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Meldungen des Kreisverbands

Frauentag der AWO-LDSAnfang März lud der AWO-Seniorenclub und der AWO Ortsverein KW zur Frauentagsfeier 2020 ein. Der Saal des AWO-Seniorenheimes in KW platzte fast aus allen Nähten. An den liebevoll dekorierten Tischen war kein Platz mehr frei. Clubleiterin Silvia Schuder war es ein Bedürfnis, persönlich jeden Gast willkommen zu heißen. Eine ihrer vielen fleißigen Helferinnen überreichte jeder Dame aus besonderem Anlass eine Rose. Auf den Tischen standen schon Vasen, um die Blumen bis zum Ende der Feier frisch zu halten. Pünktlich wie immer begrüßte dann Frau Schuder alle Gäste auf das Herzlichste. Auch schon zur Tradition geworden ist, dass sie ein paar Worte zur Geschichte des Frauentages sagte. Dann bedankte sie sich bei allen ihren Helfern, die schon seit Stunden die Feier vorbereitet hatten. Ein besonderer Dank galt natürlich auch der Leiterin des Heimes und den Mitarbeitern der WSG. Ohne die AWO mit ihren Gliederungen und besonders natürlich dem AWO Ortsverein KW wären solche Feiern und Aktivitäten im Hause gar nicht möglich. Aber auch ohne das leidenschaftliche Engagement von Frau Schuder, mit ihrem Mann Wolfgang im Hintergrund, wären solche Veranstaltungen kaum zu stemmen. Von Vorstandsmitglied Annerose Ziehe gab’s dafür als Dankeschön einen Blumenstrauß. Das sahen alle Gäste genauso und applaudierten kräftig. Bevor aber nun leckere Torte und der Kaffee serviert wurden, bedankte sich Silvia Schuder erst einmal beim „Alleinunterhalter“ Dietmar. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Normalerweise tritt er immer im Duo mit seiner Partnerin Doreen auf. Weil er aber kurzfristig für einen erkrankten Kollegen einspringen musste und Doreen verhindert war, kam er spontan als Solist. Dafür an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön. Denn eine Feier ohne Musik in KW geht gar nicht, unvorstellbar. Viele fleißige Hände versorgten nun schnell die Gäste mit Torte und Kaffee. Zwischenzeitlich konnte sich Dietmar schon langsam mit dezenter Hintergrundmusik „warm“ singen. Dass nun nach dem Kaffee das Tempo erhöht werden musste, war ihm klar. Denn er war ja nicht das erste Mal hier. So brauchte sich auch keiner einen Titel zu wünschen. Er spielte von sich aus, was hier angesagt ist. Vom Schneewalzer, der Annemarie Polka bis zu den modernen Ohrwürmern hatte er alles parat. Und alle Titel natürlich live gesungen. Während seiner kurzen Pausen waren natürlich wieder die Line Dancer aktiv. Da war der Platz schon mal knapp, so dass auch in den Gängen getanzt wurde. Viele waren, bis auf kurze Unterbrechungen, die ganze Zeit bis zum Schluss auf der Tanzfläche.
Da haben wohl Fitnessstudios keine Chance sie als Mitglieder zu werben. Eine Freude, ihnen dabei zuzusehen. Lebensfreude pur im Alter. Wir drücken allen die Daumen, dass es noch lange so bleibt. Für Clubleiterin Silvia und ihre Helfer war nach dem Veranstaltungsende noch lange nicht Schluss. Aber ein Dankeschön von allen, die sich verabschiedeten, setzte nochmal die letzten Kräfte frei.


Text / Fotos Dieter Okroy - AWO

 

