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Meldungen des Kreisverbands

Schöner Nachmittag auch ohne „einen winzigen Schluck“

Die vom AWO-Ortsverein Wildau schon lange geplante Veranstaltung über das Leben des großen deutschen Schauspielers Heinz Rühmann (Teil 2) musste leider aus gesundheitlichen Gründen von Jochen Kaiser abgesagt werden. Schon beim 1. Teil war das Interesse riesig. Die Cafeteria des AWO Seniorenheimes Wildau war damals bis auf den letzten Platz gefüllt. Gut ein Jahr später freuten sich natürlich wieder viele Besucher Ende Februar auf den 2. Teil. Schon beim Betreten der Cafeteria waren einige die den 1.Teil gesehen haben leicht irritiert. Keine Leinwand, keine Technik und vor allem keine Becher im Flur mit dem „winzigen Schluck“ wie beim 1. Teil. Auch war Herr Kaiser gar nicht da. Dafür war eine Frau anwesend, die einige irgendwoher kannten. „Aber woher?“ fragten sie sich. Die Auflösung ließ nicht lange auf sich warten. Unsere stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Ingrid Mertner hatte nun die undankbare Aufgabe die Nachricht zu überbringen, dass Herr Kaiser leider ganz kurzfristig absagen musste. „Oh wie schade, wir haben uns so darauf gefreut“. Die große Enttäuschung darüber legte sich bald. Herr Kaiser selbst hatte für „Ersatz“ gesorgt. Er bat eine gute Bekannte, ob sie nicht für ihn einspringen könne. Sie sagte, in Absprache mit Frau Mertner, spontan zu. Dafür an dieser Stelle schon mal ein Danke. Nun stellte Ingrid Mertner unseren heutigen Gast vor. Marion Thomasius, die wir mit ihrem Mann Wolfgang schon zweimal in Wildau begrüßen durften. Daher kam sie vielen schon irgendwie bekannt vor. Sie hatte nun die undankbare Aufgabe, die hochgeschraubten Erwartungen der Besucher zu erfüllen. Mit ihren erfrischend erzählten Geschichten hatte sie die Besucher bald auf ihrer Seite. Sie bedauerte auch sehr, dass ihr Mann leider keine Zeit hatte. Sonst hätte er die Pausen zwischen den Geschichten mit Musik überbrückt. Schließlich seien sie ja das Duo „Thomasius“. Aber auch ohne musikalische Pausen war es noch ein schöner Nachmittag. Die Palette ihrer Geschichten reichte von fantasievollen Fabeln für Erwachsene bis zu erfrischend erzählten Geschichten, wie sie das Leben eben schreibt. Alle ihre Geschichten entspringen ihrer eigenen „Feder„. Ihr Motto lautet immer: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ So gab es am Ende nicht nur Applaus sondern noch einen Blumenstrauß. Nun hatte man noch die Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen ein wenig zu plauschen. Herr Kaiser hatte sich inzwischen telefonisch bei Frau Thomasius erkundigt, ob alles geklappt hat und versprochen, dass er den 2. Teil auf jeden Fall so schnell wie möglich präsentieren wolle. Da werden der Ortsverein und Herr Kaiser sicher bald einen neuen Termin vereinbaren. Die Lesung war eben nur „Ersatz„.

                                                                                                                     Text / Fotos Dieter Okroy AWO

 

Mitgliederversammlung vom AWO Ortsverein Wildau von großem Interesse

Viele AWO Mitglieder fanden Anfang Februar den Weg in die Cafeteria des AWO Seniorenheimes Wildau. Dort fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Ortsvereinsvorsitzende Angela Homuth begrüßte alle auf das herzlichste. Zur Eröffnung der Veranstaltung wurde noch ein Image-Film über die Stadt Wildau gezeigt. Ein schöner Film. Eine tolle Werbung für unsere Stadt.

Anschließend zog die Vorsitzende eine positive Bilanz des vergangenen Jahres und erinnerte nochmal an die vielen regelmäßig stattfindenden Aktivitäten im AWO-Club in der Fichte 105: Wie die Liedertafel, die Stuhlgymnastik, die Spielenachmittage und das Basteln. Sie verwies auch noch auf Veranstaltungen im AWO-Seniorentreff in der Karl-Marx-Straße 123. Diese Einrichtung wird vom AWO Kreisverband Dahme-Spreewald e.V. betrieben. Deshalb war es Angela Homuth ein Bedürfnis, unseren AWO Kreisvorsitzenden Jürgen Mertner nochmals persönlich zu begrüßen. Ein Dankeschön auch an den Geschäftsführer der Seniorenheim Wildau GmbH Andreas Beckmann für die Unterstützung in der Seniorenarbeit.

