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Meldungen des Kreisverbands

Jürgen Mertner einstimmig im Amt bestätigt!

Am 17.11.2017 veranstaltete die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Dahme-Spreewald e. V. ihre Kreiskonferenz im Saal der AWO Seniorenheim Wildau GmbH.

Die Delegierten der AWO Ortsvereine aus Luckau, Lübben, Königs Wusterhausen und Wildau hatten sich versammelt, um einen neuen Vorstandes zu wählen.

Geschäftsführer Jens Lehmann erstattete Bericht über die Arbeit des Vorstandes der letzten vier Jahre. Er informierte die Anwesenden über die vielfältigen Arbeitsfelder und Einrichtungen der AWO im Landkreis LDS. Er lobte das Engagement der hauptamtlich Beschäftigten in den AWO-Einrichtungen und der ehrenamtlich Tätigen in den Vorständen der Ortsvereine und des Kreisverbandes.

Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Mertner bedankte sich ebenfalls bei seinen Mitstreitern der vergangenen vier Jahre und überreichte persönlich die Blumensträuße.

Als Vorsitzender der AWO KV Dahme-Spreewald e.V. wurde Jürgen Mertner  einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls einstimmig wurden seine Stellvertreter Tina Fischer und Wolfgang Luchmann in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen Vorstand gehören weiterhin als Beisitzer Susanne Paul-Beckmann, Evelin Steinberg, Ingrid Mertner, Fred Arbter und Volker Dineiger. Als Revisoren wurden Angela Homuth, Sieglinde Stellmacher und Wolfgang Ziehe gewählt. Ebenfalls zum Vorstand gehört Geschäftsführer Jens Lehmann.

Die Konferenz wurde sicher von Anne Baaske, Geschäftsführerin der AWO Landesverbandes Brandenburg e.V., geleitet. Sie überbrachte auch die Glückwünsche der neuen Landesvorsitzenden Monika Kilian.

Jürgen Mertner bedankte sich zum Schluss auch bei Anne Böttcher mit Blumen und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg. Danach eröffnete er noch das Büfett. Das Essen war wieder sehr schmackhaft und so bedankten sich alle bei den Mitarbeitern der WSG (Küche). Viele erfragten auch die Rezeptur oder so manchen kleinen Tipp zum Gelingen für zu Hause. An dieser Stelle wünschen wir dem neuen Vorstand ein glückliches Händchen für die nächsten vier Jahre.

 

                                                                                              Im Namen der  Delegierten        Dieter Okroy

 

                                                                                               Fotos : Dieter Okroy

 

Viel Applaus für „Models“ im AWO Seniorentreff

 

Anfang November fand im AWO-Seniorentreff in der Karl-Marx-Straße eine Modenschau statt. Veranstalter war der Seniorenbeirat der Stadt Wildau die AWO und die Volkssolidarität. Wieder hatte Frau Markus, der gute Geist des Hauses, alle Tische liebevoll eingedeckt und dazu gab es selbstgebackene Muffins. So verwunderte es niemanden, dass alle Plätze schon lange vor Beginn der Veranstaltung besetzt waren. Die Vorsitzende des Seniorenbeirates Frau Schimrigk begrüßte alle Gäste auf das herzlichste. Auch sie bedankte sich im Namen aller bei Frau Markus. Dafür gab es auch den verdienten Applaus. Viele hatten schon vorgekostet und waren begeistert. Nun stellte Frau Schimrigk die Firma Modeservice Sämann aus Berlin vor. Sie waren ja bereits im März mit ihrer Frühling-Sommerkollektion in Wildau. Heute hatten sie nun ihre Herbst-Winterkollektion dabei. Herr Sämann schien etwas irritiert, als erfuhr, dass zwei seiner bisherigen Models leider verhindert waren. Aber das erwies sich als kein großes Problem. Elke und Ulla ließen sich nicht lange bitten. Helga und Brigitta sind ja inzwischen schon gesetzt. Im Wechsel präsentierten sie nun alles was man so braucht, um über die kühle Jahreszeit zu kommen. Immer unter der fachlichen Erklärung von Herrn Sämann. Als ein „Model“ die eigene Moderation übernahm, meinte er nur, dass Models nur präsentieren ohne zu sprechen. „Sorry“, meinte sie nur, „aber ich war mal Lehrerin“. Darüber musste auch nicht nur er schmunzeln. So war das Ganze eine schöne kurzweilige Vorführung. Dafür gab es nicht nur während der Vorführungen sondern auch zum Schluss einen riesigen Applaus für alle vier „Models“. Sie machten ihre Sache so gut, dass sich Herr Sämann sicher sein kann, dass er auch im kommenden Jahr wieder auf die Wildauerinnen zählen kann. Zum Schluss gab es nicht nur einen Blumenstrauß sondern auch ein Erinnerungsfoto mit Helga, Brigitta, Ulla und Elke. Viele gratulierten Fritz Lange noch nachträglich zu seinem 92. Geburtstag. Auch an dieser Stelle noch nachträglich alles Gute und vor allem Gesundheit !  