Ende Januar fand die Mitgliederversammlung unseres AWO-Ortsvereines Wildau in der Cafeteria des AWO Seniorenheimes Wildau statt. Ca. 40 Mitglieder folgten der Einladung. Versammlungsleiter und Vorstandsmitglied Fred Arbter begrüßte alle auf das Herzlichste. Zu Beginn der Veranstaltung war es allen Anwesenden ein Bedürfnis, gemeinsam unserem AWO Gründungsmitglied und Kreisvorsitzenden und Jürgen Mertner zu gedenken, der leider viel zu früh verstorben ist.
Fred Arbter überbrachte anschließend auch die Grüße unserer Vorsitzenden Angela Homuth, die leider dienstlich verhindert war. Im Namen des Vorstandes wünschte er noch allen ein gesundes 2020. Dann erklärte er kurz den Ablauf. Zwischenzeitlich trugen sich alle in die Anwesenheitsliste ein. Sieglinde Stellmacher ließ nun noch einmal das Jahr 2019 Revue passieren. Da kamen bei vielen wieder angenehme Erinnerungen hoch. Noch in guter Erinnerung waren die weihnachtliche Kahnfahrt im Spreewald oder der tolle Ausflug nach Schwerin im September bei herrlichem Sonnenschein mit Stadtführung, individueller Schlossbesichtigung und Schiffsfahrt. Leider musste auch eine Fahrt wegen zu geringer Beteiligung abgesagt werden. Erwähnenswert waren auch noch viele Informationsveranstaltungen. Nicht zu vergessen, die regelmäßigen Aktivitäten in der Fichte 105 mit Liedertafel von Fred Arbter, Stuhlgymnastik mit Erika Arbter oder Spielenachmittage mit Ingrid Mertner. Aber es wurde nicht nur zurückgeschaut. So stellte Bärbel Richter die geplanten Veranstaltungen für das Jahr 2020 vor. Besondere Highlights sind neben vielen Infoveranstaltungen eine Fahrt ins Kloster Neu Zelle. Den krönenden Abschluss bildet dann eine Busfahrt zum Weihnachtsmarkt in die Landeshauptstadt Potsdam. Kulinarisch werden wir dann beim Brunch auf einer Schiffsfahrt verwöhnt. Wieder viele schöne Veranstaltungen stehen auf dem Programm wie alle fanden. Sie wurden nun auch aufgefordert ihrerseits Vorschläge für das laufende Jahr oder 2021 zu machen. Da hatte auch gleich eine anwesende Dame die Idee, von ihrer Indienreise zu berichten. Das wurde gleich für Oktober vorgemerkt. Unsere stellvertretende Vorsitzende und Kassiererin Ingrid Mertner berichtete dann über die Verwendung der Mitgliederbeiträge. Es wurde wie bisher nicht mehr ausgegeben, als eingenommen. Unterstützung fand sie dabei von den Mitarbeiterinnen und OV-Mitgliedern Ingelore Bittner und Anne Grit Griep von der Wildauer Seniorenheim GmbH. Als Dankeschön gab es dafür im Namen des Vorstandes für jeden Applaus und einen Blumenstrauß. Bevor der offizielle Teil zu Ende war, berichtete noch der Justiziar des AWO Regionalverbandes Brandenburg Süd e.V. Gerald Wetzel über geplante Umstrukturierungen innerhalb des Verbandes. So ist geplant, Zwischengliederungen aufzulösen. So soll die Bindung zwischen Ortsvereinen und Regionalverband enger und dadurch verbessert werden. Ein Austausch darüber ist auch mit anderen Ortsvereinen geplant. Zum krönenden Abschluss gab es noch ein leckeres Eisbein. Es hat allen geschmeckt!!!
Ein Dankeschön dafür an die Küche des Seniorenheimes. Gestärkt wurden dann noch viele interessante Gespräche geführt. Den Veranstaltungsplan für 2020 konnte sich dann jeder mit nach Hause nehmen. Der Vorstand hofft, dass von den Veranstaltungen rege Gebrauch gemacht wird.

Text / Fotos Dieter Okroy AWO - Wildau

 

Kurz vor Weihnachten hatte der AWO-Seniorenclub Königs Wusterhausen wieder zur Weihnachtsfeier geladen. Er bildet wie immer den Jahresabschluss von unzähligen Veranstaltungen. Die alle aufzuzählen würde Seiten füllen. Das meinte auch Clubleiterin Silvia Schuder in ihrer Begrüßungsansprache. Sie freute sich wieder, dass der Saal im AWO-Seniorenheim bis auf den letzten Platz gefüllt war. Nicht nur die Tische waren wieder liebevoll dekoriert, sondern auch alle Gäste hatten sich in „ Schale geschmissen“. Wer Frau Schuder kennt, weiß, dass sie sich nicht gerne mit langen Reden aufhält. Doch es war für sie sehr wichtig, sich bei allen Helfern mit einem Geschenk zu bedanken. Dabei assistierte, wie immer, ihr Mann Wolfgang. Auch an ihn nochmal ein Dankeschön. Sie bedankte sich auch bei der AWO mit all ihren Gliederungen. Ihr besonderer Dank galt aber dem Ortsverein KW, sowie der AWO Seniorenheim Wildau GmbH für ihre Unterstützung. Diesen Dank gab die als Gast geladene Sonja Okroy gerne an Frau Schuder zurück. Sie begleitete in ihren Berufsleben bei der AWO viele ihrer Veranstaltungen und weiß was Frau Schuder mit ihren Mann und Helfern leistet. Dass sie auf Grund ihrer langen guten Zusammenarbeit immer wieder eingeladen wird freut sie natürlich sehr. Blümchen gab es auch von der Stellvertretenden Vorsitzenden des AWO-OV-KW Annerose Ziehe. Dafür gab es von allen Gästen für Silvia Schuder und co. einen verdienten langen Applaus. Bevor die Feier nun aber richtig losgehen sollte, gab es natürlich wie immer Kaffee satt und dazu leckere Himbeertorte. Während dieser Zeit spielten sich schon langsam die Musiker warm. Das waren Bastian & Steffen auch als „Doc Adams und der Brehmer“ bekannt. Sie sind hier keine Unbekannten. Die Freude war deshalb natürlich groß. Das Spektrum, was die beiden Vollblutmusiker hier ablieferten, ist unglaublich. Es reichte vom Rock & Roll bis zum Schneewalzer. Bei Titeln von Johnny Cash war Doc Addams in seinem Element. So tritt er auch Solo bei vielen Westernevents auf. Das kommt hier natürlich besonders gut an. So kamen die „Line Dancer“ natürlich auch während der Live-Musik voll auf ihre Kosten. Dass sie auch während der Pausen nach Musik Line Dance tanzten, versteht sich ja hier von selbst. Die Tanzfläche war deshalb von Anfang bis zum Ende voll. Nur für die angekündigte Überraschung musste Platz gemacht werden. Passend zur Weihnachtsfeier kamen jetzt „Zwei Weihnachtsengel“. Sie hatten sich zur Verstärkung natürlich den Weihnachtsmann mitgebracht. Sie spielten lustige Sketsche und stimmten mit Weihnachtsliedern die Gäste auf das bevorstehende Fest ein. Alle Anwesenden erwiesen sich als textsicher und sangen kräftig mit. Als „Engel Doris“ das berühmte Lied „Halleluja“ von Leonard Cohen sang, bekamen viele eine Gänsehaut. Das sie gut singen kann, beweist sie übrigens auch bei einen anderen ihrer Programme z.B. als Tina Turner Double. Zum Schluss tanzten die Engel und der Weihnachtsmann noch mit den Gästen den Schneewalzer. Dafür gab es viel Applaus. „Vielleicht sieht man sich ja mal wieder mit einem anderen Programm“, meinten die „Engel“. Gute Idee! Dann legten aber wieder Bastian und Steffen los. Sie spielten nun bis zum Schluss alle bekannten Ohrwürmer fast ohne Pause. Alles im Wechsel und live gesungen. Natürlich durfte hier auch die Anne Marie Polka nicht fehlen. Eine tolle Feier und würdiger Jahresabschluss. Danke an alle, die zum Gelingen beigetragen haben. Für viele ging es nach der Feier noch mit dem Aufräumen weiter. Für alle war es beim Abschied ein Bedürfnis, sich bei Frau Schuder zu bedanken. Dem schließe ich mich gerne an.