Besonders in guter Erinnerung blieb noch die Busfahrt an den Senftenberger See oder die Adventsschifffahrt auf der Dahme. Nun übergab unser Vorstandsmitglied und erfahrener Versammlungsleiter Fred Arbter das Wort an Bärbel Richter. Sie erläuterte die anstehenden Veranstaltungen für das erste Halbjahr 2017. Das Highlight wird eine Busfahrt nach Dresden sein. Aber auch der 2. Teil über das Leben von Heinz Rühmann oder der Vortrag von Judit Korinth von der Wildauer Seniorenheim GmbH „Pflegegrade statt Pflegestufe“ dürfte auf großes Interesse stoßen. Für das 2. Halbjahr erhofft sich der Vorstand noch viele Anregungen der AWO Mitglieder. Zum Abschluss gab unsere stellvertretende Vorsitzende und Kassiererin Ingrid Mertner noch den Finanzbericht. Erfreulicher Weise sind die Einnahmen höher als die Ausgaben. Sie gab einen Überblick über die Verwendung der Ausgaben 2016. Da stehen auch die Mitglieder im Vordergrund. So bekommt jedes Mitglied zum runden bzw. halbrunden Geburtstag nicht nur eine Glückwunschkarte sondern auch einen Gutschein. Auch werden jedes Jahr die Kinder im AWO Heim „Haus Prierosbrück“ bedacht. Da gibt es Kinokarten oder ähnliches. Blumen gab es noch als Dankeschön an die Mitarbeiterinnen der Seniorenheim GmbH Frau Bittner und Frau Griep für die gute Zusammenarbeit. Zum Abschluss war bei einem kleinen Imbiss und Getränken auch noch Zeit für nette Gespräche. Der Vorstand wünscht sich auch für die kommenden Veranstaltungen so eine rege Teilnahme.

                                                                 Im Namen des Vorstandes   Dieter Okroy

 

 

Fachtagung zum 7. Altenbericht stieß auf große Resonanz

Am 21. Januar 2017 fand im AWO Seniorenheim Wildau eine Fachtagung unter der Überschrift

„Sorge und Mitverantwortung in der Kommune“

statt.

Initiatoren der Veranstaltung waren:

-       Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO BV)

-       AWO Kreisverband Dahme-Spreewald e.V. (AWO KV DS)

-       AWO Seniorenheim Wildau GmbH (SHW)

-       Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (ISS)

-       Wildauer Service GmbH (WSG) und

-       Dahmeland soziale Dienste GmbH (DSD).

Jürgen Mertner (Vorsitzender AWO KV DS) freute sich, die zahlreichen Gäste begrüßen zu dürfen. Unter den Gästen waren der Vorsitzende des Präsidiums des AWO Bundesverbandes, Wilhelm Schmidt; Prof. Dr. Peter Dehne von der Hochschule Neubrandenburg (beide waren Mitglieder in der 7. Altenberichtskommission), der Ehrenvorsitzende des AWO Regionalverbandes Brandenburg Süd e. V. (AWO RV BB Süd), Christoph Eigenwillig und der neue Vorsitzende des Verbandes, Heinz Felker ,sowie viele bekannte Vertreter aus Städten und Kommunen.

Jürgen Mertner lobte die perfekte Vorbereitung der Veranstaltung durch Andreas Beckmann, Geschäftsführer der SHW, und seinem Team. Alleine hätte der Kreisverband eine solche Tagung nicht stemmen können.

Wilhelm Schmidt ging in seiner Rede auf die zukünftigen Probleme ein, die auf die Gesellschaft - im Hintergrund immer älter werdender Men-schen - zukommen. Prof. Dr. Peter Dehne stellte dabei auch mögliche Lösungen für den ländlichen Raum vor.

