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Meldungen des Kreisverbands

Herbstfest mit musikalischer Umrahmung

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Mitte Oktober hatte der AWO-Ortsverein zum Herbstfest in die Cafeteria des AWO Seniorenheimes Wildau eingeladen. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand die „Wildauer AWO Liedertafel“. Sie hatte ein Tag zuvor ihr 10jähriges Jubiläum. Aus diesem Grunde hatte sich der Leiter und Gründer der Liedertafel Fred Arbter den Chor der Wildauer Grundschule unter der Leitung ihrer Direktorin Susann Blischke eingeladen. Sie erfreuten mit einem kleinen Programm nicht nur die Mitglieder der Liedertafel, sondern auch die Gäste. Bei vielen bekannten Liedern, wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, stimmte die Liedertafel natürlich mit ein. So konnten die Besucher erleben, dass Musik Jung und Alt verbindet. Auch die Besucher ließen sich nicht zweimal bitten, als sie zum Mitsingen aufgefordert wurden. Selbst bei einem Stück mit dem Zungenbrecher „Superkalifragilistischexpialigetisch“ aus dem Musical „Mary Poppins“ zeigten sich einige textsicher. Nach dem Auftritt gab es nicht nur viel Applaus, sondern noch etwas Süßes zum Naschen. Aber das sollte noch nicht Genug sein. Schließlich sind ja die 10 Jahre eine absolute Erfolgsgeschichte. Während einer kurzen Pause, in der es Kaffee, Kuchen und Schnittchen gab, machte sich schon ein weiterer Künstler für seinen Auftritt bereit. Der erst 15 jährige Benedikt Barkowsky von der Wildauer Musikschule hatte für dieses Jubiläum ein kleines Programm vorbereitet. Er hatte sich für den Aufbau der Technik seinen Vater und „Manager“ mitgebracht. Als alle wieder Platz genommen hatten, konnte es losgehen. Benedikt spielte nun auf seinem Keyboard Stücke von vielen bekannten Künstlern wie Helene Fischer, den Puhdys, Phil Collins und vielen mehr. Einige sang er auch live mit, wie zum Beispiel Freiheit von Marius Müller Westernhagen. Aber auch ein Stück aus dem Phantom der Oper gehörte wie vieles mehr zu seinem Repertoire. Auch hier ließ der Applaus nicht lange auf sich warten. Der schöne Nachmittag sollte natürlich nicht zu Ende gehen, ohne dass die Liedertafel selber was zum Besten gab. Sie kamen natürlich nicht ganz unvorbereitet und erfreuten die Besucher mit Liedern und auch Versen zum Herbst. Einen schönen Abschluss gab es am Ende, als sie die Gäste aufforderten, die Brandenburg Hymne „ Märkische Heide, märkischer Sand“ mitzusingen. So ließen alle gemeinsam den roten Adler, wie es im Text heißt, hoch steigen. Der AWO Ortsverein wünschte nun der Liedertafel alles Gute zum 10jährigen. Danke nochmal Benedikt Barkowsky, dem Chor der Grundschule und natürlich Susann Blischke, die den Chor mit viel Leidenschaft am Keyboard und Gesang unterstützte. Als Erinnerung wurde nun zum Gruppenfoto für die Liedertafel gebeten.

 

 Text / Fotos       Dieter Okroy   AWO - OV Wildau

AWO würdigt Ehrenamtler des Landkreises

Auch in diesem Jahr veranstaltete der AWO Kreisverband Dahme Spreewald e.V. die Würdigung der Ehrenamtlern aus unserer Region mit einem Empfang. Der AWO Vorstandsvorsitzende Jürgen Mertner begrüßte Ende September die zahlreichen Gäste auf dem Gelände des Anglervereines Wildau 1916 e.V.. Knapp 200 Frauen und Männer, die sich aktiv ehrenamtlich in der Kommunalpolitik, Sport, Kultur, in den freiwilligen Feuerwehren oder an anderen Stellen engagieren, waren der Einladung gefolgt. Die Versorgung war bei der Wildauer Service Gesellschaft in den besten Händen. Sie hatten das tolle Ambiente am Ufer der Dahme perfekt mit Stehtischen, einem großen Zelt und einer Versorgungsstrecke vorbereitet. Wem es draußen zu kühl war, konnte es sich im neuen Anbau gemütlich machen. Es dauerte auch nicht lange bis Jürgen Mertner und seine stellvertretende AWO-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Tina Fischer den Ministerpräsidenten von Brandenburg Dietmar Woidke begrüßen konnten. Tina Fischer, die sich im Namen der AWO bei allen Ehrenamtlern bedankte, übergab nun das Mikro an den Ministerpräsidenten. Trotz vieler Termine war es ihm ein Bedürfnis, der Einladung von Jürgen Mertner und Tina Fischer zu folgen, um sich auch bei allen für ihr Engagement zu bedanken. Ohne die Leistung der anderen zu schmälern, blieben doch die Treffen mit den Kameraden von vielen Wehren für ihn in bleibender Erinnerung. Vor allem mit denen, die bei den vielen Waldbränden in diesem Jahr wochenlang im Dauereinsatz waren, um das Hab, Gut und Leben vieler vor den Flammen zu schützen. Munition aus dem Krieg machte die Bekämpfung besonders gefährlich. Er nahm sich nun mit Tina Fischer viel Zeit, um mit den Anwesenden ins Gespräch zu kommen. So konnte er sich selbst von den Problemen ein Bild machen, wo die Landesregierung unterstützen kann. Er zeigte sich offen und konnte schon die eine oder andere Zusage für Unterstützung machen. Dass viele ein Erinnerungsfoto machen wollten, war für ihm auch kein Problem. „Ohne die vielen Ehrenamtler, wie ihr, würde eine Gesellschaft nicht funktionieren. Die Politik kann nur für gute Rahmenbedingungen sorgen,“ meinte er. Deshalb sind solche Begegnungen für ihn so wichtig. Ein Dank nun auch noch einmal an den Kreisvorsitzenden Jürgen Mertner. Auch er übt diese, wie viele andere Tätigkeiten, im Ehrenamt aus. Er ist Initiator dieser Veranstaltung, die nun schon zum 6.Mal stattfindet. Viele nutzen nun die Gelegenheit sich auszutauschen oder das eine oder andere neue Netzwerk zu knüpfen.