                                                                                                                   Text / Fotos     Dieter Okroy AWO

 

Mitte September besuchten wir mit unserem Ortsverein und vielen Gästen die Landeshauptstadt von Mecklenburg Vorpommern Schwerin. Pünktlich ging es früh mit dem Bus der Firma „Palm“ von Wildau los. Unsere stellvertretende Vorsitzende Ingrid Mertner und Vorstandsmitglied Sieglinde Stellmacher begrüßten die Reisegesellschaft auf das herzlichste und machten uns alle mit dem Ablauf der Fahrt vertraut. Auch Busfahrer Daniel sagte: „Hallo!“ und freute sich sehr, dass er mit Sieglinde eine „Co-Pilotin“ hatte, die sich mit den Abläufen an Bord bestens auskannte. So brauchte er sich nur auf das Fahren zu konzentrieren. Das machte er gut und erzählte zur Unterhaltung einige Witze. So war die Fahrt recht kurzweilig, und wir erreichten am späten Vormittag Schwerin. Bei herrlichem Spätsommerwetter erwarteten uns schon zwei Stadtführer. In zwei Gruppen erkundeten wir per pedes die Altstadt. Vorbei am Landtagsgebäude, dem Staatstheater, bis hin zum wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, dem Schweriner Schloss. Dieses konnte jeder nach Belieben selbst erkunden. Vorbei am schönen Schweriner See ging es zurück in eine der vielen schönen Gaststätten der Stadt. Hier wurden wir schon erwartet und bekamen fix unser Mittagsessen, welches bereits im Bus ausgewählt wurde. Für die telefonische Bestellung der Speisen in der Gaststätte sorgte Sieglinde. So konnte der Koch schon vorher den Zander fangen, Huhn und Schwein schlachten. Nach dem Essen hatten nun alle viel Zeit das Schloss und die Umgebung individuell zu erkunden. Pünktlich trafen sich dann alle wieder am Pier 7. Die Anlegestelle der Schiffe. Eine 1,5 stündige Rundfahrt um den Schweriner See stand nun auf dem Programm. Auch die war durch die Erklärungen des Schiffsführers kurzweilig. Wir erfuhren, dass es der viertgrößte See Deutschlands ist legten an der Insel „Kaninchenwerder“ an. Für den Abschnitt entlang an der Rückseite des Schlosses nahm er sich viel Zeit. So kamen alle Hobbyfotografen auf ihre Kosten, um wunderschöne Bilder zu machen. Am Anleger erwartete uns schon ein ausgeruhter Busfahrer. Pünktlich gegen 17 Uhr ging es zurück in die Heimat. Auch auf der Rückfahrt kümmerte sich Sieglinde, sehr zur Freude des Busfahrers, um das leibliche Wohl der Passagiere. Sie verteilte nicht nur Getränke, sondern machte auch noch in der Bordküche ein paar Wiener warm, während Daniel die Gäste weiter mit flotten Sprüchen und Witzen unterhielt. So erreichten wir ohne Stau aber mit vielen schönen Eindrücken Wildau. Auch dem Busfahrer hat es gefallen und er bedankte sich im Namen der Firma Palm. Auch unsere „Bordfrau“ Sieglinde bekam zum Schluss einen verdienten Applaus von allen Mitreisenden. Danke auch an Ingrid Mertner und allen, die zum Gelingen dieser schönen Tagesfahrt beigetragen haben.