Im Anschluss der Impulsreferate diskutierte speziell zu diesem Thema ein Fachpodium auf der Bühne. Unter Moderation von Brigitte Döcker (Vorstand AWO BV) stellten Harald Lehmann (Amtsleiter Sozialamt LDS), Angela Homuth (Vorsitzende der Stadtverordneten Versammlung Wildau), Wolfgang Grunert (Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates LDS), Wolfgang Luplow (Geschäftsführer des AWO RV BB Süd) sowie Wilhelm Schmidt und Prof Dr. Dehne mögliche Lösungen vor.

Nach der Mittagspause konnte sich jeder Gast für eines von 4 Themen entscheiden, die nun in vier verschiedenen Foren diskutiert wurden.

Forum 1:

Thema „Sozialräumliche Versorgungskonzepte und die Konstituierung von Hilfe-mixen im ländlichen Raum“; Impuls & Moderation: Wolfgang Luplow, Geschäftsführer AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V.

Forum 2:

Thema „Generationsgerechte Wohnraumversorgung und räumliche Infrastruktur unter besonderer Berücksichtigung von Barrierefreiheit“; Impuls & Moderation: Carsten Kröning, Wildauer Wohnungsbau Genossenschaft

Forum 3:

Thema „Interkulturelle Öffnung und pflegerische Versorgung älterer Migranten/innen und geflüchteter Menschen“; Impuls & Moderation:

Grit Marko, Dahmeland soziale Dienste GmbH

Forum 4:

Thema „Die Organisation des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort“ Impuls & Moderation: Claudia Mund, Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPIQ Regionalbüro Südwest)

Danach gab es noch ein sozialpolitisches Podium unter dem Motto „Lokale Verantwortungspartnerschaften - wie kann das aussehen? Teilnehmer der Diskussionsrunde waren

Arbeiterwohlfahrt:    Geschäftsführerin, Anne Böttcher, AWO Landes-verband Brandenburg e.V.

Landkreis Dahme Spreewald:      Beigeordneter und Dezernent

Carsten Saß

Stadt Wildau:                                   Bürgermeister, Dr. Uwe Malich

Land Brandenburg:                       Referatsleiter für Behindertenpolitik Ulrich Wendte, MASGF

Gesamtmoderation:                        Geschäftsführer, Benjamin Landes ISS-Frankfurt/Main

Im Anschluss bedankte sich Andreas Beckmann bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und wünschte eine angenehme Heimfahrt.

Wilhelm Schmidt bedankte sich im Namen aller Gäste für eine bis ins letzte Detail hervorragend organisierte und gelungene Veranstaltung.

Diesen Dank gab Andreas Beckmann sofort an seine Mitarbeiter weiter. Dem kann man sich nur anschließen.

Text / Fotos: Dieter Okroy ; AWO OV - Gast der Veranstaltung                    

 

 

 

         Schwungvoller Jahresausklang- alle Jahre wieder

Wie jedes Jahr bildet die Weihnachtsfeier des AWO-Seniorenclubs KW in Kooperation mit den AWO Ortsverein Königs Wusterhausen so etwas wie den Jahresabschluss. Mitte Dezember war es wieder soweit. Clubleiterin Silvia Schuder konnte in ihrer Begrüßungsrede wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Der Saal im AWO-Seniorenheim KW war wie immer festlich geschmückt. Leere Plätze natürlich „Fehlanzeige“.

Sie freute sich besonders, dass der Vorsitzenden des AWO Kreisverbandes Jürgen Mertner trotz vieler Termine gekommen war. Für mich eine Herzensangelegenheit sagte er. Außerdem begrüßte sie die Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Prof. Dr. Renate Grupe sowie die Vorsitzende des AWO-Ortsvereines KW Bärbel Lehmann und ihre Stellvertretende Annerose Ziehe. In einer kurzen Rede bedankte sich Bärbel Lehmann bei Silvia Schuder für die hervorragende Arbeit, die sie leistet. Das konnte Frau Schuder, wie immer, nur bedingt annehmen. Für sie hat der Erfolg viele Väter. Deshalb bedankte sie sich mit kleinen Geschenken bei allen ihren fleißigen Helfern. Ein Dank an dieser Stelle auch an ihren Ehemann Wolfgang. Das sollte es an dieser Stelle auch gewesen sein.

Nun zog auch schon der Duft von Kaffee durch den Saal. Die eben genannten fleißigen Helfer hatten nun wieder alle Hände voll zu tun. So dauerte es auch nicht lange, bis jeder ein Stück leckerer Torte hatte. Im Hintergrund war angenehme Weihnachtsmusik zu hören. Wer keinen Blickkontakt hatte, nahm an, es käme vom Band des „DJ“, der seine Anlage schon aufgebaut hatte.