Ein Dank auch an alle, die im Hintergrund diese schöne Veranstaltung mit vorbereitet und durchgeführt haben. „Bei so viel Engagement wird es bestimmt auch nächstes Jahr wieder eine Ehrung geben“, sind sich Jürgen Mertner und Tina Fischer sicher. Die Ehrenamtler haben es alle verdient!!!

Text / Dieter Okroy     Fotos / Sonja – Dieter Okroy

Besuch der „Lady Agnes“ in Stölln

Inspiriert von einem Vortrag des Flugkapitäns Heinz-Dieter Kallbach im letzten Frühjahr machte sich unser AWO Ortsverein Mitte September auf den Weg nach Stölln. Das Busunternehmen Palm mit seinem Busfahrer Roland brachte uns sicher zu dem wohl ältesten Flugplatz der Welt nach Stölln. Unterstützung bekam der Busfahrer von unserem Vorstandsmitglied Sieglinde Stellmacher. Sie sorgte während der Fahrt dafür, dass niemand verdurstete und bereitete schon für alle einen kleinen Imbiss vor. Diesen gab es bei einem Zwischenstopp in der Stadt Brandenburg. Gestärkt ging es nun die letzten Kilometer nach Stölln. Von weitem konnten wir sie nun endlich sehen. Die IL 62. Ein ausrangiertes Langstreckenflugzeug der DDR-Fluggesellschaft Interflug. Die ehemalige Bürgermeisterin und die Bewohner von Stölln hatten den Wunsch, die Maschine an die Wiege der Fliegerei zu überführen. Hier am Gollenberg machte der Flugpionier Otto Lilienthal seine ersten Flugversuche. Nach vielen geglückten Flügen wurde er am 9.8.1896 leider von einer Windböe erfasst und stürzte aus ca. 17m ab. Nur einen Tag später erlag er trotz sofortiger Hilfe und einem Transport nach Berlin seinen schweren Verletzungen.

Auch die IL 62 hier zu landen, schien als ziemlich riskant und aussichtslos. Nur knapp 900 m Ackerwiese zur Landung dieser Maschine, das war schon abenteuerlich. Doch reizte das den erfahren Flugkapitän Kallenbach und seine Crew. Nach monatelangen Vorbereitungen der Maschine und der improvisierten Landebahn, wo auch alle Stöllener ihr bestes gaben, war es am 23.10.1989 endlich soweit. Nach einigen Flugabbrüchen wegen schlechten Wetters setzen Flugkapitän Kallenbach und die Crew die IL 62 sicher auf. Ganz Stölln und ihre Bürgermeisterin waren begeistert. Sie versprachen die „Lady“ zu pflegen. Aber wie sollte sie nun weiter heißen? Da kam ihnen die Idee, sie nach Agnes Lilienthal, der Frau von Otto, zu taufen. Deshalb der Name „Lady Agnes„. So entstand hier rund um den Gollenberg ein Lilienthal – Centrum. Hier hatten wir nun zuerst eine Führung im Flugzeug, was auch als Standesamt genutzt wird. Hier heiraten Paare aus aller Welt. Die ganze Maschine ein Museum mit vielen original Utensilien der DDR Luftfahrt. Im Cockpit standen an den Sitzen die Namen der vier Helden, die das Wunder von Stölln verbrachten. Tausende flugbegeisterte Besucher schauen hier jedes Jahr vorbei. Auch Flugkapitän Kallbach wirbt durch Spendenaufrufe diese einmalige Einrichtung zu unterstützen. Nach der Besichtigung ging es ins Lilienthal Centrum. Auch hier erwarteten uns nach Kaffee und Kuchen viele interessante Informationen über Otto Lilienthal. Auch viele seiner originalen Flugapparate waren hier im Maßstab 1:1 zu bestaunen. Die Weiterentwicklung seiner Modelle und die beginnende Motorisierung machten die Fliegerei zu dem, was sie heute ist.

Ein langer Applaus der Reisegruppe zeigte, dass alle zufrieden waren. Ein besonderer Dank geht an den Busfahrer, unsere Reisebegleiterin Sieglinde, der stellvertretenden Vorsitzenden Ingrid Mertner und an den AWO-OV Wildau.