 

                                                                                                              Text / Fotos   Dieter Okroy  AWO

 

 

 

AWO Brandenburg wählt Monika Kilian zur neuen Vorsitzenden   

„Regine-Hildebrandt-Medaille“ für Margrit Spielmann  

Jürgen Mertner zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt

 

Am 14.10.2017 fand in Kemlitz die AWO Landeskonferenz von Brandenburg statt. Die Versammlungsleitung erfolgte durch den AWO Bundesvorsitzenden Wolfgang Stadler. Nach den Grußworten, Berichten und der Entlastung des alten Vorstandes durch die Revisionskommission wählten die Delegierten Monika Kilian vom AWO Kreisverband Fürstenwalde e. V. zur neuen Vorsitzenden des Landesvorstandes. Sie tritt die Nachfolge von Margrit Spielmann an, die nicht mehr kandidierte. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Jürgen Mertner AWO Kreisverband Dahme-Spreewald, Heinz Felker AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V.  , Peter Müller AWO Bezirksverband Brandenburg Ost e. V. und Claudia Bauer AWO Kreisverband Ostprignitz-Ruppin e. V. gewählt.

 

Für ihre jahrelange engagierte Tätigkeit als ehrenamtliche Vorsitzende wurde Margrit Spielmann mit der „Regine- Hildebrandt-Medaille“ ausgezeichnet. Sie wurde vom Chef der Staatskanzlei Brandenburg Thomas Kralinski überreicht, der auch die Laudatio sprach.

 

Der AWO Landesvorstand Brandenburg und die Vorsitzende des AWO Landesverbandes Berlin Ute Kumpf gratulierten. Als Verabschiedung gab es nicht nur Blumen sondern auch stehende Ovationen aller Delegierten.

 

                                                                                                                         Dieter Okroy  AWO  Delegierter

 

 

 

Gelungenes Kürbisfest

 

Mitte Oktober fand in der Cafeteria des AWO Seniorenheimes in Wildau das, vom Ortsverein der AWO, organisierte Kürbisfest statt. Das Motto der Veranstaltung: Freude am gemeinsamen Gesang von Jung und Alt. Hierzu hatte der Ortsverein nicht nur seine „Liedertafel“ sondern auch den Chor der Ludwig Witthöft Oberschule eingeladen. Den Kontakt hierzu hatte der Leiter der Liedertafel Fred Arbter schon seit Anfang des Jahres hergestellt. So kam es auch schon im April zur ersten gemeinsamen „Gesangstunde“ im AWO-Treff in der Fichtestraße 105. Davon zeigten sich die Sängerinnen und Sänger so beeindruckt, dass es nicht nur bei diesem einen mal bleiben sollte. So kam Fred Arbter auf die Idee, den Chor auch zu unserem Kürbisfest einzuladen. Auch die Leiterin des Chores Frau Olberg fand diese Idee gut. So wurden alle organisatorischen Probleme schnell aus der Welt geschaffen. Schon lange vor Beginn der Veranstaltung hatte sich der Chor in der Cafeteria eingefunden, um sich schon langsam „warm zu singen“. Nun kamen auch schon die ersten Besucher. Passend zum Fest waren die Tische liebevoll mit Zierkürbissen und herbstlichen Gedeckten geschmückt. Es dauerte auch nicht lange, bis fast alle Plätze besetzt waren. Auch die „Künstler“ hatten ihre Plätze eingenommen. Der Chor der Witthöft-Oberschule, der sich auch den schönen Namen „ Schwarzkopff-Sänger“ gegeben hat, nahm hinter der Liedertafel Aufstellung. Unsere Ortsvereinsvorsitzende Angela Homuth begrüßte nun die Gäste auf das herzlichste. Sie war genauso wie alle Gäste von der Größe des „Musikensembles“ beeindruckt. Die Mischung zwischen alt und jung war mit ca. 20 Sängerinnen und Sängern auf jeder Seite ausgewogen. Zum Auftakt sang jeder seine Erkennungsmelodie. Dazu hatte sogar jeder sein eigenes Keyboard mitgebracht. Danach wurden auch gemeinsam bekannte Volkslieder gesungen. Die kleine Pause, um die Stimme etwas zu schonen, überbrückte unsere Vorsitzende mit einigen schönen Versen rund um den Kürbis. Nun sang jeder noch was aus seinem eigenen Repertoire. Für alles gab es natürlich viel Applaus und Zugabe Rufe. Darauf nicht ganz vorbereitet, sangen sie nochmal ihre Erkennungsmelodie. Im Namen des Ortsvereines bedankte sich unsere Vorsitzende ganz herzlich bei der AWO Liedertafel und dem Chor der Witthöft Oberschule unter der Leitung von Norienne Olberg für diese schöne Vorführung. Sie überreichte dem Chor als Dank etwas für die Chorkasse. In der Zwischenzeit hatte die WSG auch ein kleines Büfett im Gang aufgebaut zu dem nun alle zu einem kleinen herzhaftem Imbiss eingeladen waren. Dass es da natürlich auch Kürbissuppe gab, konnte niemanden verwundern. Die schmeckte auch sehr lecker. Auch hier einen Dank an die Küche des Seniorenheimes. Vielleicht gibt es ja in der Adventzeit wieder eine Gelegenheit zum gemeinsamen Singen. Es würde wohl allen Gesangsgruppen Spaß machen. Aber sicher nicht nur Ihnen.