Text / Fotos     Dieter Okroy - AWO

 

Anfang August hatte der AWO OV KW und der AWO Seniorenclub KW zu ihrem traditionellen Sommerfest eingeladen. Schon auf den ersten Blick sah man, dass Clubleiterin Silvia Schuder und ihre fleißigen Helfer den ganzen Vormittag damit beschäftigt waren, die Tische liebevoll zu dekorieren und einzudecken. So konnte sie pünktlich gegen 15 Uhr das Fest eröffnen. Sie bedankte sich wie immer bei allen, die diese Veranstaltungen ermöglichten. AWO Ortsverein KW, AWO Kreisverband Dahme-Spreewald e.V., AWO Seniorenheim Wildau GmbH, sowie Wildauer Service Gesellschafft waren die Unterstützer. Bevor es nun endlich losgehen sollte, hatte sie noch die große Freude, eine Auszeichnung anzukündigen. 50 Jahre Mitgliedschaft bei der AWO. Uwe Borck erhielt dafür eine Urkunde und einen Präsentkorb. Trotz vieler anderer Termine ließen es sich Tina Fischer, amtierende Vorsitzende der AWO Kreisverbandes Dahme-Spreewald e. V. und der Geschäftsführer Jens Zarske-Lehmann nicht nehmen, diese Auszeichnung persönlich vorzunehmen und zu gratulieren. Und das im Jahr des 100 jährigen Bestehens der Arbeiterwohlfahrt. Gratulation gab es natürlich auch von seiner Ortsvereinsvorsitzenden Bärbel Lehmann. Sie umriss in kurzem Worten, welche Aufgabengebiete die AWO so abdeckt und bedankte sich auch bei Frau Schuder und ihren Mann Wolfgang für ihren unermüdlichen Einsatz mit einem Blumenstrauß. Sie kam auch schnell zum Schluss als die leckere Erdbeertorte serviert wurde. Nun war auch ein wenig Zeit für einen kurzen Plausch bei Kaffee und Torte. Als alle satt und gestärkt waren, erklärte Frau Schuder kurz den weiteren Ablauf: “Tanzen, kurzes Programm mit Überraschungsgast, Tanzen, kleiner Imbiss und dann Tanzen bis zum Ende.“ Als Musiker waren zum ersten Mal das Duo „Allzeit“ (alias Petra & Mike) dabei. Beide hier aus der Region. Sie-Gesang und er-Gesang und Gitarre. Dass schon bei den ersten Liedern die Tanzfläche voll war, fanden sie super. So spielten sie bis zum Schluss auch alle bekannten Ohrwürmer und dabei durfte natürlich auch die Annemarie Polka nicht fehlen. Auch hier nahm sich Tina Fischer die Zeit für ein kleines Tänzchen oder einen Plausch am Rande der Tanzfläche. In ihren Pausen wurden die Line Dancer aktiv. Das fand Petra vom Duo „ Allzeit „ auch so animierend, dass sie sogar mitmachte. Unterbrochen wurde dieser schwungvolle Teil nur von einem kleinen Imbiss und von dem angekündigten Überraschungsgast. Dieser traf genau den Geschmack der Gäste. Es war die Tochter des unvergessenen Heinz Quermann. Sie erinnerte in Episoden und Ausschnitten aus Shows an ihren „Daddy“, wie sie ihn liebevoll nannte. Er, der Erfinder vieler Fernsehformate, war auch der Entdecker vieler jungen Talente wie Frank Schöbel, der unvergessenen Helga Hahnemann, um nur einige zu nennen. Über seine Sendungen wie „Herzklopfen kostenlos“, „Da brummt der Bär“, „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ usw. wussten die Besucher Bescheid. Für diese tollen und schönen Erinnerungen an ihren „Daddy“ bekam Petra Quermann zu recht viel Applaus. Viele kamen danach noch mit ihr persönlich ins Gespräch. Sie solle noch lange die Erinnerung an ihren Daddy wach halten, meinte eine Frau. „Vielleicht komme ich nochmal wieder“, meinte sie. Das war ja nur ein kleiner Teil ihrer noch vielen Programme. So vergingen diese 5 Stunden wie im Fluge. Danke an alle zahlreichen Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Für einige fing die Arbeit nach der Feier erst mit dem Aufräumen an. Und wie sagte Petra Quermann so passend zum Abschied „…tschüss und winke, winke. „Na dann bis zum nächsten Fest. Denn wie man so schön sagt: „Nach dem Fest ist vor dem Fest „ und das kommt bestimmt.