 

 Text / Fotos     Dieter Okroy – AWO - Wildau

Zauberhaftes Hoffest

Ende August fand wieder das vom Seniorenbeirat der Stadt Wildau, der AWO und der VS traditionelle Hoffest im AWO-Seniorentreff in der Karl-Marx-Straße statt. Schon vorweg kann man sagen dass es in allem eine Punktlandung war. Angefangen vom perfektem Wetter bis hin zum Ablauf. Pünktlich um 14 Uhr eröffnete die Vorsitzende des Seniorenbeirates Frau Schimrigk die Veranstaltung. Frau Ziervogel bedankte sich im Namen des Betreibers der Einrichtung, der AWO, bei dem guten Geist des Hauses Frau Markus und ihrer Helferin Elke für die unendlichen Stunden, die sie wieder im Vorfeld beim Backen zu gebracht haben. Dafür gab es nicht nur Applaus von den Besuchern, sondern auch einen Blumenstrauß für jeden. Für ihr Engagement zur Erhaltung dieser schönen Einrichtung bedankte sie sich auch bei der Fam. Mertner ebenfalls mit Blumen. „Vielleicht würden wir sonst nicht hier sitzen“, meinte sie. Der Applaus schien ihr Recht zu geben. Nun konnte das Fest endlich starten.

Während viele Helferinnen dann den Kaffee einschenkten, spielte sich der beliebte „Hausmusiker“ Herr Ludwig langsam ein. Der Kuchen kam erst etwas später, weil, wie befürchtet, noch einige nicht angemeldete Besucher dazu kamen. Sie kamen allerdings nicht auf zwei Beinen, sondern geflogen. Auch bei den Wespen musste sich das rumgesprochen haben. Aber es kam keine Hektik auf. Die Wespen wollten nur an den Kuchen und davon war reichlich da. Mindestens sieben Sorten. Wer sollte das alles essen. Einer leckerer als der andere. Nun hatte Herr Ludwig wieder Mühe, die Besucher zum Tanzen zu bewegen. Aber dank seiner tollen Musik, die er Live sang, und seiner flotten Sprüche war die Tanzfläche im Nu voll.

Eine willkommene Pause kam, als die Überraschung der Veranstaltung angekündigt wurde. Ben David, ein junger sympathischer Magier aus Berlin. Mit seiner lockeren Art bezauberte er die Besucher von Anfang und zog sie in seinen Bann. Ein Künstler zum Anfassen, wie man so sagt. Er bezog bei seinen Zaubereien natürlich auch die Besucher mit ein. Die waren nicht nur einmal verblüfft. Ob Kartenspiel, Würfel, Bälle oder Seil. Auch zeigte er manchen Trick, anders als bei den meisten seiner Zunft, zweimal. So verging die nächste knappe Stunde viel zu schnell. Ben David dachte es auch und zeigte noch einen verblüffenden Kartentrick als Zugabe. Spätestens jetzt verstand man auch die lobenden Äußerungen von Prominenten wie Starkoch Steffen Henssler, Boxlegende Axel Schulz, Komiker Oliver Pocher oder Moderatorin Verona Pooht über Ben David.

Zwischenzeitlich wechselten die Getränke von Kaffee auf Bowle, Bier oder auch Wasser. Jetzt wurden auch Musikwünsche an Herrn Ludwig vorgetragen. Zum Beispiel die Anne Marie Polka. Auch das war für ihn kein Problem. Aber dass da keine Männer mitmachten, daran muss noch gearbeitet werden meinte er. In der Zwischenzeit begann auch die Wildauer Service Gesellschaft mit dem Grillen der Bratwürste. Das ging sehr zügig und schon waren alle auf den Punkt genau fertig. Schnell wurden die Portionen von den fleißigen Helferinnen an den Tischen serviert. Abgezählt waren die nicht, so konnte, wer wollte, noch eine oder auch zwei nachordern. Viele waren vom Geschmack der Würste begeistert. Da brauchte man nicht unbedingt Senf oder Ketschup. Nach einer kurzen Verdauungspause konnte Herr Ludwig wieder, dank seiner gut ausgewählten Musik, viele auf die Tanzfläche holen. Da war von Oldies bis Hits der letzten Jahre alles dabei.

Beinahe hätte ich ja noch unseren kleinsten Künstler vergessen. Kurz nach Eröffnung überraschte eine Gruppe der Kita am Markt die Besucher mit einem kleinen Programm. Auf Zugabe Rufe waren sie natürlich vorbereitet und sangen noch eine lustiges Lied. Dafür gab es nicht nur den verdienten Applaus sondern auch noch ein besonderes Verspechen. Frau Markus wird für sie und den beiden Erzieherinnen extra eine Torte backen. „Mit vielen bunten Smarties darauf“, riefen die Kinder. Ich bin mir sicher, dass dieses Versprechen auch schnell umgesetzt wird.

Danke nochmal an dieser Stelle den Kindern und Erziehern. Wie immer wollten die Besucher auch noch weit nach 19 Uhr kein Ende finden und nach Hause gehen. Und von Herrn Ludwig hörte man bestimmt zum 10. Mal „Wollt ihr noch einen?“ Und auch die Frage, ob der alte Holzmichel noch lebt, wurde mit einem lauten „Ja er lebt noch“, positiv beantwortet. So endete nach fast sechs Stunden ein wieder gelungenes Hoffest. Ein Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

                                     