 

                                                                                                                       Text / Fotos  Dieter Okroy  AWO

 

 

                        AWO KV setzt gute Tradition fort

 

Ehrenamtler/innen unseres Landkreises trafen sich als Gäste der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Dahme Spreewald e. V. zum 5. Ehrenamtsempfang.

 

Mitte September waren wieder viele aktive Menschen eingeladen, die sich in Kommunalpolitik, Sport, Kultur, freiwilligen Feuerwehren oder an anderer Stelle ehrenamtlich engagieren. Dieses Mal hatte der AWO Kreisverbandsvorsitzende Jürgen Mertner in den Saal der AWO Wildau Seniorenheim GmbH eingeladen. Einmal mehr hatte sich die Wildauer Service Gesellschaft (WSG) wieder viel Mühe gegeben, um der Veranstaltung einen würdigen Rahmen zugeben. Der AWO Kreisvorsitzende Jürgen Mertner begrüßte die Gäste auf das herzlichste und übergab dann das Wort an die stellvertretende Vorsitzende Tina Fischer. Sie bedankte sich in ihrer Rede bei allen Ehrenamtlern für ihr unermüdliches Engagement. Sie sagte, dass das Ehrenamt der Kitt in der Gesellschaft wäre, ohne ihn wäre vieles nicht möglich. Sie freute sich nun auch vier Ehrenamtler/innen begrüßen zu dürfen die sich für eine Kandidatur zum Bürgermeister/in aufstellen ließen. Angela Homuth ( Wildau ),Martina Mieritz ( Zeuthen ),Georg Hanke ( Königs Wusterhausen ) und Christian Könning ( Eichwalde ). Auch konnte sie die Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann herzlich begrüßen, die sich um ein Bundestagsmandat bewirbt. Eine ganz große Ehre sei es nun für sie ein ganz besonderes Mitglied der AWO begrüßen zu dürfen. „Ein Mensch, dem unsere Region und auch sie persönlich so vieles zu verdanken hat. Herzlich willkommen Peter Danckert!“ Auch er ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die Gäste zu richten. Er lobte ebenfalls das große Engagement aller hier anwesenden. Er war stolz darauf, was er als ehemaliger Bundestagsabgeordneter mit allen gemeinsam für unsere Region erreicht hat. Als er unter Beifall seine Rede beendete, wurde ihm noch zugerufen, er solle doch den Satz sagen, auf den doch alle gewartet hatten. „Das Büfett ist eröffnet.“ Nun war genügend Zeit, sich bei frisch Gegrilltem untereinander auszutauschen. Dazu mischten sich Tina Fischer und auch die anwesende Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann unter die Gäste, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie wollten natürlich wissen, wie und wo die Landesregierung unterstützen kann. Dabei wurden auch auf Wunsch einige Erinnerungsfotos gemacht. So wurden in entspannter Atmosphäre noch viele interessante Gespräche geführt. Viele bedankten sich bei der Verabschiedung beim Initiator des Treffens Jürgen Mertner. Er bedankte sich auch bei der WSG. Es hat alles perfekt geklappt.

 

Dass der Kreisverband der AWO so eine Veranstaltung auch im nächsten Jahr ermöglichen will, ist für Tina Fischer und Jürgen Mertner eine Selbstverständlichkeit.