Text / Fotos Dieter Okroy AWO

 

Nun schon zum 7. Mal lud der AWO Kreisverband Dahme Spreewald e.V. die Ehrenamtler*innen des Kreises LDS zu einem Empfang ein. Die stellvertretende Vorsitzende Tina Fischer begrüßte die zahlreichen Gäste auf das Herzlichste. Sie bedauerte sehr, dass der kürzlich verstorbene Vorsitzende und Initiator dieser Veranstaltungen Jürgen Mertner leider nicht mehr an ihrer Seite steht. „Aber er hat uns bestimmt das schöne Wetter geschickt.“ So hatte es doch einen Tag vorher stark geregnet und auch der Tag danach war 15 Grad kälter und verregnet. So war der Tag vom Wetter her eine echte Punktlandung. Sie bedankte sich nun bei allen für ihr Kommen. Sie würdigte die Gäste, die sich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik, Sport, Kultur, den freiwilligen Feuerwehren oder an anderer Stelle engagieren. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Deshalb kann so eine Veranstaltung nur ein kleiner Dank sein. Auch schon zur Tradition gehört, dass sie an dieser Stelle einen Ehrengast einladen, dem die Würdigung des Ehrenamtes sehr am Herzen liegt. Dieses Jahr war es die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Franziska Giffey. Sie bedankte sich in ihrer Rede für die Einladung, die sie trotz vieler Termine gerne angenommen hat. Sie war nicht nur vom schönen Wetter sondern auch vom tollen Ambiente am Ufer der Dahme beim Anglerverein Wildau 1916 e. V. angetan und von der tollen Schwarzkopffsiedlung. Die Wildauer Service Gesellschaft hatte wieder gemeinsam mit den Mitarbeitern des Anglerheimes alles schön vorbereitet. Von geschmückten Stehtischen, großem Zelt bis zu einer langen Versorgungsstrecke war alles perfekt vorbereitet. So hatte schon Frau Giffey bei ihrer Ankunft den Kontakt für einen kurzen Smalltalk gesucht. Ganz interessiert lauschte sie den Worten des Präsidenten von „Frankonia Wernsdorf“ Michael Beyes. Er erzählte ihr, dass sein Verein in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. So ein kleiner Ortsverein und spielt in der Landesliga vorne mit. „Alle Achtung“, meinte sie. Das fand auch der Ehrenpräsident des Vereines Erhard Pietruschka. Er engagiert sich schon fast 60 Jahre für den Verein. Sie wünschte dem Verein eine schöne Feier zum 100. Sie bedankte sich in ihrer Rede bei allen für die vielen Stunden, die sie unentgeltlich für die Gesellschaft leisten. Dann mischte sie sich mit Tina Fischer unter die Gäste. Viele kannten die Ministerin ja schon aus dem Fernsehen oder wussten auch, dass sie Bürgermeisterin von Neukölln war. Alle waren von ihr positiv angetan. Eine sympathische und auch humorvolle Frau. Sie versuchte, mit so vielen wie möglich ins Gespräch zu kommen. Natürlich kam sie auch den vielen Wünschen nach einen Erinnerungsfoto nach. Damit auch alle auf den Bild lächeln, brachte sie den neuesten Spruch aus dem Bundestag mit. Wenn da ein Gruppenbild perfekt werden soll sagt einer: „Der BER wird nächsten Monat eröffnet“. Und schon lachen alle auf dem Bild. Das klappte natürlich auch hier. Den Umstand als solchen fand sie natürlich auch nicht lustig. Auch kamen nun die Gäste bei kühlen Getränken und Gegrillten miteinander ins Gespräch. So wurde auch da die eine oder andere Idee ausgetauscht. Ein Dank auch an alle, die im Hintergrund diese schöne Veranstaltung mit vorbereitet und durchgeführt haben. Bei so viel Engagement wird es bestimmt auch nächstes Jahr wieder eine Ehrung geben, ist sich Tina Fischer sicher. Die ehrenamtlich Tätigen haben es auf alle Fälle verdient!!!