Text / Fotos   Dieter Okroy AWO

Bindower Männerballett rockte bei den AWO Senioren

Anfang August fand das traditionelle Sommerfest der AWO-Senioren in Saal des AWO Seniorenheimes in KW statt. Mit heißen Temperaturen zeigten sich das Sommerfest mehr als würdig. Trotz dieser schweißtreibenden Hitze ließen sich die Senioren, bis auf wenige Ausnahmen, nicht vom Feiern abhalten. Clubleiterin Silvia Schuder begrüßte, wegen der Wärme, ohne große Vorreden die Gäste auf das herzlichste. Sie übergab nun das Mikrofon an die Ortsvereinsvorsitzende Bärbel Lehmann. Frau Lehmann bedankte sich zuerst bei Frau Schuder mit einem Blumenstrauß für die hervorragende Arbeit die sie im AWO Seniorenclub leistet. Anschließend bedankte sie sich auch noch bei Sonja Okroy. Sie begleitete und unterstützte als Koordinatorin bei der AWO den Club über 18 Jahren. Da sie nun Ende September ihr Berufsleben beendet, war es dem Vorstand des AWO OV KW ein Bedürfnis, das in Form eines Blumenstraußes sowie eines Präsentes zu würdigen. Es gratulierte auch noch Vorstandsmitglied Annerose Ziehe, mit der sie die vielen Jahre eng zusammen arbeitete. Dafür gab es von den Besuchern, die sie aus so vielen Veranstaltungen kannten, viel Applaus. Das war nicht nur für mich eine Überraschung. Auch Sonja war völlig überrascht und zeigte sich sichtlich gerührt. So konnte die Feier nun langsam losgehen. Der hier sehr beliebte DJ Matthias S. begann auch gleich mit flotter Musik. Dazu sang er live und spielte auch die Trompete selber. Dass die Tanzfläche nicht ganz so voll wie gewohnt war, lag aber nicht an seiner Musik sondern an den hohen Temperaturen im Saal. Die meisten hatten sich Fächer mitgebracht. Andere fächerten sich Luft mit ihren auf den Tischen stehenden Namensschildern zu. Trotzdem durfte eine Tasse Kaffee und ein Stück leckerer Torte nicht fehlen. Nun war DJ Matthias wieder an der Reihe. Während seiner Pausen kam Musik aus der „Konserve“. Natürlich hatte Frau Schuder wieder ihre Musik für die Line Dancer mitgebracht. Schon bei den ersten Klängen war die Tanzfläche im nu voll. Frau Schuder war da nun ganz in ihrem Element und gab den Takt und die Schrittfolge vor. Kurz vor den Imbiss zum Abendbrot kündigte sie nun den kulturellen Teil der Veranstaltung an. Das Bindower Männerballett. Disconebel zog auf und aus den Boxen hallte laute Musik von AC DC. Dann kamen sie auch schon im passenden Outfit. Sie spielten bis die Seiten ihrer Luftgitarren glühten. Auch Status Quo und ZZ Top gehörten zu ihrem Repertoire. Die Besucher gingen begeistert mit. In ihren kurzen Pausen wechselten sie ständig ihre Kleidung. So kamen sie als Matrosen oder auch mit Filzhüten beim Hit „Hulapalu“ von Andreas Gabalier. Als dann einer als Bauarbeiter, ein weiter als Cowboy und ein dritter als Biker rauskamen, war allen klar, jetzt kam YMCA von village people. Die dazu gehörigen Bewegungen waren perfekt und viele machten mit. Natürlich durfte auch der berühmte „Schwanentanz“ nicht fehlen. Die Damen waren begeistert und erhielten für ihre Zugabe-Rufe den „Stern, der deinen Namen trägt“. Sie gaben alles und wurden mit einem riesigen Applaus verabschiedet. Jetzt hielt es trotz der noch vorhandenen Wärme viele nicht mehr auf ihren Plätzen. Es wurde bis zum Imbiss getanzt. Es gab Bratwurst und einen frischen Gurken/Tomatensalat. Danke auch dafür an die Mitarbeiter der WSG, die sich wieder viel Mühe gegeben haben. Als dann die letzten Gäste gegangen waren, fing für Frau Schuder und einige ihrer Helfer, wozu auch ihr Mann Wolfgang zählte, die Arbeit erst richtig an. Dafür an dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön.

  