 

                                                                                                                    Text / Fotos    Dieter Okroy   AWO

 

 

Gute Laune beim traditionellen Hoffest im AWO - Seniorenteff

 

Mitte August fand wieder im AWO-Seniorentreff der Stadt Wildau das vom Seniorenbeirat der Stadt, der AWO und der Volkssolidarität organisierte Hoffest statt. Viele Besucher kamen bei bestem Wetter, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen. Die Erwartungen waren hoch, denn die Feste der vergangenen Jahre waren immer ein voller Erfolg. Auch dieses Jahr wurden sie nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Die gute Seele des Hauses Frau Markus hatte wieder alles bestens vorbereitet. Die Tische waren liebevoll eingedeckt und der leckere selbstgebackene Kuchen wurde auch bald serviert. Bei den vielen Sorten muss sie wohl die ganze Nacht gebacken haben. Das alleine wäre schon ein Grund zu kommen. Die Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Frau Schimrigk begrüßte die Gäste auf das herzlichste. Sie bedankte sich bei allen, die an der Vorbereitung des Festes mitgewirkt haben. Allen voran den AWO-KV der wieder vieles sponserte so das für die Besucher alles kostenfrei war. Auch freute sie sich den schon von vielen Festen bekannten Alleinunterhalter Herrn Ludwig begrüßen zu dürfen. Unter den Gästen waren unter anderen auch die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Wildau Angela Homuth und die Einrichtungsleiterin der Wildau Seniorenheim GmbH Niederlassung Wildau Frau Manuela Willner. Bevor er so richtig anfing, wurde aber erst einmal der Kaffee eingegossen. Da fanden sich auch viele Helfer, die Frau Markus dabei unterstützten. Der Kuchen war so lecker, dass die ersten Teller bald leer waren. Aber der Vorrat an Kuchen schien unendlich, so dass ständig aufgefüllt wurde. Ein Zeichen, dass es allen gut schmeckte. Nun spielte sich auch Herr Ludwig langsam warm. Die ersten wagten sich auf die Tanzfläche. Da Herr Ludwig wohl den Geschmack der Besucher kannte, nahm das Fest schnell Fahrt auf. Jetzt war die Tanzfläche fast bei jedem gespielten Titel voll. Darüber freute sich natürlich auch Herr Ludwig, der fast alle Titel auch Live sang. Nur bei der „Annemarie Polka“ ist noch Luft nach oben meinte er. In der Zwischenzeit wurde auch schon das Abendbrot vorbereitet. Auch schon zur Tradition gehört es, dass Herr Siebert vom Jugendclub der Stadt mit seinen Jungs hier grillte. Dafür gab es auch vom Seniorenbeirat ein kleines Dankeschön. Die Bratwürste und der Salat waren lecker und für den großen Hunger gab es auch noch Nachschlag. Wo es in früheren Jahren nach dem Essen langsam ruhiger wurde, ging es jetzt erst richtig los. Die Stimmung und die gute Laune schienen anzustecken. Bei keinem Titel war die Tanzfläche mehr leer. Als gegen 18 Uhr Schluss sein sollte, kamen Zugabe rufe. Darauf schien Herr Ludwig nicht unvorbereitet zu sein. Er spielte eine Zugabe nach der anderen. Dabei waren die „Kreuzberger Nächte“ oder „Kling Klang“ und vieles mehr. Erst nach der gefühlten 10. Zugabe als er den Besuchern die freudige Mitteilung musikalisch überbringen konnte, dass der alte Holzmichel noch lebt, waren alle zufrieden. So endete mit lautem und den Armen nach oben gestrecktem Ruf „ Ja, er lebt noch“ das Fest. Alle waren des Lobes voll und bedankten sich bei allen die dazu beigetragen haben. Dem kann man sich nur anschließen.

 

                                                                                                                   Fotos / Text  Dieter Okroy   Wildau

 

 

Zauberhaftes Sommerfest

 