Text / Fotos     Dieter Okroy - AWO

Zu einer Frauentagsfeier mit Modenschau hatte die AWO, Volkssolidarität und der Seniorenbeirat der Stadt Wildau Anfang März in den AWO-Seniorentreff geladen. Der schmackhafte Kuchen von Frau Markus und die gute Präsentation der Bekleidung bei der letzten Modenschau waren wohl bei vielen noch in guter Erinnerung. So war im Treff bei Beginn der Veranstaltung kein Platz mehr frei. Die Vorsitzende des Seniorenbeirates Frau Schimmrigk begrüßte alle Gäste auf das herzlichste und wünschte dem Modeservice Sämann aus Berlin einen guten Umsatz. Die Tische waren wie immer von Frau Markus und ihrer Stellvertreterin Elke liebevoll eingedeckt und der Kuchen stand auch schon bereit. Auch zierten hübsche Blumentöpfchen die Tische. Die waren aber nicht nur Dekoration, sondern auch für jede Frau ein Geschenk zum bevorstehenden Frauentag. Nach dem Kaffeetrinken konnte die Modenschau endlich beginnen. Da brauchte Herr Sämann schon lange keine Models mehr mitzubringen. Hier kann er aus dem Vollen schöpfen. Kann mal die eine nicht, so steht schon eine andere bereit. Neben den „Stammmodels“ Helga, Brigitta und Bärbel betrat heute erstmals Lisa den Laufsteg. Aber auch ihr merkte man das nicht an. Perfekt präsentierten nun alle der Reihe nach die neue Frühjahr-/ Sommerkollektion. Die schönen Jacken, Blusen und Hosen stimmten mit ihren Farben schon auf den bevorstehenden Frühling ein. Die Besucher zeigten reges Interesse und begutachteten das eine oder andere Kleidungsstück aus der Nähe. Bitte nur die Kleidung und nicht die Models anfassen, scherzte Herr Sämann. Nun ist es schon zur Tradition geworden, dass sich nochmal alle Models zum Gruppenfoto dem Fotografen stellten. Die Preise der Stücke wurden natürlich auch genannt. Die schienen für alle akzeptabel zu sein. So wurde vom anschließenden Verkauf rege Gebrauch gemacht. Viele meinten, dass es auch daran lag, dass sich die Männer an diesem Tag besonders spendabel zeigten. Das war Herrn Sämann und seiner Frau egal. Sie zeigten sich sehr zufrieden und bedankten sich bei den Gästen für das große Interesse an ihrer Kollektion. Da ja die Zeit so schnell vergeht und in einigen Monaten der Herbst wieder vor der Tür steht, versprachen sie, im November mit ihrer Herbst-/ Winterkollektion wiederzukommen. Wer da einen guten Platz haben will, sollte wieder rechtzeitig erscheinen. Den Organisatoren natürlich wieder ein großes Dankeschön für diesen kurzweiligen Nachmittag.

Text / Fotos : Dieter Okroy   AWO

Mitte Februar fand unsere alljährige Mitgliederversammlung im Saal der AWO Seniorenheim Wildau GmbH statt. Unsere Ortsvereinsvorsitzende Angela Homuth konnte ca. 30 Mitglieder begrüßen. Sie zog in ihrer Rede eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Als sie die Höhepunkte des Jahres 2018 Revue passieren ließ, erinnerten sich viele an die schönen Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Angefangen hatte das Jahr, wieder mit dem Neujahreskonzert der AWO in der Philharmonie. Auch die Fahrt zum Schiffshebewerk nach Niederfinow oder der Besuch der Lady Agnes (IL62) im September weckten bei vielen schöne Erinnerungen. Auch der 2. Teil von Jochen Kaiser über das Leben von Heinz Rühmann fand bei vielen großen Anklang, genau wie die Veranstaltung 10 Jahre „Wildauer AWO Liedertafel„. Noch nicht allzu lange her, war da der Jahresabschluss mit einem zünftigen Weihnachtsessen im Restaurant „Baum & Ast“ in Schmöckwitz – Werder.

Auch für das Jahr 2019 sind wieder schöne Veranstaltungen und Ausflüge geplant. Diese stellte Vorstandsmitglied Bärbel Richter vor. Sie forderte auch die Mitglieder auf, vielleicht noch den einen oder anderen Vorschlag dem Vorstand zu unterbreiten. Die erste Veranstaltung 2019 fand schon im Januar statt. Das traditionelle Neujahrskonzert in der Berliner Philharmonie war diesmal etwas ganz Besonderes. Es stand unter dem Motto „100 Jahre AWO“. Geplante Highlights des Jahres sind unter anderem ein Besuch im Garten der Welten in Berlin. Im September steht eine Fahrt nach Schwerin auf dem Programm, mit Besuch des Schlosses und einer Schiffsfahrt auf dem Schweriner See. Zum Jahresabschluss gibt es eine weihnachtliche Kahnfahrt im Spreewald. Den Abschluss bildete noch eine kurze Info über die Finanzen. Auch hier zeigte sich, dass der Ortsverein gut gewirtschaftet hat und mit einem plus ins 2019 startet. Nun hatten die Anwesenden noch Gelegenheit, bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch zu kommen. Auch konnte man sich schon in den ausgelegten Listen für die eine oder andere Veranstaltung anmelden. Davon wurde auch rege Gebrauch gemacht.

 