Weit gefehlt, er spielte die Panflöte live. Ein völlig neues Gesicht in KW. Keiner der seit Jahren vertrauten DJ`s. Er stellte sich dann als „Alleinunterhalter“ René Beschnitt vor. Er mache nicht nur Musik sondern ist auch noch für das Programm zuständig. Viele waren nun sehr gespannt. Wer die Stimmung bei den anderen DJ`s vergangener Veranstaltungen erlebt hat, weiß, dass die Messlatte sehr hoch hängt. Doch, um es vorweg zu nehmen, sie sollten nicht enttäuscht werden. Im Gegenteil. Er bewies, dass er ein wahrer Allrounder ist. Zum „Auflockern“ gab er erst einmal ein paar Witze zum Besten. Die Gäste amüsierten sich köstlich. Auch das Bauchreden im Dialog mit einem Vogel beherrschte er perfekt. Dafür gab es auch viel Applaus. Danach nahm dann die Feier weiter Fahrt auf. Jetzt zeigte er sein ganzes Können. Er sang nicht nur Live, sondern spielte auch viele Instrumente. Saxofon, Keyboard, Akkordeon um nur einige zu nennen. Sein Repertoire reichte vom Rheinländer, der Annemarie Polka bis zu den Ohrwürmern von DJ Ötzi und Helene Fischer. „Atemlos„ spielte er auf dem Saxofon. Dabei stand er oft zwischen den Tanzenden. Die Tanzfläche reichte meist nicht aus. Da wurde einfach im Gang getanzt. Dass in den Pausen Line Dance getanzt wurde, versteht sich hier von selbst. Nur René Beschnitt war etwas irritiert als während seiner Pause die Tanzfläche voll war. So etwas habe er noch nicht erlebt, meinte er. Er macht übrigens schon über 30 Jahre Musik und ist Sänger der „Nieplitzer Musikanten“. Eine Gruppe, die man auch die „Kastelruther Spatzen des Ostens“ nennt. Das erklärt natürlich einiges.

Wieder ein schöner Jahresabschluss. Silvie und Wolfgang wünschten allen beim Abschied „Fröhliche Weihnachten“. Dem kann man sich nur anschließen.

                                                                                                                        Text / Fotos   Dieter Okroy   AWO    

 

Weihnachtsfeier im „Lindenkrug“ wieder gute Wahl

Wieder hatte sich der AWO-Ortsverein Luckau eine gute Gaststätte für ihre diesjährige Weihnachtsfeier ausgesucht. Diesmal fand die Feier Anfang Dezember im Landgasthof „Lindenkrug“ in Gehren statt. Pünktlich fuhr gegen 14 Uhr der vom AWO-Kreisverband gesponserte Bus vor. Die Gäste konnten nun gleich an schön gedeckten Tischen im Saal Platz nehmen. Auf den Kaffee mussten sie noch ein wenig warten. Grund war natürlich die Begrüßungsrede von Michael Natusch, OV Vorstand. Er konnte wieder einmal einen „treuen“ Ehrengast begrüßen. Denn wie schon fast in jeden Jahr ließ es sich der Bürgermeister von Luckau, Gerald Lehmann, nicht nehmen vorbei zu schauen. Außerdem konnten Simone Friedrich, AWO Fachbereichsleiterin Pflege & Wohnen, Ingrid Mertner, Vorstand AWO KV Dahme-Spreewald e. V., und Sonja Okroy, Koordinatorin vom Kreisverband, begrüßt werden. Sie überbrachte die Grüße des Vorsitzenden Jürgen Mertner, der wegen eines gleichzeitigen Termins im Kreistag verhindert war.