Ende Juli fand das diesjährige Sommerfest des AWO-OV-Königs Wusterhausen im AWO-Seniorenheim KW statt. Auch wie die Jahre zuvor hatte Clubleiterin Silvia Schuder mit ihren Helfern den ganzen Tag mit den Vorbereitungen zu tun. Pünktlich zum Einlass war alles fertig. So konnten die ersten Besucher an den wieder liebevoll gedeckten Tischen Platz nehmen. Der Tischschmuck natürlich auch wie immer selbstgebastelt. Es dauerte auch nicht lange bis alle Gäste ihre Plätze eingenommen hatten. So konnte das Fest pünktlich durch die Vorsitzende des Ortsvereines Bärbel Lehmann eröffnet werden. Sie übergab der Clubleiterin Silvia Schuder nicht nur das Wort sondern auch Blumen als großes Dankeschön für ihr unermüdliches Engagement. Frau Schuder begrüßte in ihrer Ansprache alle Teilnehmer und Gäste auf das herzlichste und bedankte sich besonders bei der AWO und seinen Gliederungen ohne die so etwas nicht zu bewältigen wäre. Auch die Mitarbeiter des Küchenteams und der Hausmeister wurden lobend erwähnt. Das sollte es auch schon kurz gewesen sein. Für die musikalische Umrahmung des Festes stellte sie das beliebte Duo „Dietmar & Doreen„ vor. Allen Besuchern sind die beiden für ihre gute Musik bekannt. Sie legten auch schon gleich vor dem Kaffeetrinken die erste Runde hin. Dass beim ersten Titel die Tanzfläche gleich voll ist, versteht sich hier von selbst. Danach ging wieder alles ganz schnell. Das eingespielte Team der fleißigen Helfer hatte im nu den Kaffee und leckere Windbeuteltorte serviert. Das Abräumen klappte genauso perfekt. Nun konnte Dietmar & Doreen so richtig loslegen. Da sie nicht das erste Mal hier waren, wussten sie genau, was hier gut ankommt. In den kurzen Pausen hatten wieder die Line Dancer Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die nächste Pause benutzte Frau Schuder, um ein kleines Programm anzukündigen. Die meisten Gäste waren bei diesen Punkt sehr skeptisch, weil sie lieber ihr Programm selber machen. Aber was Silvia Schuder da, im wahrsten Sinne des Wortes, aus dem Hut zauberte, stellte sich später als wahrer Glücksgriff heraus. Der Zauberer Steffen Unger stellte sich vor. Ein paar kurze Taschenspielertricks zum Aufwärmen und dann ging es richtig los. Das Publikum war begeistert. Er zeigte nun alles, was man von einem guten Magier erwartet. Verblüffend wie er Wasser in eine Zeitung goss, um sie dann auseinander zu falten und das Wasser war weg. Wieder zusammengefaltet goss er das Wasser wieder zurück. Alles hautnah. Selbst mit dem fotografiert werden aus nächster Nähe hatte er keine Probleme. Auch das Publikum wurde dabei mit einbezogen. Aus weißem Papier wurden 50 Euro Scheine, die er verbrannte und nachher wieder unversehrt in der Hand hielt. Ein Trick folgte dem anderen. So vergingen die 30 Minuten wie im Fluge. Dafür gab es am Ende einen riesigen Applaus. Obwohl er nicht mit lebenden Tieren arbeitete, zauberte er trotzdem zum Schluss ein „Kaninchen“ aus dem Zylinder. Ein sehr schönes Programm, da waren sich alle einig.

 

Jetzt legten sich auch die Musiker mächtig ins Zeug. Da sang dann Doreen Lieder von Helene Fischer, Andrea Berg und von der einen, die immer lacht. Jetzt hielt es auch bis zum Abendimbiss keinen mehr auf den Plätzen. Selbst als die Linen Dancer in der Pause die Tanzfläche füllten wurde einfach in den Gängen getanzt. Auch schon zur Tradition geworden, ist der Ruf nach der Annemarie Polka. War der Kreis vor Jahren noch überschaubar, so ist er jetzt so groß, dass man fast zwei daraus machen könnte. Die Verteilung des Imbisses verzögerte sich, weil keiner aufhörte zu tanzen. Wolfgang Schuder, der auch wieder fleißig mithalf, wollte schon den Stecker ziehen. War aber nicht nötig. Der Duft der Bratwurst und Bouletten waren doch zu verlockend. Auch hier ging wieder alles zügig. Damit das Essen erst gar nicht ansetzt wurde nun „non Stopp“ bis zum Ende weitergetanzt. Gegen 20 Uhr ging wieder ein toll organisiertes Fest zu Ende. Danke an alle, die dazu beigetragen haben. Als Gast konnte man an der Stimmung sehen, dass sich die Mühe gelohnt hat.