Text / Bilder Dieter Okroy

So könnte man das Kappenfest 2019 im AWO – Seniorentreff Wildau kurz beschreiben. Der Seniorenbeirat der Stadt hatte wie schon in den vergangenen Jahren zum Kappenfest eingeladen. Dass es voriges Jahr so gut war, hatte sich wohl herumgesprochen. Auch dieses Jahr sollten die Gäste nicht enttäuscht werden. Der gute Geist des Hauses, Frau Markus und Assistentin Elke, hatte wieder alles liebevoll vorbereitet. An der Decke Girlanden und die Tische schön mit Luftschlangen dekoriert. Pfannkuchen gehörten selbstverständlich dazu. Aber auch, wie bei Frau Markus nicht anders zu erwarten, gab es natürlich auch Selbstgebackenes. So brauchte die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Frau Schimmrigk, nur noch, alle willkommen zu heißen. Auch diesmal sollten wieder die drei besten Kappen prämiert werden. Dazu wurde spontan eine Jury aus 3 Mitgliedern gegründet. Sie hatten nun die Qual der Wahl. Aber nach 30 Minuten stand das Ergebnis fest. 2 Frauen und natürlich auch ein Mann erhielten jeweils ein Präsent. Zwischenzeitlich spielte sich schon der Alleinunterhalter warm. Da lief Musik von der Scheibe und er spielte dazu live Schlagzeug. Da er das erste Mal hier war, hatte er den Geschmack der Gäste nicht auf Anhieb getroffen. „Zu langsam“, murrten einige. Aber das sollte sich nach kurzer Rücksprache ändern. Nun wurden Takt und Tempo erhöht und die Tanzfläche füllte sich rasch. Das war dann auch bis zum Schluss so. Als bei der Polonaise die Tanzfläche nicht mehr ausreichte, wurde der Flur einfach mit einbezogen. Jetzt stellte sich bei den meisten Gästen natürlich wie jedes Mal die alte Frage: „Lebt denn der alte Holzmichel noch?“ Aber die Antwort folgte prompt. Mit einem Lauten „Ja er lebt noch“, gingen bei den Tanzenden die Hände in die Höhe. Alle Sitzenden hoben vor Freude ebenfalls die Hände. Da wollen wir doch hoffen, dass es noch lange so bleibt. Wir wünschen dem Holzmichel deshalb noch ein sehr langes Leben. So ging gegen 17 Uhr wieder ein schönes Fest zu Ende. Danke an alle, die dazu beigetragen haben. Viele freuen sich schon auf das Hoffest. Aber bis dahin gibt es noch viele andere Veranstaltungen. Zum Beispiel die Frauentagsfeier mit Modenschau. Dazu sollten die Männer ihren Frauen etwas Geld zum Shoppen mitgeben.

Text/ Fotos   Dieter Okroy   AWO - Wildau

Mag es bei vielen Weihnachtsfeiern besinnlich zugehen, so ist es bei den Weihnachtsfeiern der AWO in KW etwas anders. Kurz vor dem Fest hatten AWO-Ortsverein und AWO – Seniorenclub KW zur traditionellen Weihnachtsfeier geladen. Der Saal des AWO-Seniorenheimes KW war wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Nicht nur die Tische waren liebevoll eingedeckt, sondern auch die Gäste hatten sich für diesen Jahresabschluss in Schale geworfen. Wer Frau Schuder kennt, weiß, dass sie sich ungerne mit langen Reden aufhält. Trotzdem war es ihr ein Bedürfnis, unseren AWO Kreisvorsitzenden Jürgen Mertner ganz herzlich zu begrüßen. „Ohne sein Engagement in allen Gliederungen der AWO würden wir wohl hier nicht sein“, meinte sie und die Besucher bekräftigten das mit ausgiebigem Beifall. Ihm ist es immer wichtig, den Kontakt zur Basis zu halten. Auch bedankte sie sich bei der Leitung des Hauses und den vielen fleißigen Helfern. Ohne sie wäre die Veranstaltung nicht zu realisieren. Dafür gab es für jeden eine Weihnachtstüte. Auch ein großes Dankeschön an den Vorstand des OV-KW für die Unterstützung ihrer Seniorenarbeit. Die Vorsitzende Bärbel Lehmann freute das sehr. Sie gab aber nicht nur das Lob zurück, sondern übergab auch einen Blumenstrauß an Frau Schuder. Anschließend war eine kleine Stärkung mit Kaffee und Torte angekündigt. Das mit dem Kaffee ging wie immer, dank der vielen Helfer, zügig. Nun stellte Sylvia Schuder die Musiker vor. Heute sollte DJ Mr. Young also der Dietmar für Stimmung sorgen. Damit das auch klappt, brachte er seine Partnerin Doreen mit. Sie waren schon öfter hier und kannten bestens den Musikgeschmack der KWer. So war auch schon beim ersten Titel die Tanzfläche voll. Beide sangen einen Ohrwurm nach dem anderen. Machten sie mal Pause, gab es Musik aus der Konserve. Nun kamen natürlich wieder die Line Dancer voll auf ihre Kosten. Da reichte die Tanzfläche meistens nicht aus. Machte aber nichts. Schließlich gab es noch einige Gänge zum Tanzen. Circa zur Halbzeit der Feier kündigte Frau Schuder die heutigen Künstler an. Die „Evergreens“. Eine Formation der Musikschule Fröhlich. Viele dachten dabei an Hits vergangener Jahre. Aber ihr weihnachtliches Outfit und die Verteilung von Blättern mit den Texten von Weihnachtsliedern ließen eine Ahnung aufkommen. Sie spielten nun Weihnachtslieder auf dem Akkordeon. Aber sie hatten natürlich die Blätter mit den Texten nicht umsonst verteilt. Die Gäste wurden nun aufgefordert, bekannte Lieder mitzusingen. Die meisten waren auch ohne Zettel textsicher. Da das auch den Evergreens zu gefallen schien, spielten sie noch einige Zugaben. Zum Schluss gab es nicht nur den verdienten Applaus, sondern auch noch Kaffee und Kuchen. Nun waren wieder Dietmar und Doreen an der Reihe. Sie starteten gleich den fast 90 minutigen Endspurt der Feier. Nach dem langen Stillsitzen hielt es nun keinen mehr auf dem Platz. Jetzt wurde von Rock and Roll bis zur Annemarie Polka alles gespielt. Die meisten Gäste blieben bis zum Schluss. Viele bedankten sich noch beim Abschied bei Frau Schuder für diese schöne Veranstaltung. Seit früh um 7 Uhr waren sie schon mit den Vorbereitungen beschäftigt und nach der Feier ist natürlich aufräumen angesagt, erzählte mir ihr Mann Wolfgang, der auch fleißig mit anpackte. Dafür an alle nochmal ein dickes Dankeschön.