Der Duft von Kaffee zog nun durch den Saal. Es war also Zeit zum gemütlichen Teil überzugehen. Aus schönen Kaffeekannen wie aus Omas Zeiten wurde nun eingeschenkt. In der Zwischenzeit baute nun das Duo Astoria ihre Anlage auf. Duo war für diesen Nachmittag nicht ganz zutreffend. Auf Grund einer Krankheit bestand das Duo heute nur aus Mareen Laurisch, die für die kulturelle Umrahmung der Veranstaltung sorgte. Viele kannten sie schon von Feiern vergangener Jahre. Das erwies sich auch wieder als eine gute Wahl. Dass sie gut singen konnte und auch Keyboard spielte wusste man ja. Aber das schien ihr nicht genug zu sein. So zeigte sie auch am Akkordeon und selbst an der Trompete ihr Können. Dass die Tanzfläche vom ersten bis zum letzten Titel voll war, zeigte, dass sie den Geschmack der Gäste getroffen hat. Kurzfristig hatte sich deshalb der Vorstand entschlossen, im Juni eine Schiffsfahrt auf dem Senftenberger See zu unternehmen und für die Unterhaltung an Bord Mareen Laurisch zu engagieren. Sie begleitet die Gruppe auch anschließend in ihre Heimat Altdöbern OT Reddern. Dort erwartet die Reisegruppe in der Gaststätte ihrer Eltern ein rustikales Abendessen. Das fand bei allem großen Zuspruch und alle haben sich gleich den Termin 13.6.2017 notiert. Die Zeit bis zum Abendessen verging wie im Fluge. Zur Auswahl standen 3 Gerichte. Die meisten entschieden sich für Wildgulasch mit Klößen. Das essen war sehr lecker. Gestärkt und zufrieden konnten nun alle die Heimreise antreten. Denn pünktlich fuhren gegen 19 Uhr die Busse wieder vor. So kam jeder wieder gut und sicher nach Hause. Frau Kubsch wünschte noch allen im Namen der AWO ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Dem kann man sich nur anschließen.

                                                                                                                         Text / Fotos   Dieter Okroy AWO   

 

Neuer AWO Vorstand und Auszeichnungen

Ingrid Mertner wurde Mitte November mit weiteren 6 AWO-Mitgliedern mit der „Lotte-Lemke-Medaille“ geehrt. Lotte Lemke engagierte sich besonders beim Wiederaufbau der AWO nach Kriegsende und für die bedürftigen Menschen. Diese Auszeichnung vergibt der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V. an Mitglieder, die sich ehrenamtlich besonders stark für den Verband und seine Gliederungen engagieren. Auf der Regionalkonferenz auf dem AWO-Reha-Gut Kemlitz (Amt Dahme/Mark) fand diese Übergabe auch einen würdigen Rahmen. In einer kurzen Laudatio hieß es: „Ingrid engagiert sich nicht nur im Landes- und Kreisverband sondern auch noch ganz besonders in ihrem Ortsverein. Da kann es schon mal öfter vorkommen, dass die Küche kalt bleibt. Ihr Mann Jürgen, der als stellvertretender Vorsitzender des AWO Landesverbandes Brandenburg mit im Präsidium saß, nickte da zustimmend. Vor über 100 Delegierten und Ehrengästen übergab der neu gewählte Ehrenvorsitzende „auf Lebenszeit“ Christoph Eigenwillig zusammen mit Geschäftsführer Wolfgang Luplow die Medaillen. Unter den vielen Delegierten und Ehrengästen konnte die Sitzungsleiterin Anne Böttcher (Geschäftsführerin des AWO Landesverbandes Brandenburg) auch Chris Halecker (stellvertretender Landrat vom LDS) Helmut Wenzel (Bürgermeister von Lübbenau), Ute Kumpf (Vorsitzende der AWO Landesverbandes Berlin), Peter Müller und Norbert Knaak (AWO RV Brandenburg Ost e.V.), Landtagsabgeordneten Tina Fischer und Kerstin Kircheis und, zur großen Freude vieler, den früheren Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Peter Danckert begrüßen.

Zu Beginn der Wahl wurde Christoph Eigenwillig mit den Stimmen aller Delegierten zum „Ehrenvorsitzenden“ gewählt. Er hatte das Amt des Vorsitzenden Jahrzehnte lang inne. Ebenfalls einstimmig wurde Heinz Felker zum neuen Vorsitzenden der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V. gewählt. Er war bis 2008 alleiniger Geschäftsführer und seit 2012 stellvertretender Vorsitzender des Verbandes. Als Stellvertreter wurden Jürgen Mertner, Wolf-Dietrich-Schüler und Hubert Lamm wiedergewählt. Zum neuen Vorstand gehören weiterhin als Beisitzer Tina Fischer und Prof. Dr. Peter Danckert und als Neuzugang Ludwig Scheetz (Stadtverordneter von Königs Wusterhausen). Während der Vergabe der „Lotte-Lemke-Medaille“ wurde ein Bild mit einen Zitat von Lotte Lemke aus dem Jahre 1971 an die Leinwand projiziert. Was da lautet: „Vergesst hinter euren großen Aufgaben nicht den einzelnen Menschen“. Das ist heute noch genauso aktuell wie vor 45 Jahren. Auch der neue Vorstand wird das beherzigen. Da bin ich mir sicher.