 

                                                                                                                     Text/ Fotos:  Dieter Okroy    AWO-OV-Wildau

 

Kurzweiliger Tagesausflug

Ende Mai ging es mit unserem Ortsverein in die Hauptstadt des Freistaates Sachsen nach Dresden. Auf dem Programm stand u.a. eine Schiffsfahrt nach Pillnitz. Bei herrlichstem Wetter ging es pünktlich 7.30 Uhr von Wildau los. Wir hatten auch dieses Jahr wieder das große Glück neben den Busfahrer Heiner Klett vom gleichnamigen Reiseunternehmen auch wieder unseren AWO-Freund und Busfahrer ade Horst Stellmacher begrüßen zu dürfen. Da die Tour in seine alte Heimat ging, gab es von ihm interessante Erklärungen links und rechts der Strecke. Dadurch war die Fahrt sehr kurzweilig. Wir erreichten auch ohne Stau gegen 10.30 Uhr das Zentrum von Dresden. Das gemeinsame Mittagessen im Restaurant „Pulverturm“ wurde durch den Ortsverein organisiert. Das Ambiente im Restaurant und das Essen waren ein absoluter Hingucker und schmackhaft.

Anschließend hatte jeder bei strahlendem Sonnenschein ausreichend Zeit, um das bunte Treiben rund um die Frauenkirche individuell zu gestalten. Was man in dieser relativ kurzen Zeit rund um die Frauenkirche sah, war eigentlich alleine schon eine Reise wert. Hier präsentierte sich Dresden von seiner schönen Seite. Jetzt verstand man zu Recht, warum es das „Elbflorenz“ des Nordens genannt wird. Tausende von Besuchern flanierten über die Plätze. Die Straßencafés waren überfüllt und in den Kirchen herrschte Hochbetrieb. Aber nicht wegen des Kirchentages in Berlin, sondern hier fanden mehrere Hochzeiten statt. Eine Braut fuhr mit meterlanger Limousine vor, eine andere in einem schön geschmückten Oldtimer. Nun dröhnte laute Musik aus der Ferne während ein Künstler am Flügel auf den Platz die leiseren Töne bevorzugte. Ein Kilometer langer Korso aus Fußgängern und offenen LKW`s näherte sich mit lauter und schriller Musik. Bunte Regenbogenfarben zierten den Zug. Ein Plakat und eine große Bühne am Stadtrand hatten schon darauf hingewiesen. Es war der Dresdener „Christopher Street Day“, der ebenfalls an diesem Tag stattfand. Da hatte man viel zu sehen.

Am Schiffsanleger trafen sich alle Reiseteilnehmer wieder. Pünktlich gegen 14 Uhr starteten wir mit dem Schiff „Gräfin Cosel“ zum eigentlichen Ziel unserer Reise, dem Schloss Pillnitz. Dabei dauerte das Einsteigen und Aussteigen der fast tausend Gäste eine gefühlte halbe Stunde. Ziemlich beschwerlich bei der großen Mittagshitze. Aber es hatte sich gelohnt. 2 Stunden entlang der Elbe einfach schön. Burgen, Schlösser, Weinhänge und auch viele erholungssuchende Menschen an den Ufern machten auch diese zwei Stunden zu einem kurzweiligen und in Erinnerung bleibenden Erlebnis. Am Schloss Pillnitz erwartete uns eine herrliche Kulisse. Das Schloss oder die Parkanlagen luden zu einem Spaziergang ein. Manche setzten sich bei Kaffee, Kuchen oder einem leckeren Eis in den Schatten. In der Zwischenzeit hatten unsere beiden Busfahrer den Bus zum Schloss „überführt“, so dass wir gegen 17.30Uhr die Rückreise antreten konnten. Nach circa 5 Minuten bemerkte jemand, dass er seine Geldbörse im Kaffee vergessen hatte. Für unseren Busfahrer erstmal kein Problem. Er drehte sofort um. Aber würde die Geldbörse mit den Papieren auch noch da sein? Mit hochgehaltener Geldbörse und einem Lächeln kam sie zurück. Das freute alle Gäste und es gab viel Beifall und Rufe für eine „Bus-Runde“ wurden laut. Aber das war natürlich nur Spaß. So endete nun auch für alle gegen 20.30Uhr eine gelungene Reise. Dafür bedankte sich unsere Vorsitzende Angela Homuth ganz besonders bei Ingrid Mertner und Sieglinde Stellmacher. Aber auch ganz besonders den aktiven Busfahrer Heiner Klett und seinem „Co-Piloten“ Horst Stellmacher für seine fachkundigen und unterhaltsamen Ausführungen. Sie verabschiedeten wieder alle Fahrgäste mit dem Spruch „Wir würden uns freuen, Sie auch das nächste Mal hier wieder an Bord begrüßen zu dürfen.“

Das halte ich bei so einer netten Crew nicht für ausgeschlossen!