Für 2019, im 100. Jubiläumsjahr der AWO, sind besonders schöne Veranstaltungen in Vorbereitung. Man kann gespannt sein.

 

 Text/ Fotos   Dieter Okroy       AWO

Das Warten hat sich gelohnt

Dem AWO Vorstand des Ortsvereines Wildau war es zu verdanken, dass Jochen Kaiser mit seinem Programm vor kurzem bei uns gastierte. Nach gut 3 Jahren Wartezeit präsentierte Herr Kaiser den 2. Teil seiner Erinnerungen an den wohl größten deutschen Schauspieler Heinz Rühmann. Schon der 1. Teil beeindruckte damals die zahlreichen Besucher. Auch diesmal fanden wieder viele den Weg in die Cafeteria des AWO Seniorenheimes in Wildau. Hier wurden sie schon mit Kaffee und Kuchen erwartet. Nachdem sich alle gestärkt hatten, konnte es pünktlich losgehen. Zum Einstieg gab es zur Erinnerung an den 1. Teil eine kurze Zusammenfassung. Auch das war nicht uninteressant. Herr Kaiser, der sich schon jahrelang mit dem Leben und Wirken von Heinz Rühmann befasst, nahm uns nun mit auf eine Zeitreise von den späten 50er Jahren bis zum letzten Film 1993, in dem Heinz Rühmann mitgespielt hatte. Los ging es mit dem Hauptmann von Köpenick, gefolgt von Charleys Tante, dem braven Soldaten Schweyk bis eben zum letzten Film „In weiter Ferne, so nah“ von Wim Wenders. Immer wieder unterbrach er seinen Vortrag und gab zu vielen Filmausschnitten interessante Informationen. Da merkte man schon, dass er sich ganz dem Leben und Wirken von Rühmann gewidmet hat. Aber auch die Besucher kannten sich gut aus. Auf Fragen von ihm, gab es prompt die richtige Antwort. Dafür gab es natürlich zur Belohnung einen winzigen Schluck in Form einer kleinen Flasche. Heinz Rühmann ging auch als die berühmteste deutsche Schauspielerin in die Geschichte ein sagte er. Und zwar in den Film „Charleys Tante“. Dabei schlüpfte ein Besucher in das Kostüm der Tante und Herr Kaiser sang dazu das passende Lied aus dem Film und spielte dabei auf der Gitarre. Für diese tolle Einlage gab es viel Applaus. Selbst 2 Stunden, und das nur im 2. Teil, reichten kaum aus, das Leben dieses großartigen Schauspielers zu würdigen. Die Schauspielerin Evelyn Hamann und der große Loriot verneigten sich vor ihm anlässlich seines 90. Geburtstages. Auch Peter Alexander outete sich in seiner Show als großer Verehrer von Heinz Rühmann. Er könne fast jede Rolle auswendig. Deshalb spielte er auch in der Neuverfilmung die Tante selber. Am 15.1.1994 hatte Rühmann in Linz bei der Sendung „Wetten das...?“ seinen letzten öffentlichen Auftritt. Das Publikum applaudierte damals minutenlang, was ihn zu Tränen rührte. 1995 wurde ihm posthum die Goldene Kamera als größtem deutschem Schauspieler des Jahrhunderts verliehen. Da kann man Herrn Kaiser gut verstehen, dass er die Erinnerungen an Heinz Rühmann weiter lebendig halten will. Das dürfte ihm auch, bei dem Spektrum an Vielseitigkeit was Rühmann abdeckte, nicht schwer fallen. Immerhin wirkte er in über 100 Filmen als Schauspieler oder Regisseur mit. Den Besuchern hat es sehr gefallen. Deshalb gab es zum Schluss viel Beifall und von unserer stellvertretenden Vorsitzenden Ingrid Mertner einen großen Schluck anstatt Blumen. Auch ihm hat es sehr gefallen, und er würde gerne mal wieder mit einem anderen Programm vorbei schauen.

Na dann bis bald Herr Kaiser !

Text / Fotos   Dieter Okroy     AWO

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