                                                                                                                 Text / Fotos   Dieter Okroy AWO

Wo Schiffe Fahrstuhl fahren

Mit einem Schiff einen Höhenunterschied von ca. 36 m in 5 Minuten zu überwinden. Alle Achtung! Das konnten wir Anfang Mai bei unserem Besuch des Schiffshebewerkes in Niederfinow erleben. Pünktlich machte sich unserer AWO-OV am frühen Vormittag auf die Reise. An Bord des Reisebusses der Firma Palm aus Halbe wurden wir nicht nur vom Busfahrer herzlich begrüßt, sondern auch von seinem „Beifahrer“. Wir hatten wieder einmal das große Glück Horst Stellmacher, Busfahrer a.D., für unsere Fahrt zu gewinnen. Er kennt ja alle Strecken wie seine eigene Westentasche. So wurden wir während der gesamten Fahrt gut mit Informationen links und rechts der Fahrstrecke versorgt. Und der Fahrer konnte sich voll auf die Straße konzentrieren. Aber auch ihm durften die blühenden Kastanien und kilometerlangen Rapsfelder nicht entgangen sein. Das Verkehrsaufkommen und die Wegstrecke waren überschaubar. So erreichten wir schon nach einer guten Stunde unser Ziel. Da wir gut in der Zeit lagen, machten wir noch einen Abstecher zum Fuße des Schiffshebewerkes. Also eine Vorabbesichtigung von der unteren Landseite. 60 m Höhe und 94 m Breite des Bauwerkes ließen unseren großen Reisebus im Vergleich winzig aussehen. Man sah Stahl und Drahtseile ohne Ende. Aber wie würde es wohl innen aussehen und vor allem funktionieren? Darauf sollten wir erst nach dem Mittagessen eine Antwort bekommen. Dazu machten wir uns auf den Weg nach Sandkrug, ein Ortsteil von Chorin. Vorbei am berühmten Kloster Chorin ging es ins Hotel „Mühlenhaus“. Dort wurden wir schon erwartet. Das Ambiente war einmalig. Ruhig eingebettet von der Natur und mit direktem Zugang zum Großen Heiligen See. Übrigens war dies wieder eine Empfehlung unseres „Co- Piloten“. Nach dem schmackhaften Mittagessen blieb sogar noch Zeit, dem Kloster Chorin einen Kurzbesuch abzustatten. Da bot nicht nur das Kloster ein imposantes Bild, sondern auch meterlange Fliedersträucher in voller Blüte. Dazu ein strahlenblauer Himmel. Das waren schon so viele schöne Eindrücke. Dabei stand der Höhepunkt der Reise noch an. Am Nachmittag ging es dann zum Schiffsanleger in Niederfinow. Hier wurden wir auf dem Schiff „Luise“ von der Mannschaft in Empfang genommen und herzlich begrüßt. Das bestellte Kaffeegedeckt wurde schnell serviert, so dass sich dann alle auf die Einfahrt ins Hebewerk konzentrieren konnten. Was von draußen schon riesig wirkte, war innen noch gigantischer. Stahlträger, Seile und Nieten soweit man sehen konnte. Die Personen am oberen Teil auf der Brücke wirkten so klein wie Ameisen. Aber das änderte sich in ca. 5 Minuten. In dieser Zeit beförderte uns der Trog etwa 36 m in die Tiefe. Es folgte eine kurze Ausfahrt in den Kanal zur Drehung und dann ging es schon wieder zurück in den „Fahrstuhl“ zum Heben. Wir waren beeindruckt. Während des gesamten Vorganges versorgte uns der Schiffsführer mit Erklärungen zu diesem imposanten Industriedenkmal. Nebenan konnte man schon das neue, im Bau befindliche Hebewerk bewundern. Es sollte eigentlich schon 2014 fertig sein. Auch hier kommt es, wie am BER, zu Verzögerungen. Der Schiffsführer meinte, dass hier schon Wetten laufen, wer oder was zuerst in Betrieb geht. Der Schiffsführer brachte seine „Luise“ mit uns nach 70 Minuten wohlbehalten an den Ausgangspunkt zurück. Wir hatten auch Glück mit der Rückfahrt. Im angenehm temperierten Bus fuhren wir ohne Stau zügig nach Hause. Am frühen Abend erreichten wir bei noch sommerlichen Temperaturen Wildau. Für Busfahrer, Co-Piloten und Organisatoren der Reise gab es bei Ankunft kräftigen Applaus. Wir verließen den Bus mit vielen schönen Eindrücken. Dann stimmte Horst Stellmacher noch ein Lied an: „Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen…“ Und das wird es bestimmt bald wieder geben!

                                                                                              Text / Fotos       Dieter Okroy AWO-OV-Wildau

Der AWO-OV-Wildau hatte Mitte April zu einer Buchlesung in die Cafeteria der AWO Seniorenheim Wildau GmbH eingeladen. Dabei stellte Pilotenlegende Heinz-Dieter Kallbach sein Buch „Mayday über Saragossa“ vor. Unsere stellvertretende Vorsitzende Ingrid Mertner begrüßte den Gast und seine Begleitung auf das herzlichste. Er hatte sich zur Präsentation seines Buches noch seine Lebensgefährtin mitgebracht, Renate Geißler. Den meisten aus über 180 Film- und Fernsehproduktionen bekannter Schauspielerin.

Die Lesung begann pünktlich, wie die meisten seiner unzähligen Flüge. Da hieß es immer: „Für sie bereit, Flugkapitän Heinz-Dieter Kallbach“. In den nun folgenden knapp 2,5 Stunden zog er die Besucher in seinen Bann. Er feiert übrigens im Juni sein 60 jähriges Cockpitjubiläum und ist somit der Dienstälteste Flugkapitän Deutschlands. Er konnte uns an diesem Nachmittag natürlich nur einen kleinen Teil seiner Erlebnisse schildern. Mit seinen Flügen umrundete er über 535-mal die Erde oder flog rund 5-mal zum Mond und zurück. Dabei gab es in dieser langen Zeit nicht nur amüsante Geschichten, wie die, mit seiner ärztlichen Eingangsuntersuchung. Da sollte er sich vor einer Arzthelferin entkleiden. Das wäre ja nichts Besonderes. Aber es stellte sich heraus, dass es eine ehemalige Klassenkameradin von ihm war. Spätestens als sie ihn aufforderte, auch die letzte Hose auszuziehen,..…..

Den meisten Besuchern ist er natürlich noch von der spektakulären Landung einer IL 62 auf dem Segelflugplatz von Stölln bei Rathenow bekannt. Einige Anwesende waren sogar dabei, als er mit seiner Crew nach mehreren Anläufen die IL 62 sicher in Stölln auf einer Wiese ins Guinnessbuch der Rekorde flog. Unter Schock stand auch seine Crew 1976 als ein Flughafenmitarbeiter im Tschad in die auf vollen Touren laufende Luftschraube kam.

