschließlich von Angehörigen versorgt oder die Unterstützung ambulanter Dienste mit hinzugezogen wird. Es sind zumeist Angehörige, die den Verbleib in den eigenen vier Wänden ermöglichen. „Mit dem Gesetz zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf hat der Gesetzgeber eine erste gute Grundlage geschaffen. Nun muss überprüft werden, ob von Unternehmensseite genug getan wird, dass die Beschäftigten die ihnen zustehende Auszeit nehmen können“, betont Döcker. 

Darüber hinaus benötigen zu Pflegende und ihre Angehörigen eine umfassende Beratung. Die Vielfältigkeit der Pflege- und Unterstützungsleistungen ist jedoch von Angehörigen schwer zu durchschauen und kaum in Gänze erfassbar. Zudem sind die aktuell in der Pflegeversicherung verankerten Beratungsansätze in Umfang und Finanzierung unzureichend. Auch werden weder Betroffene, noch ihre Familien erreicht. Döcker fordert hier: „einen Beratungsgutschein einzuführen, der den gesetzlichen Beratungsanspruch in die Hand des Versicherten gibt, damit dieser eine Beratungsstelle seiner Wahl aufsuchen bzw. sich zu Hause von einem Pflegeberater informieren lassen kann.“

Mit der zunehmenden Zahl der Pflegebedürftigen steigt auch die Bedeutung des Pflegeberufs und der Pflegequalität für unsere Gesellschaft. In Sachen Pflegequalität sollte der Fokus auf den Nutzen für die gepflegten Menschen und die fachliche Weiterentwicklung gelegt werden. Aus Sicht der AWO ist für die Attraktivität des Pflegeberufes ein modernes und professionelles System der Feststellung und Veröffentlichung der Pflegequalität erforderlich. „Die Qualität von Pflege muss sich an dem messen, was bei den Gepflegten ankommt“, ist das AWO Vorstandsmitglied überzeugt. Den Menschen eine gute Pflege zukommen zu lassen, ist das Motiv für die Wahl des Pflegeberufes und das Ziel der täglichen Arbeit der Pflegekräfte. Auch die Verbesserung der Qualität der Pflege muss sich hieraus ableiten lassen. Steht das Wohlergehen der gepflegten Menschen im Mittelpunkt, dann werden die Pflegekräfte in ihrer Berufswahl bestätigt und sie entwickeln und erhalten eine hohe Motivation für diese so wichtige Arbeit.

AWO Haus Prierosbrück sagt: Danke !

Haben Sie vor Weihnachten Ihre im A10 Center gekauften Geschenke einpacken lassen und statt dafür zu bezahlen, einen Obolus für eine soziale Einrichtung in die bereit gestellte Spendenbox gesteckt?

 

Wir können Ihnen versichern: Ihre Spende ist angekommen!

Kürzlich durften wir für das AWO Kinder- und Jugendheim "Haus Prierosbrück“ eine sehr große und sehr schwere Spardose entgegennehmen. Durch ihre Spenden können sich die Kinder und Jugendlichen über 1500,00 €! freuen.

Der A10 Center Manager Herr Schulze und Frau Menzel sind persönlich nach Prieros gekommen, um uns das Geld zu überbringen. Auch Herr Jürgen Mertner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender AWO RV Brandenburg Süd e.V., hatte es ermöglicht, bei der Übergabe dabei zu sein.

Bei herrlichstem Sonnenschein konnten wir den Gästen die Einrichtung präsentieren und einen Einblick in unsere Arbeit vermitteln. Sie waren sehr beeindruckt und nahmen sich auch Zeit, um einige Worte in unser Gästebuch einzutragen.

Einige Kinder kamen zur gleichen Zeit aus der Schule oder dem Kindergarten und machten große Augen. Es gab viel Freude bei allen über die große Spende, da wir jetzt den großen Wunsch der jungen Bewohner für den Garten erfüllen können – ein Bodentrampolin.

Im Namen aller Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter der AWO "Haus Prierosbrück" bedanke ich mich bei Ihnen allen aufs herzlichste. Ein besonderer Dank gilt Herrn Schulze, der durch sein Engagement das erst ermöglichte.

Anja Raschke-Tarnick,                                                                                  Fotos : Dieter Okroy

Einrichtungsleiterin AWO Haus Prierosbrück

AWO RV Brandenburg Süd e.V.

AWO-Ortsverein Wildau

Mitgliederversammlung 2015

Am 18.02.2015 fand in der Cafeteria der AWO Seniorenheim Wildau GmbH unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Sehr zur Freude des Vorstandes folgten ca. 40 Mitglieder der Einladung. Sie wurden von unserer Vorsitzenden Angela Homuth auf das herzlichste begrüßt. Es folgte ein Rückblick auf Veranstaltungen des letzten Jahres. Dabei ging sie auch auf die ausgefallende Busfahrt im Dezember zum Schloss Diedersdorf ein. Es meldeten sich zu dieser Reise leider zu wenige an. So musste die Fahrt aus Kostengründen ausfallen. Versammlungsleiter Fred Arbter, der wie gewohnt sicher den Ablauf leitete, hakte nochmals bei den enttäuschten Mitgliedern nach. Nach einigen Erläuterungen war auch bei ihnen klar, die Entscheidung des Vorstandes, war mit Rücksicht auf alle Mitglieder, die richtige. Danach stellte Bärbel Richter den Veranstaltungsplan für 2015 vor. Auch dieser wurde jedem mit der Einladung zugeschickt. Eine von vielen Veranstaltungen ist eine Busfahrt nach Potsdam mit einem geführten Besuch des Landtages und anschließendem Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Tina Fischer. Danach ist ein Essen vorgesehen. Unsere "Finanzministerin" Ingrid Mertner erläuterte nun die Ausgaben 2014. Neben den Veranstaltungen wurden auch viele soziale Projekte unterstützt. Das fand bei allen Zustimmung. Zum Abschluss wurde zur gemütlichen Gesprächsrunde bei Gulaschsuppe eingeladen. Eine Schüssel mit Schmalz und verschiedene Brötchen standen ebenfalls bereit. Auf eines wurde noch kurz hingewiesen. Am 18.3.2015 berichtet unser Afrikaexperte über seine letzte Reise nach Kenia. Das es dazu natürlich wieder originalen Kaffee aus Kenia gibt, versteht sich bei ihm von selbst. Sicherlich bringt er auch wieder einige Exponate seiner Reise mit. Neben den bisher regelmäßigen Veranstaltungen wie Liedertafel, Stuhlgymnastik und Kartennachmittagen wird nun auch gebastelt und gebacken. So können sich schon die Besucher neben leckeren Kaffee auch auf frischgebackenen Kuchen freuen. Der Eintritt ist frei! Wir hoffen auch zu dieser Veranstaltung wieder viele Besucher begrüßen zu dürfen.

                                                 Dieter Okroy ( Vorstandsmitglied )

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.