                                                                                               Text / Fotos    Dieter Okroy  AWO

 

AWO steht zur Bürgerversicherung

 

Eine gestern veröffentlichte Studie der Hans-Böckler-Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass die Einführung einer gesetzlichen Bürgerversicherung zu einem großen Stellenabbau bei der privaten Krankenversicherung (PKV) führen könnte. Diese Studie kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker wie folgt: 

„Die AWO fordert seit langem die Einführung einer Bürgerversicherung. Nur die Bürgerversicherung leistet eine solidarische und auskömmliche Finanzierungsgrundlage für die Kranken- und Pflegeversicherung mit langfristig bezahlbaren Beiträgen. Darüber hinaus stellt sie einen wichtigen Beitrag zur Verminderung von sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit dar. Eine Bürgerversicherung ist gerechter als die derzeitige Beitragsfinanzierung, weil sie die Finanzierung von Kranken- und Pflegeversicherung konsequent am Grundsatz der Leistungsfähigkeit eines jeden Bürgers orientiert.

Die Vorstellung, dass mit der Einführung einer Bürgerversicherung schlagartig alle privaten Versicherungsunternehmen ihre Mitarbeitenden entlassen, erscheint geradezu grotesk. Es darf nicht vergessen werden, dass diese Arbeitsplätze mit den Beiträgen der Versicherten finanziert werden. Die Aufgabe einer Sozialversicherung ist in erster Linie die Absicherung von Lebensrisiken der Bevölkerung, also beispielsweise von Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu erhalten, gehört nicht primär dazu und steht gegebenenfalls einer gesellschaftspolitischen Entscheidung, wie die Lebensrisiken der Bevölkerung angemessen abgesichert werden müssen, nachrangig gegenüber.“

Die AWO hat zum Thema Umsetzbarkeit und Verfassungskonformität der Bürgerversicherung zwei Gutachten erstellen lassen:

  1. „Zur Umsetzbarkeit einer Bürgerversicherung bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit“: Gutachten für den Arbeiterwohlfahrt Bundesverband von Prof. Dr. Stefan Greß Wirtschaftswissenschaftler, Dekan des Fachbereichs Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda sowie Prof. Dr. Karl-Jürgen Bieback von der Universität Hamburg.
  2. „Berechnungen zur Finanzierung der Pflege über eine Bürgerversicherung“    , Gutachten für den Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, Prof. Dr. Heinz Rothgang, Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen

Mit diesen Gutachten wird nachgewiesen, dass die Verbreiterung der Einnahmebasis ohne größere Beitragssteigerungen gelingen kann und damit die enormen Herausforderungen des demografischen Wandels zu stemmen sind. Darüber hinaus wird aufgezeigt wie die Zusammenführung der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung machbar und verfassungskonform leistbar ist, ohne dass erworbene Ansprüche verloren gehen.

 

Kenias Tierwelt nun auch in Königs Wusterhausen

Die gut besuchten Vorträge in Wildau über Afrikas Tierwelt hatten sich wohl auch bis Königs Wusterhausen herumgesprochen. Die Mieter des AWO Wohnparks „Am Kirchplatz„ zeigten reges Interesse an diesem Vortrag. Wolfgang Schuder, Quartierskoordinator der Anlage, bemühte sich schon längere Zeit um einen Termin bei unserem AWO Kreisvorsitzenden und Afrika-Kenner Jürgen Mertner. Anfang November war es endlich soweit. Wolfgang Schuder konnte über 20 Besucher im Gemeinschaftsraum der Wohnanlage auf das herzlichste begrüßen. Er stellte Jürgen Mertner vor. Er hatte nicht nur seinen Film mitgebracht, sondern spendierte für jeden noch ein Stück leckerer Torte. Die ließen sich erst einmal alle, bevor es losging, die Torte, Kaffee oder Tee gut schmecken.