1990 heuerte Heinz-Dieter Kallbach dann bei der Germania an und flog noch bis 2005 Urlauber in die beliebten Reiseziele der Deutschen. Da kam es dann im März 2000 zu einen dramatischen Ereignis an Bord. Auf den Flug von Teneriffa nach Berlin Schönefeld. Ein Selbstmordattentäter verschaffte sich Zutritt zum Cockpit. Er attackierte den Pilot und wollte ihn erwürgen. Ein Kampf auf Leben und Tod. Er konnte den Angreifer abwehren und dann mit Hilfe einiger beherzt eingreifender Passagiere unter Kontrolle bringen. Der Co-Pilot hatte dann den Hilferuf „Mayday“ über Saragossa abgesetzt. Das Leben von 148 Menschen war gerettet. Aber alle anderen Geschichten könnte man ja im Buch nachlesen, was er zufällig auch dabei hatte. Das könne man bei ihm auch mit Signierung in einer kleinen Pause käuflich erwerben. Davon machten auch viele Besucher Gebrauch. Nach der Pause zeigte er dann einige Filmausschnitte. Unter anderem auch die Landung in Stölln. Das unterlegte er noch mit einigen Episoden, die sich am Rande abspielten.

Da Herr Kallbach auch Ehrenpräsident des Fördervereines Rosinenbomber e.V. ist, durfte natürlich der Vorfall von 2010 nicht fehlen. Da brach bei einem Rundflug mit Passagieren die Kurbelwelle des Rosinenbombers. Das Triebwerk fing Feuer und die Maschine musste abseits des Flughafens Schönefeld notlanden. Es gab zum Glück nur sieben Leichtverletzte. Die 150 Minuten vergingen, im wahrsten Sinne des Wortes, wie im Fluge. Zum Ende der Lesung gab es wie bei einer guten Landung den verdienten Applaus der begeisterten Zuhörer. Vom OV gab es Blumen für die Dame und ein Präsent für den Kapitän. Sicherlich aus dem Duty-Free-Shop.

   

Text / Fotos :   Dieter Okroy AWO - OV- Wildau  

                                                                                                                                                                                                                                   

Klassiker – Karussell in der Cafeteria

So lautete das Programm was uns Jochen Kaiser Ende März in der Cafeteria der AWO Seniorenheim Wildau GmbH präsentierte. Veranstalter war der AWO-OV-Wildau. Die stellvertretende Vorsitzende Ingrid Mertner begrüßte alle Gäste und Herrn Kaiser auf das Herzlichste. Sie lud alle, im Namen der AWO, zu Kaffee und Kuchen ein. Nachdem sich alle gestärkt hatten, konnte es losgehen. Herr Kaiser konnte nun sein „Karussell“ einschalten. Viele unvergessene Schauspieler brachte er uns in Erinnerung. Er zeigte uns Szenen aus Film und Fernsehen der sechziger Jahre. Die meisten waren natürlich bekannt. Obwohl, bestimmt gefühlte einhundertmal gesehen, wurde gelacht wie beim ersten Mal. Da gab es den Sketsch „das Gericht“ mit der unvergessenen Helga Hahnemann als Angeklagte und Alfred Müller als Richter. Auch das Theaterstück, in dem alle Sätze mit „g“ anfangen sollten mit Heinz Erhardt oder Loriot mit seinem „Ich schaue kein Fernsehen, ich schaue vorbei“, waren einfach köstlich. Oder auch die „Bettszene“ mit Edith Hancke und Bill Ramsey mit dem Lied „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“. Herricht und Preil fehlten natürlich auch nicht. Vieles unterlegt von Erklärungen und Werbung aus dieser Zeit. Da waren die ttt-Tausend Tele Tipps des DDR Fernsehens immer ein guter Ratgeber. Sensationell der Trabant mit luftgekühlten Motor. Da konnte nichts einfrieren. Dass Herr Kaiser während der Werbeblöcke sich heimlich umgezogen hatte, war keinem aufgefallen. Plötzlich erschien er im Outfit von Helga Hahnemann und amüsierte die Besucher mit dem Song: „Jetzt kommt dein Süßer..“. Dabei benutzte er eine Klobürste als Mikro. „Sollte die Akustik nicht so gut sein, liegt es bestimmt nicht am Mikro. Das ist natürlich neu und nicht vom Klo“, sagte er. Gästen, denen er damit durch das Haar fuhr, schauten da etwas skeptisch. Zum Schluss hatte er wieder einige Quizfragen. Bei richtiger Antwort gab es wieder kleine flüssige „Spaßmacher“. Dieses Mal spielte er die Titelmusik aus Fernsehserien an. Ob Bonanza, Derrick oder die Lindenstraße, die Gäste wussten Bescheid. Ausgerechnet bei „Love and Marriage“ von Frank Sinatra aus der Serie „Eine schrecklich nette Familie“ mussten sie passen. Lag aber bestimmt daran, dass diese nicht im Öffentlich Rechtlichen lief. So verging diese Stunde mal wieder viel zu schnell. Aber als er hörte, dass der 2. Teil „Aus dem Leben Heinz Rühmanns“ voriges Jahr wegen Krankheit noch nicht stattgefunden hatte, versprach er, diesen bald nachzuholen. Da wird er mit dem Ortsverein schon bald einen Termin finden. Vielleicht wieder bei einem „winzigen Schluck“. Ingrid Mertner bedankte sich mit Blumen bei Jochen Kaiser und lud zum Schluss noch alle ein zu einer Buchlesung am 16.April in die Cafeteria. Da berichtet Herr Kallbach über das Leben eines Piloten. Auch hier ist der Eintritt frei. Wir würden uns wieder über viele Gäste freuen.