                                                                                                     Text / Fotos Dieter Okroy AWO-OV-Wildau

 

Informative Gesprächsrunde mit Revierpolizisten

Zu einer Gesprächsrunde mit unserem Revierpolizisten Bernd Magalowski hatte der AWO-OV-Wildau Ende April eingeladen. Unsere Ortsvereinsvorsitzende Angela Homuth begrüßte alle Gäste auf das Herzlichste. Vor allem freuten sich alle, dass unser Gast der Einladung, trotz vieler anderer Aufgaben, gefolgt ist. Für diejenigen, die ihn noch nicht kannten, stellte er sich und seinen Werdegang zum Revierpolizisten von Wildau kurz vor. Als er sein Aufgabengebiet vorstellte, war allen klar, dass er alleine mit seinem Kollegen die vielseitigen Probleme von Sicherheit und Ordnung in der Stadt gar nicht leisten umfänglich kann. Zu groß ist das Stadtgebiet, das ja auch noch das A10 Center und das Gewerbegebiet umfasst. Der Personalschlüssel liegt bei ca. 5000 Einwohnern pro Polizist. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie nicht an allen Brennpunkten sein können.

Er berichtete von Beschaffungskriminalität, Wohnungs-, Geschäftseinbrüchen und unbelehrbaren Fahrradfahrern die permanent auf dem Fußweg fahren. Damit hatte er wohl auch das bestätigt, was viele Besucher selbst erlebt hatten. So entwickelte sich schnell eine angeregte Diskussion zwischen den Besuchern und Herrn Magalowski. Da kam das ganze Spektrum, was auch viele Bürger im Land bewegt, zur Sprache. Jemand fühle sich in seinen Haus nicht mehr sicher, eine anderer berichtet von rücksichtslosen Rasern auf dem Fußweg und einer berichtete sogar von einem Trickbetrug. Er selbst wurde vor kurzem Opfer des Trickdiebstahles mit Verlust seiner Brieftasche vor einem Wildauer Aldi-Markt. Viele fragten, warum es nicht mehr Polizeipräsenz auf den Straßen gibt?

Viele Stellen wurden in den 90 er Jahren abgebaut und Dienststellen geschlossen. Die Korrektur dieser Maßnahmen kann noch einige Jahre dauern. Er selbst hätte auch schon in seinen verdienten Ruhestand gehen können. Viele wird es freuen, dass er uns noch bis Ende 2018 erhalten bleibt. Vor allem auch wird es auch die Schulen freuen, wo er auch noch regelmäßig den Kids das richtige Verhalten mit dem Rad im Straßenverkehr beibringt. Dafür an dieser Stelle ein großes Dankeschön. Der Revierpolizist merkte auch, dass er alle Fragen an diesen Nachmittag aus zeitlichen Gründen nicht beantworten kann. Deshalb versprach er, dieses Jahr, wenn der Ortsverein es möchte, nochmal vorbeizukommen. Des Weiteren hat er offizielle Sprechstunden oder würde bei Bedarf auch mal Hausbesuche machen.

Für dieses Engagement und die interessanten Ausführungen gab es Applaus und ein paar Blümchen.

                                                                                            Text / Fotos   Dieter Okroy AWO – OV - Wildau

 

Umstrukturierung im Pflegebereich

„Aus drei (Pflegestufen) mach fünf (Pflegegrade)“. Das war der Beginn eines Vortrages Mitte März im AWO Club Wildau. Eingeladen zu diesem komplizierten Thema hatte der AWO OV Wildau dazu die Pflegedirektorin der AWO Seniorenheim Wildau GmbH Judit Korinth. In gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Gebäck versuchte sie nun, den Gästen die Änderungen ab Anfang 2017 in der Pflege verständlich zu erläutern. Grund der Änderung ist das neue Pflegestärkungsgesetzt, welches ab Januar in Kraft gilt. Den Inhalt in einem kleinen Artikel wiederzugeben, ist natürlich nicht möglich. Am besten machen sich Betroffene oder Angehörige selber schlau. Broschüren werden dazu bald im Club ausliegen. Aber kurz zusammengefasst steht fest, dass mehr nach Bedarf und nicht mehr nach Zeit gepflegt werden soll. Jeder Bedürftige soll noch so viel wie möglich alleine machen. Dazu wird mehr auf die ambulante Pflege gesetzt, so dass der Bedürftige noch so lange wie möglich in seinen eigenen vier Wänden verbleiben kann. Für andere kann sich ab den 1.Januar der Eigenanteil erhöhen. Für alle die schon vor dem 1.1.2017 eingestuft wurden, gilt der Bestandsschutz. Für viele war es auch neu, welche Möglichkeiten es für pflegende Angehörige gibt. Da wurde die Kurzzeit- oder Verhinderungspflege erläutert. Oder auch Geld was einigen zusteht für Dienstleistungen im haushaltsnahen Bereich. Diese Leistungen werden, oft aus Unwissenheit, nicht in Anspruch genommen. Alles wurde für jeden verständlich erklärt. Dafür bedankten sich alle Besucher mit einem großen Applaus. Von unserer stellvertretenden Vorsitzenden Ingrid Mertner gab es noch ein Blumenstrauß als Dankeschön. Frau Korinth beantwortete auch noch im Anschluss spezielle Fragen einiger Besucher. Sie riet dabei dringend dazu, dass sich Betroffene oder ihre Angehörigen informieren sollten. Viele verschenkten aus Unwissenheit bares Geld. Ob dann in naher Zukunft die Seniorenheime nur noch reine Pflegeheime werden, bleibt abzuwarten. Für viele bringt das neue Gesetz Verbesserungen. Aber es wird sicher in der Zukunft auch für viele teurer, die den Besitzstand nicht haben. Ob das der große Wurf der Regierung ist, wird die Zukunft zeigen.