Bei der riesigen Auswahl an Filmen fiel die Wahl auf Kenias Tierwelt. Viele waren überrascht von der riesigen Artenvielfalt, die Kenia zu bieten hat. Dass die sogenannten Big Five dabei waren, hatten viele nicht gedacht. Interessante Zwischenfragen und der live Kommentar von Jürgen Mertner machten diesen Vortrag sehr kurzweilig. Zum Schluss zeigte er noch einige Aufnahmen von den Holzschnitzern von Mombasa. Die Bedingungen und Werkzeuge dort waren für unsere Verhältnisse mehr als abenteuerlich. Eine Mieterin holte noch aus ihrer Wohnung ein paar Exemplare, die sie von dort mitgebracht hatte. Jürgen Mertner sagte ihr, dass er auch mal so angefangen hat. Nun füllen seine Exponate schon ganze Schränke. Mehr könne er jetzt aber nicht mehr mitbringen, sonst müsse er anbauen oder ausziehen. Er versteht das Ganze auch als seine Art von persönlicher Entwickelungshilfe. Mit einem verdienten Applaus ging dieser schöne Nachmittag zu Ende. Aber auch wie bei allen Vorträgen, die ich besucht habe, kam die Frage zum Schluss „Wann kommen sie wieder?“ Er war sicherlich darauf nicht ganz unvorbereitet. Spätestens Anfang 2017 will er wiederkommen, versprach Jürgen Mertner. 

Ich werde ihn daran erinnern.

                                                                                                    Text / Fotos   Dieter Okroy   AWO

 

 

Mühe wurde belohnt

Viel Applaus und Anerkennung erntete unser AWO Kreisvorsitzender Jürgen Mertner für seinen Filmvortrag „Afrikas Tierwelt“. Sollte es doch eine Fortsetzung seiner Reihe „Kenias Tierwelt“ werden. Seine geplante Reise in diesem Jahr nach Kenia fand aus gesundheitlichen Gründen leider nicht statt. Viele haben sich schon wieder auf seinen neuen Reisebericht gefreut. Deshalb machte sich Jürgen Mertner die Mühe und erstellte kurzfristig einen Film über seine früheren Reisen.

Diese Mühe hatte sich gelohnt. So war der AWO-Clubraum in der Wildauer Fichtestraße 105 bei schmuddeligem Herbstwetter Mitte Oktober bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Gastgeber der AWO-Ortsverein Wildau zeigte sich auch perfekt vorbereitet. Alle Tische waren eingedeckt und es gab erstmal für jeden eine wärmende Tasse Kenia-Kaffee. Dann staunten alle nicht schlecht, als der Servierwagen mit leckerem selbstgebackenen Kuchen vorgefahren wurde. Drei Sorten Kuchen standen zur Auswahl. Da war für jeden etwas dabei. Ein ganz großes Dankeschön an unsere Bäckerinnen Ingrid Mertner und Susanne Ziervogel. Durchgewärmt und gesättigt konnten nun alle in die Tierwelt Afrikas eintauchen. Die Reiseroute verlief diesmal etwas südlicher. Die Tierwelt von Tansania, Sambia, Namibia, Simbabwe und Botswana war angesagt. Da war es natürlich selbstverständlich, dass Jürgen Mertner die sogenannten Big Five vor der Kamera hatte. Aber auch Wasserfälle, verschiedene Vogel- und Pflanzenarten begeisterten die Zuschauer. Fast zu jedem Bild oder Szene gab es live einen Kommentar von ihm oder seiner Frau Ingrid. Das machte diesen Vortrag eben zu etwas ganz besonderen. Nach dem Vortrag war aber noch nicht Schluss. Schließlich wurde nochmal Kaffee und Kuchen gereicht. Jetzt konnten auch noch Fragen gestellt werden. Davon machten die Besucher reichlich Gebrauch. Es gab viele Tipps und Hinweise. So entwickelte sich noch eine nette Plauderstunde. Viele bedankten sich noch beim Abschied für diesen netten und interessanten Nachmittag .Als Bonus gab es noch einen Wandkalender mit Bildern aus diesem Film gratis. Danke an dieser Stelle nochmal an Ingrid und Jürgen Mertner. Sicherlich haben sie sich bei diesem Vortrag schon wieder die Anregung für ihre nächste Reise geholt. Man kann gespannt sein.