                                                                                                                     Dieter Okroy   AWO-OV-Wildau

AWO OV Wildau: Vorstand legt Rechenschaft ab

Am 22.2.2018 fand die jährliche Mitgliederversammlung vom Ortsverein Wildau der Arbeiterwohlfahrt in der Cafeteria der AWO Seniorenheim Wildau GmbH statt. Tagungsleiter Fred Arbter begrüßte die Anwesenden auf das herzlichste. Danach gab er die Tagesordnung bekannt und übergab anschließend das Wort an unsere Vorsitzende Angela Homuth. Sie ließ nun das Jahr 2017 noch einmal Revue passieren und erinnerte dabei an die schönen Veranstaltungen. Höhepunkt und allen noch in guter Erinnerung war natürlich die Busfahrt nach Dresden mit der schönen Schifffahrt auf der Elbe zum Schloß Pilnitz. Aber auch andere Infoveranstaltungen fanden großen Anklang. Wie zum Beispiel mit unserem Revierpolizisten oder der Vortrag zum neuen Pflegestärkungsgesetz. Dass die Veranstaltungen solide finanziert wurden, erklärte danach Ingrid Mertner, unsere stellvertretende Vorsitzende und Kassiererin, in ihrem Finanzbericht. Sie erläuterte die Ausgaben und deren Verwendung. Ingrid Mertner bedankte sich in diesen Zusammenhang mit Blumen bei den Mitarbeiterinnen der Seniorenheim Wildau GmbH Frau Griep und Frau Bittner für ihre Unterstützung. Ihr Dank ging auch an den anwesenden Geschäftsführer Andreas Beckmann: „Er hat immer ein offenes Ohr und unterstützt unseren Ortsverein, wo er kann.“ Danach stellte Bärbel Richter den Veranstaltungsplan für das erste Halbjahr 2018 vor. Highlight wird im ersten Halbjahr eine Busfahrt mit Schifffahrt zum Schiffshebewerk Niederfinow sein. Aber auch die anderen Veranstaltungen können sich sehen lassen. Es wurde noch auf die regelmäßig stattfindenden Aktivitäten in der Fichte 105 hingewiesen, wie Liedertafel, Stuhlgymnastik, Spiele- und Bastelnachmittage. Zum Abschluss der Versammlung stand „Diskussion“ auf der Tagesordnung. Davon wurde jedoch nicht viel Gebrauch gemacht. Vielleicht lag das an der guten Arbeit des Vorstandes, der wieder einmal mit seinen Vorschlägen ein gutes Händchen bewiesen hat. Dafür gab es auch für alle weiblichen Vorstandsmitglieder Blümchen als Dankeschön. Nun hatte jeder Gelegenheit bei einem kleinen Imbiss miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wir wünschen uns für alle Veranstaltungen eine rege Beteiligung.

                                                                                                                      Dieter Okroy   Vorstandsmitglied

Musikalischer  Jahresausklang mit Überraschungen

Mitte Dezember fand die traditionelle Weihnachtsfeier der Sänger, Sportler und Kartenspieler statt. Das sind diejenigen, die sich im AWO-Club in der Wildauer Fichte 105 regelmäßig zu den Angeboten der AWO treffen. Hauptinitiatoren der Veranstaltung waren wieder Erika und Fred Arbter. Beide gelten schon als gute Geister des Hauses. Erika leitet die Stuhlgymnastik und Fred die Liedertafel. Hinzu kommt noch Ingrid Mertner, die jeden Donnerstag den Spielenachmittag leitet. Die Tische waren wieder liebevoll eingedeckt. Nachdem der „Chef“ der Liedertafel alle begrüßte, hatte er noch eine schöne Aufgabe. Eine Sängerin der Liedertafel hatte am selben Tag einen runden Geburtstag. Edith Priem wurde 90. Dazu gab es nicht nur Glückwünsche von Fred, sondern auch von allen Gästen. Es wurde ihr zu Ehren ein Ständchen gesungen und es gab zusätzlich eine „hohe Auszeichnung“ der Liedertafel. Ihr wurde eine Kette mit 90 Talern überreicht. Blumen und ein Gedicht noch als Zugabe. Danach konnte er auch Ingrid und den AWO-Kreisvorsitzenden Jürgen Mertner begrüßen. Beide sind vor einiger Zeit zu Ehrenmitgliedern der Liedertafel ernannt worden. Für Jürgen Mertner ist es immer wichtig, den Kontakt zur Basis zu halten. Er versucht auch immer, wenn Probleme auftauchen, bei der Lösung zu helfen. Nun hatte Fred noch eine Überraschung. Seine guten Beziehungen zur Musikschule Seeliger machten es möglich, eine kleine Nachwuchskünstlerin zu engagieren. Sie brachte nicht nur ihr Keyboard sondern auch noch ihre Managerin mit. Das war natürlich ihre Mutter. Das Mädchen spielte nun schöne Weihnachtslieder. Die Liedertafel ließ sich auch nicht lange bitten und sang kräftig mit. Zum Abschluss ihrer kleinen Darbietung gab es noch als Zugabe das Stück „The Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel und den Soundtrack zum Kinohit „Piraten der Karibik“. Dafür gab es viel Beifall und ein Präsent. Nach dem Kaffeetrinken stimmte nun die Liedertafel mit bekannten alten Weisen auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein. Zwischendurch gab es eine kleine „Bescherung“ von Erika und Fred. Als Gehilfen des Weihnachtsmanns bedankten sie sich bei den vielen Unterstützern mit kleinen Geschenken oder einer Blume. Keiner ging dabei leer aus. Als Erika und Fred Platz genommen hatten, waren sie selbst an der Reihe. Nun bedankten sich die Sänger und Sportler bei beiden mit einigen Gedichten und Aufmerksamkeiten. „Ohne euch würden wir nicht in dieser schönen Runde sein“, war da zu hören. Und das nun schon seit fast 10 Jahren. Auch der AWO-Ortsverein überreichte ihnen ein Dankeschön. Nun gab wieder einmal mehr Hildegard Lies Selbstgedichtetes zum Besten. Auch ein Ratespiel hatte sie vorbereitet und alle wurden mit einbezogen. Das Geburtstagskind Edith hatte wieder eine lustige Geschichte auf Lager. So verging die Zeit wie im Fluge. In Hintergrund liefen schon die Vorbereitungen für das Abendessen. Dieses Jahr gab’s Bouletten und Kartoffelsalat. Beides aus dem Hause Arbter, der sogar seine Tochter dazu gewinnen konnte, den Salat zu machen. Wer keine Boulette wollte, bekam ein paar Wiener. Wieder einmal mehr ein gelungener Jahresabschluss. Alle freuen sich schon wieder auf die ersten Aktivitäten im neuen Jahr. So bleibt mir nur noch an dieser Stelle, allen ein gesundes 2018 zu wünschen.