                                                                                                  Text / Fotos Dieter Okroy   AWO-OV-Wildau

Frauenpower in KW

Auch dieses Jahr wurden wieder alle Besucherinnen der Frauentagfeier im AWO Seniorenheim KW mit einer Rose bedacht. Eingeladen hatte der KW`er AWO Ortsverein und Seniorenclub. Diesmal hieß es: „Frauen für Frauen“. Clubleiterin Sylvia Schuder ließ es sich nicht nehmen, selbst am Einlass die Rose zu überreichen. An ihrer Seite die AWO-Mitarbeiterin Susanne Ziervogel. Wieder war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Frau Schuder begrüßte wie immer pünktlich alle Gäste auf das herzlichste. Sie ging in ihrer Rede kurz auf den Ursprung des Frauentages ein, dessen Wiege ja für viele, überraschender Weise, in den USA steht. Sie bedankte sich bei den vielen Helferinnen, die schon seit dem frühen Vormittag bei der Vorbereitung mit anpackten. Ihr Dank ging auch an die AWO mit all ihren Gliederungen für die beispiellose Unterstützung. AWO Ortsvereinsvorsitzende Bärbel Lehmann bedankte sich bei Frau Schuder mit einen Blumenstrauß für die tolle Arbeit, die sie hier leistet. Dafür gab es viel Applaus. Sie gab das Kompliment gerne an den AWO Ortsverein KW zurück und gab danach den Ablauf der Feier bekannt. Zuerst zur Stärkung ein Stück leckerer Himbeertorte und Kaffee satt. Ihre Devise „Erst ruff auf die Hüften, dann wieder runter. Danach gestaltet ihr das Programm selber“, meinte sie. Sie habe nur für die Umrahmung gesorgt. Die waren keine geringeren als Bastian & Steffen. Oder auch unter „Doc Adams und der Brehmer“ bekannt. Das sind zwei Vollblutmusiker, eine Gitarre und pure Leidenschaft. Die Bandbreite ihrer Musik ist unglaublich. Sie reichte vom Schneewalzer bis zur Countrymusik. Alles Live gesungen. Vor allem die Countrymusik war ganz nach dem Geschmack der „Line Dancer“. Da wurden nicht nur die Pausen der beiden genutzt, sondern auch noch während ihrer Live Musik in den Gängen getanzt, um die Tanzfläche für die „ Nicht-Line-Dancer“ nicht zu blockieren. Bei Titeln von Johnny Cash war Doc Adams ganz in seinem Element. So tritt er auch Solo auf vielen Westernevents auf. Auch der „Rheinländer“ war für die beiden kein Problem. Es wurde sogar gejodelt und die berühmte „Annemarie-Polka“ fehlte natürlich auch nicht. Dabei machten die beiden sogar mit den Füßen mit. Die gute Stimmung hier übertrug sich sogar auf einige Heimbewohner, die in ihren Rollstühlen kräftig mitschunkelten. So wurde noch weit bis in den Spätnachmittag getanzt. Geschätzte 4 Stunden gab es keine leere Tanzfläche. Aufgehört wurde eigentlich nur, weil ja irgendwann auch mal Schluss sein muss. Konditionell waren noch alle gut drauf. Aber für Sylvia und ihre Helferinnen ging es noch einige Stunden weiter. Aufräumen war angesagt. Gut, dass sie sich da auch auf ihre „Leute“ verlassen kann. Für Personen, die gerne tanzen und Spaß haben, ist der AWO Senioren-Club KW immer eine gute Adresse.

                                                                                                             Text / Fotos   Dieter Okroy AWO

 

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