                                                                                                                 Text / Fotos   Dieter Okroy - AWO

 

 

Oktoberfest im Wildauer AWO Seniorentreff

Nicht nur die Wildauer Studenten begehen das Oktoberfest, auch die Seniorinnen und Senioren Wildaus waren in Feierlaune. Am 5. Oktober trafen sie sich im Seniorentreff in der Karl-Marx-Straße 123. Frau Markus war der gute Geist, der Kaffee, appetitliche Häppchen, Zwiebelkuchen (schmackhaft wie von Muttern) und „Bretzel“ auf hübsch geschmückten Tischen auftischte. Nach kurzer Eröffnung durch den Seniorenbeirat ließen es sich alle Anwesenden gut schmecken. Nun wurden wir mit Bier, Fassbrause, Sekt und Wasser verwöhnt. Alle freuten sich und schwatzten vergnügt. Als Auflockerung hatte Frau Ziervogel, die sich in hübschem Dirndl präsentierte, ein Wildau-Quiz mit zehn Fragen vorbereitet. Eifrig wurde gerätselt. Astrid Bernhard war mit 9 Richtigen Siegerin. Wer weiß schon den Namen des Platzes vor der jetzigen Wiwo-Verwaltung? Stolz nahm sie einen Blumenstrauß in Empfang. Als Zugabe wurden noch zwei vergnügliche Texte vorgelesen, danach wurden Erfahrungen ausgetauscht und auch nach der altersgerechten Musik geschunkelt. Es war ein vergnüglicher Nachmittag, ein herzliches Danke an alle, die dazu beigetragen haben.

                                                                                   Text / Gitti Reichgardt

                                                                                  Fotos / Dieter Okroy

 

Stndchen zum 100

Ständchen und Rosen für Mitglied der „ Wildauer AWO Liedertafel „ zum 100.

Ein paar Tage nach ihren 100. Geburtstag gab es für Marianne Unverricht, der ältesten Sängerin der Wildauer-AWO-Liedertafel, eine große Überraschung. Dazu hatte sich der Leiter der Liedertafel Fred Arbter mit seinem „Chor“ eine Überraschung ausgedacht. Der reguläre Tag an dem man sich zum gemeinsamen Singen trifft, sollte für Marianne ein ganz besonderer werden. Schon über eine Stunde vor Beginn herrschte in der „Wildauer Fichte 105“ reges Treiben. Die Tische waren liebevoll mit Schnittchen und Getränken eingedeckt. Alle Sangesfreudigen der Liedertafel hatten sich bereits eingefunden. Im Foyer nahmen sie Aufstellung. Auch das Keyboard durfte nicht fehlen. Marianne, die ja selbst im Hause wohnt, kam wie immer pünktlich zum gemeinsamen Singen. Sichtlich gerührt nahm sie auf dem, für sie bereitgestellten Stuhl Platz. Nun gab es zwei wunderschöne Geburtstagslieder. Nach dem Lied „Ein schöner Tag“ überreichte ihr Fred Arbter im Namen aller ein selbstangefertigtes Bild mit den Porträts der gesamten Liedertafel Dann gab es von jedem Glückwünsche und eine Rose.

Ingrid Mertner gratulierte im Namen des AWO Ortsvereines Wildau und überbrachte stellvertretend für ihren Mann Jürgen Mertner die Glückwünsche des AWO Kreisverbandes. Beide sind seit Dezember Ehrenmitglieder der Liedertafel. Nun wurde im Gemeinschaftsraum auf die Gesundheit von Marianne angestoßen. Zum Geburtstag gratulierten alle nachträglich noch Annette Hohm. Sie hat zufälliger Weise am gleichen Tag Geburtstag und ist mit 64 Jahren das jüngste Mitglied der Liedertafel. Zu deinem 100. Geburtstag singen wir auch meinte Fred Arbter schmunzelnd. Hildegard Lies trug ein paar nette selbstgeschriebene Zeilen vor. Nun wollte aber Marianne das machen, was Dienstag immer gemacht wird, aus dem unerschöpflichen Repertoire ihres Textheftes Lieder singen. Das hält jung und man kann dabei auch über 100 Jahre werden. Da ließen sich die anderen auch nicht lange bitten und stimmten mit ein.

An dieser Stelle nochmal alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen!

                                                                                                 Text/ Fotos Dieter Okroy  AWO-OV-Wildau

 

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