                                                                                                               Text / Fotos   Dieter Okroy AWO – OV-Wildau

„Tanzen bis die Socken qualmen“

Das waren die Worte von Clubleiterin Silvia Schuder zum Abschluss ihrer Begrüßung auf der diesjährigen Weihnachtsfeier des AWO-Seniorenclubs KW in Kooperation mit dem AWO-Ortsverein. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte sie alle Gäste auf das herzlichste. Sie waren auch wieder zahlreich erschienen, so dass jeder Platz im Saal des AWO-Seniorenheimes KW bis auf den letzten Platz besetzt war. Sie wollte sich auch nicht lange mit Worten aufhalten. Aber für Frau Schuder ist es immer wichtig, sich bei allen für ihre Unterstützung zu bedanken. Und das waren viele. Das ging von der AWO als Träger bis hin zum Hausmeister des Heimes. Keiner wurde vergessen. Nicht einmal ihr Mann oder ihre Tochter, die auch wie viele andere fleißige Helfer seit den frühen Morgenstunden mit den Vorbereitungen beschäftigt waren. Dafür gab es nicht nur Applaus sondern auch eine Weihnachtsüberraschung als Dankeschön. Die Grüße des Ortsvereines und ein großes Dankeschön an Frau Schuder überbrachte die Koordinatorin der AWO Sonja Okroy. Sie machte das stellvertretend für die leicht erkrankte aber anwesende Vorsitzende Bärbel Lehmann. Sie überbrachte auch Grüße vom AWO Kreisvorsitzenden Jürgen Mertner. Er bedauerte es sehr wegen Terminüberschneidungen leider dabei sein zu können. Nun konnte die Feier im schön dekorierten Saal losgehen. Dass die Tischdeko wieder selbst gebastelt war, versteht sich hier von selbst. Nach dem Kaffeetrinken, zu dem es ein Stück leckerer Torte gab, konnte nun der hier bekannte DJ-Matthias Srp zum Tanz aufspielen. Die Tanzfläche war wie immer vom ersten bis zum letzten Titel gefüllt. Reichte der Platz dort nicht aus, wurde im Gang getanzt. Das wäre auch bis zum Ende so gewesen, wäre da nicht die kleine Kultureinlage. Hier hatte Frau Schuder nochmals das Gesang-Duo „ Reini und Co.“ aus Weißwasser engagiert. Sie, die „Reini“ alias Reinhild, und Co. alias Gerhard Rubin. Das Repartiere von Reini reicht vom Pop bis zur Klassik. Vor zwei Jahren begeisterte sie noch mit Ohrwürmern wie „Atemlos“. Dieses Mal ging es etwas besinnlicher zu. Sie sang passend zur Feier schöne Weihnachtslieder. Machte sie mal eine kleine Pause lockerte er das Publikum mit kleinen Episoden auf. Zum Abschluss bat sie das Publikum beim Titel „Oh du fröhliche“ die kräftig als Chor die bekannte Weise mitzusingen. Sie würde dann die 2. Stimme singen. Auch hier zeigte sich, wie textsicher das Publikum war. So wurden alle schön auf das kommende Fest eingestimmt. Danach war aber wieder der DJ an der Reihe. Auch er gab zum Abschluss noch einmal alles. Er sang nicht nur viele bekannte Titel, sondern spielte auch noch Trompete. So ging es non stop bis zum Schluss. Das in seinen Pausen Line-Dance getanzt wurde, hat sich ja schon herumgesprochen. Ob da nun bei einigen die Socken gequalmt haben, ist nicht überliefert. Aber es war wie immer ein würdiger Jahresabschluss. Ein Dankeschön auch an dieser Stelle an alle, die zum Gelingen dieses schönen Nachmittages beigetragen haben. In diesem Sinne allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein weiter so 2018.

                                                                                                                                         Dieter Okroy   AWO

 

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